Home » Heilpflanzen » Bärentrauben

Bärentrauben

Zusammenfassung

Heilpflanze, die bei akuten und chronischen Blasenentzündungen hilft, verwendet oft als Kapseln oder Tee.

Name

Deutscher Name: Bärentraube, Bärentraubenblatt
Lateinischer Name: Arctostaphylos uva-ursi
Englischer Name: bearberry
Französischer Name: busserole ou raisin d’ours
Italienischer Name: uva ursina

Famillie

Asteraceae

Inhaltsstoffe

– Arbutosid
– Arbutin
– Hydrochoninderivate
– Tannine

Verwendete Pflanzenteile

– Blätter (Bärentraubenblätter)

Wirkungen

– Antiseptikum für Harn, dezinfizierend, entzündungshemmend, Adstringierend (Wirkung der Tannine)

Anwendungsgebiete

Wird bei Blasenentzündungen und generell Harnwegsinfektionen angewendet. Nierensteine, Durchfall.

Achtung, diese Heillpflanze ist sehr wirkungsvoll, wenn das Urin basisch ist. Es ist zu empfehlen bei der Anwendung der Bärentraube gleichzeitig NaHCO3 einzunehmen oder eine lactovegetarische Diät zu folgen.

Nebenwirkungen

Übelkeit, Erbrechen, Magenvertimmungen.

Kontraindikationen

Bei Schwangerschat und während der Stillzeit.

Interaktionen

Lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Namen der Präparate

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Präparate (galenische Formen)

Bärentrauben-Tee
– Bärentrauben-Dekokt
– Bärentrauben Tabletten
– Bärentraube Kapseln
– Bärentraubentinktur (übliche Dosierung: 3-mal täglich 5 ml)

Wo wächst die Bärentraube?

Die Bärentraube ist in verschiedenen Regionen der Welt anzutreffen. Die Wildform dieser Pflanze gedeiht in den Bergen, sowohl in den Alpen als auch in anderen Bergregionen der Welt, wie z. B. in Nordamerika, Asien und sogar in Zentralamerika. Sie entfaltetet sich in säurehaltigen und felsigen Böden
Die Bärentraube kann auch im hohen Norden, insbesondere in der Region des nördlichen Polarkreises wachsen.

Wann sammelt man die Bärentraube?

Die Bärentraube werden am Ende des Herbstes gesammelt

Bemerkungen

– Vor der Erfindung der Antibiotika wurde die Bärentraube sehr häufig zur Behandlung von Harnwegsinfekten eingesetzt. Einige Jahrzehnte später wird sie immer noch für diese Indikation verwendet, vor allem als Ergänzung der klassischen Therapien (z. B. Antibiotika).

– Um bei der Bekämpfung von Harnwegsinfekten eine optimale Wirkung zu erzielen, muss während der Einnahme der Bärentraube auf eine basische Ernährung (ohne säurebildende Lebensmittel) geachtet werden.

– Der Name Bärentraube, den man auch in der wissenschaftlichen Bezeichnung Arctostaphylos uva-ursi auf Griechisch und Latein wieder findet, ist ganz einfach darauf zurück zu führen, dass Bären diese Pflanze mögen.

– Auch die nordamerikanischen Indianer kannten die medizinischen Eigenschaften dieser Pflanze und setzten sie bereits gegen Harnwegsinfekte ein.

Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 28.07.2016 verändert.

Themen