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Granatapfel

Zusammenfassung

Granatapfel: Es handelt sich beim Granatapfel um eine Heilpflanze, die eine antioxidative Wirkung mit einer vorbeugenden Maßnahme gegenüber kardiovaskulärer Erkrankungen und bestimmter Krebsarten hat. Sie wird in Form eines Saftes oder als reine Frucht verwendet.


Name

Deutscher Name: Granatapfel oder Grenadine
Lateinischer Name: Punica granatum
Englischer Name: pomegranate
Französischer Name: grenade, pomme grenade, grenadier
Portugiesischer Name: Romã, romanzeira
Italienischer Name: melograno
Spanischer Name: grenada

Famillie

Punicaceae Horan.

Inhaltsstoffe

Flavonoide (Anthocyane), *Ellagsäure, Tannine, , Alkaloide, Vitamin C, Vitamin B, etc.

*Ellagsäure (sobald dieses Molekül, das man im Granatapfel findet, in den Darm gelangt ist, kann es sich mithilfe der Darmbakterien in Urolithin A. verwandeln. Dieses Molekül könnte eine Anti-Aging-Wirkung entfalten, wie eine Studie der EPFL (École polytechnique fédérale de Lausanne / Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne), die im Juli 2016 in der Fachzeitschrift Nature Medicine veröffentlicht wurde, gezeigt hat. Die Bestätigung am Menschen dieser an zwei Tierarten, d. h. an Fadenwürmern und Nagern, durchgeführten Studie steht noch aus.

Wirkungen

Antioxidant, antientzündlich, antiviral, adstringierend (speziell die Pflanze des Granatapfels).

Wirkung auf die sexuelle Aktivität (gemäss einer englischen Studie erhöht Granatapfel den Testosteronspiegel um 25%).

Anti-Aging-Wirkung (ausführlichere Informationen siehe unter Bestandteile oben).

Anwendungen

Vorbeugende Wirkung gegenüber kardiovaskulären Erkrankungen wie beispielsweise Atherosklerose, Bluthochdruck, etc.
Vorbeugende Wirkung gegenüber bestimmten Krebsarten (es sind jedoch noch klinische Studien für die Wirkung notwendig, wie beispielsweise bei Brustkrebs, Prostatakrebs, oder Darmkrebs.
Arthritis
Durchfall

Könnte eine positive Wirkung auf die sexuelle Aktivität haben.

Könnte eine Anti-Aging-Wirkung entfalten, wie eine Studie der EPFL, die im Juli 2016 veröffentlicht wurde, gezeigt hat (ausführlichere Informationen siehe unter Bestandteile oben).

Nebenwirkungen

Keine Nebenwirkungen bekannt

Gegenanzeichen

Keine Nebenwirkungen bekannt (aus unserer Sicht)
Die Rinde des Granatapfels sollte mit großer Sorgfalt konsumiert werden, da toxische Alkaloide vorhanden sein können, die zu Vergiftungen führen können.

Wechselwirkungen

Keine bekannten Wechselwirkungen

Zubereitung

– Saat

– Granatapfel-Saft

– Infusion der Pflanze des Granatapfels

Wo wächst der Granatapfel?

Der Granatapfel wächst ursprünglich in Asien. Er kann jedoch auch in nicht asiatischen Ländern, die jedoch tropisch oder subtropisch sind.

Bemerkungen
In der Bibel wird der Granatapfel mehrmals erwähnt, insbesondere im Alten Testament im Hohelied (Hohelied 4, 3), wo man Folgendes lesen kann: „Dem Riss eines Granatapfels gleicht deine Schläfe hinter dem Schleier.“ Ein Beweis dafür, dass diese Pflanze bereits vor Tausenden von Jahren bei den Juden geschätzt wurde. In der islamischen Kunst findet der Granatapfel ebenfalls Erwähnung. Auch die alten Ägypter nahmen mit Vorliebe Bezug auf diese Frucht, ob in der Kunst oder in der Mythologie.

Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 13.10.2016 verändert.

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