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Arnika

Zusammenfassung

Diese Heilplanze ist bekannt durch ihre Entzündungshemmende Wirkung. Sie wird aus diesen Gründen sehr häufig bei Contusion aufgetragen, meistens als Salbe oder Gel.


Name

Deutscher Name: Arnika
Lateinischer Name: Arnica montana
Englischer Name: arnica
Französischer Name: arnica
Italienischer Name: arnica

Famillie

Asteraceae

Inhaltsstoffe

– Ätherisches Öl
– Flavonoide

Verwendete Pflanzenteile

Blütter, (Blätter)

arnica-montana-2016-copyright-fotolia

Wirkung

Entzündungshemmend

Anwendungsgebiete

Rückenschmerzen, Arthritis, Arthrose, Prellung, Verstauchung (Zerrung)

Zur inneren Anwendung (einzunehmen)
– Nicht in der Pflanzenheilkunde verwenden, da sie giftig ist ! In der Homöopathie können Heilmittel aus Arnika eingenommen werden.

Nebenwirkungen

Risiko einer Kontaktallergie. Wenn diese Nebenwirkung bei Ihnen auftritt, brechen Sie bitte die Anwendung von Arnica ab. Hinweis: Aufgrund eines erheblichen Risikos für Herz und Atemwege darf Arnica nicht innerlich angewandt werden.

Kontraindikationen

Allergie

Präparate (galenische Formen)

Arnika Tinktur


– Salbe (Arnika Salbe)

Wo wächst Arnika?

Arnika wächst in Europa, vorzugsweise in den Bergen und insbesondere in den Alpen, daher sein lateinischer Name Arnica montana (Berg). Arnica gedeiht auch in Asien und insbesondere in Sibirien.

Wann Arnika pflücken?

Man pflückt die Arnikablumen während der Blütezeit, gewöhnlich von Juni bis August.

Bemerkungen

– Bei manchen Menschen kann die Anwendung von Präparaten auf Arnica-Basis Hautallergien auslösen. In diesem Fall muss die Behandlung abgebrochen werden und das Präparat durch andere pflanzliche oder synthetische Medikamente ersetzt werden.

– Arnica ist in sehr bekannten Salben enthalten, deren Wirksamkeit sich bereits bewährt hat. Bei Stürzen, Blutergüssen oder Prellungen ist Arnica besonders hilfreich.

– In der Homöopathie ist Arnica (C5) sicherlich das meist eingesetzte Arzneimittel bei Stürzen oder Prellungen.

– Es ist interessant festzustellen, dass in zahlreichen Präparaten auf Arnica-Basis, die in der Apotheke erhältlich sind, der Grundstoff nicht immer die Gattung Arnica montana (Echte Arnica) ist (wie auf dieser Seite angegeben). Tatsächlich steht die Echte Arnica häufig unter Naturschutz. Das erschwert ihre Nutzung im industriellen Ausmaß. Die Industrie verwendet deshalb eher die Arnica-Gattung amerikanischer Herkunft, die Arnica chamissonis Less.
Diese Arnica-Pflanze gehört (mit ihren Unterarten) wahrscheinlich zu den meist verkauften Heilpflanzen der Welt.

– Arnica wird in Deutschland, Österreich und in der Schweiz vielfach eingesetzt, insbesondere in Form von Salben, Cremes oder Gel.

– Arnica sollte nicht innerlich angewendet werden (z. B. in Form von Tee), denn diese Pflanze kann sich für den Organismus als giftig erweisen, insbesondere für das Nervensystem. In der Vergangenheit wurden mehrere Todesfälle bekannt, da manche Menschen Arnica aufgrund ihrer abtreibenden Wirkung in hoher Dosierung oral angewandt haben.
In der Homöopathie ist die orale Anwendung von Arnica dennoch möglich, wie wir bereits oben erwähnt haben (Kapseln, Globuli usw.).

Bildnachweis: Fotolia.com, Creapharma.ch

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Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 01.09.2016 verändert.

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