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Chlamydien


ZUSAMMENFASSUNG  CHLAMYDIEN

Unter Chlamydien versteht man eine sexuell übertragbare Krankheit (englisch: sexual transmitted disease; STD), welche zu schweren Komplikationen wie Unfruchtbarkeit oder Arthritis bei Frauen führen kann, sofern sie nicht behandelt wird.

Besuchen Sie die obigen Links und erfahren Sie das Wichtigste über diese Krankheit.

Definition Chlamydien

Chlamydien sind Bakterien, die für mehrere Infektionen verantwortlich sind:

1. Trachom (bakterielle Entzündung des Auges mit Chlamydia trachomatis)

2. Schleimhaut-Entzündung der Harnröhre (Urethritis)

3. Ganglions

4. Genitialbereich

Bei der Chlamydien-Infektion im Genitialbereich, spricht man über eine sexuell übertragbare Krankheit (STD).

Eine Infektion mit Chlamydien ist sehr ernst zu nehmen, da sie weltweit die häufigste Ursache für Blindheit ist, und eine der meisten Gründe von weiblicher Unfruchtbarkeit darstellt.

1. Chlamydia trachomatis [=Clamídia trachomatis ] (verantwortlich für Infektionen im Genitalbereich und Entzündungen am Auge).

2. Chlamydia pneumoniae [=Clamídia pnemoniae] (kann zur Entzündung der Bronchien und einer Lungenentzündung führen).

Es existiert eine dritte Form von Chlamydien. Diese nennt sich Chlamydia psittaci und ist der Erreger der Papageienkrankheit, die auch auf Menschen übertragbar ist. Diese Art der Chlamydia ist sehr selten und ähnelt einer Lungenentzündung.

Epidemiologie Chlamydien

Nach nationalen Studien in Frankreich (1997) sind 2.3% aller Frauen und 4.1% der Männer mit dieser Krankheit infiziert [Quelle: Doctissimo.fr].

Ursachen Chlamydien

Chlamydien wird durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen und löst dadurch eine Infektion der Genitalien aus. Wie Sie bereits im Abschnitt „Defintion Chlamydien“ entnehmen konnten, handelt es sich um eine der häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten (STD).

Die Chlamydia-Infektion verläuft häufig asymptomatisch, weshalb sich der Partner unwissentlich infiziert. Die Inbukationszeit beträgt ein bis drei Wochen nach der Ansteckung. Die Symptome sind bei Männern und Frauen unterschiedlich. Mehr Informationen erfahren Sie unter „Symptome Chlamydien-Infektion“.

Risikopersonen Chlamydien

Zu den Risikogruppen zählen Personen, die ungeschützten sexuellen Kontakt mit einem bereits infizierten Partner haben.

Symptome Chlamydien

Wie Sie bereits im Abschnitt "Ursachen einer Chlamydin-Infektion" entnehmen konnten, handelt es sich um eine sexuelle übertragbare Krankheit (STD), die bei Männern und Frauen unterschiedliche Symptome verursachen kann.

Chlamydien-Infektion bei Männern:
- Enzündung der Harnhöhre
- Chlamydien verursachen einen schleimig-eitrigen Ausfluss
- Schmerzen und Entzündungen der Hoden

Chlamydien-Infektion bei Frauen:
- Vaginale Verletzungen
- Leichte Schmerzen beim Wasserlassen
- Fieber
- Schmerzen im Bauch- und Beckenbereich
- Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
- Reizungen- und Wunden im Genitalbereich

Diese Symptome können einzeln oder aber auch gleichzeitig auftreten. Die Variabilität der Symptome erschwert eine genaue Diagnose, Behandlung und Beobachtung der Komplikationen.

Diagnose Chlamydien

Zunächst einmal muss geklärt werden, seit wann der Patient unter den Beschwerden leidet. Um eine genaue Diagnose stellen zu können, nimmt der Arzt bei Verdacht auf eine Chlamydien-Infektion der Genitale einen Abstrich der Harnröhre und bei Frauen vom Gebärmutterhals.

Das Diagnoseverfahren funktioniert auf der Basis von molekulargentischen Methoden. Bei dieser Untersuchung wird im Urin und im Sekret des Gebärmutterhalses (bei Männern das der Harnröhre) nach dem Erbgut der Chlamydien gesucht.

Dem Trachon hingegen kommt der Arzt in der Regel durch die Krankengeschichte (Anamnese) des Patienten auf die Spur.

Komplikationen Chlamydien

Wird eine Infektion mit Chlamydien nicht behandelt, so können folgende Komplikationen entstehen:

- Blindheit
- Unfruchtbarkeit bei der Frau
- Entzündungen der Harnröhre
- Entzündungen des Nebenhodens (Epididymitis)

Eine Chlaydien-Infektion kann asymptomatisch verlaufen. Jedoch kann eine Infektion auch zur Unfruchtbarkeit der Frau führen und ein erhöhtes Risiko einer Frühgeburt bergen.

Behandlung Chlamydien

Die Behandlung von einer Chlamydien-Infektion erfolgt oral mit Antibiotika. Die Behandlung der Infektion mit Antibiotika sollte über eine Woche bis hin zu zehn Tagen dauern.

Diese Antibiotika sind wirksam gegen eine Chlamydien-Infektion:
- Tetrazykline
- Makrolide
- (neuere) Fluorchinolone

Im Falle einer Chlamydia-Infektion im Genitialbereich, kann die einmalige Einnahme des Wirkstoffes Azithromycin erfolgen.

Es ist auch wichtig den Partner zu behandeln:
- Verhinderung einer Infektion
- Verhinderung einer erneuten Infektion
- Verhinderung einer verbreitung der Bakterien

Ratschläge Chlamydien

Wenn eine Chlamydien-Infektion mit Antibiotika behandelt wird, ist es wichtig sicherzustellen, dass die Medikamente ordnungsgemäß eingenommen werden.

- Beachten Sie die vorgegebene Dosierungsanweisung (richtigen Uhrzeiten: vor/während/nach dem Essen, viel trinken, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln).

- Nehmen Sie alle notwendigen Tabletten ein, und unterbrechen Sie nicht einfach die Behandlung – auch nicht wenn die Symptome nicht mehr vorhanden sind.

- Behandlung des Partners

Befolgen Sie die Anweisungen eines Arztes, der das Medikament empfohlen hat.

- Vermeiden Sie ungeschützten Geschlechtsverkehr, bis die Infektion abgeklungen ist.

Vorbeugung Chlamydien

Hier finden Sie einige nützliche Informationen, wie Sie eine Chlamydien-Infektion vorbeugen können:

- Sexuallaufklärung
- Nutzung von Kondomen beim Geschlechtsverkehr
- Vermeidung von vielen sexuellen Beziehungen
- Regelmässige gynäkologische Untersuchungen
- Behandlung des Partners



Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 19.06.2013 verändert.
Qualitätskontrolle
Letzte Aktualisierung:
19.06.2013

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Letzte Aktualisierung : 17.04.2014