Home » Heilpflanzen » Hopfen

Hopfen

Zusammenfassung

Heilpflanze mit schlaffördernder, beruhigender und leicht antidepressiver Wirkung, welche oft in Form von Kräutertees, Tabletten oder Kapseln vorkommt.


Name

Deutscher Name: Hopfen
Wissenschaftlicher Name: Humulus lupulus L.
Englischer Name: Hops
Französischer Name: Houblon
Italienischer Name: Luppolo

Herkunft der wissenschaftlichen Bezeichnung
Der Begriff „lupulus“, der in der wissenschaftlichen Bezeichnung (Humulus lupulus) zur Benennung der Art enthalten ist, stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „kleiner Wolf“. Dieser Begriff ist eine bewusste Anspielung auf den Wolf, da Hopfen sich gewöhnlich um andere Pflanzen wickelt und sie erwürgt, ebenso, wie es der Wolf mit den Schafen macht.
Die Gattungsbezeichnung Humulus leitet sich von dem lateinischen Wort „humus“ ab, das „Erdboden“ bedeutet. Damit soll darauf hingewiesen werden, dass Hopfen häufig im oder auf dem Erdboden wächst, wenn er nicht über ein Gitter geleitet wird, das ihm das Wachsen in die Höhe ermöglicht.

Famillie

Cannabaceae (Hanfgewächse)

Inhaltsstoffe

– Ätherische Öle
– Bitterstoffe ( Humulon, Lupulon)
– Valeriansäure
– Flavonoide
– Tannine

​Verwendete Pflanzenteile

Weibliche Blütenstände (Blüten oder Zapfen)

​Wirkung

Beruhigend, schlaffördernd, antidepressiv (leichter Effekt)

Anwendungsgebiete

Angstzustände, Nervosität, Stress, Schlafprobleme (Ein- und Durchschlafstörungen), DepressionMenopause

Nebenwirkungen

Bitte lesen Sie die Packungsbeilage

Kontraindikationen

Brustkrebs (unserer Meinung nach)

Interaktionen

Alkohol

Präparate (galenische Formen)

Hopfentee (Hopfenaufguss)

– Hopfentabletten

– Hopfenkapseln

Wo wächst der Hopfen?

Hopfen gedeiht vor allem in der nördlichen Hemisphäre, d. h. in Europa, Asien und Nordamerika.

Wann sollte der Hopfen geerntet werden?

Man kann Hopfen im Sommer und im Herbst ernten.

​Bemerkungen

– Der Hopfen ist eine effiziente Pflanze, deren Wirkung auf Angstzustände und Schlafstörungen, insbesondere Dank der im Hopfen enthaltenen ätherischen Öle, mittels klinischer Studien bewiesen werden konnte.

– Halten wir fest, dass Hopfen oft dem Bier beigegeben wird, was den bitteren und typischen Geschmack gibt. Diese Pflanze gilt auch als Konservierungsmittel für Bier. Zurzeit wird ein grosser Teil des kultivierten Hopfens in der Bierbrauerei verwendet und sehr selten in der Phytotherapie.

Bild: Fotolia.com

Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 18.01.2017 verändert.

Themen