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Mädesüß

Zusammenfassung

Zusammenfassung
Mädesüß: Es handelt sich um eine Heilpflanze, die eine entzündungshemmende und analgetische Wirkung besitzt, und überwiegend bei rheumatischen Erkrankungen verwendet wird. Die Anwendung kann in Form von Tabletten oder Kapseln erfolgen.


Name

Deutscher Name: Mädesüß
Lateinischer Name: Filipendula ulmaria,
Englischer Name: meadowsweet
Französischer Name: Reine-des-prés, spirée ulmaire
Portugiesischer Name: Filipêndula,
Italienischer Name: olmaria

Famillie

Rosaceae

Inhaltsstoffe

Flavonoide, Glykoside, Salicylat (Salicylsäure), Phenolverbindungen.

​Verwendete Pflanzenteile

Blüten und Blätter

​Wirkungen

Entzündungshemmend, fiebersenkend, harntreibende Wirkung.

Anwendungsgebiete

Rheumatische Erkrankung (chronisch), Arthritis, Fieber, Cellulitis.

Nebenwirkungen

Lesen Sie die Packungsbeilage und konsultieren Sie einen Arzt oder Apotheker.

Kontraindikationen

Allergie gegen Salicylate (Aspirin). Lesen Sie die Packungsbeilage und konsultieren Sie einen Arzt oder Apotheker.

Interaktionen

Mögliche Nebenwirkungen mit anderen Medikamenten. Lesen Sie die Packungsbeilage und konsultieren Sie einen Arzt oder Apotheker.

Präparate

– Mädesüß-Infusion

– Kapseln oder Tabletten auf der Basis von Mädesüß

Wo wächst Mädesüß?

Mädesüß wächst in Europa (z.B. in den Alpen).

Wann Mädesüß?

Diese Pflanze wächst überwiegend in den Sommermonaten.

​Bemerkungen

Diese Pflanze findet man beispielweise in Deutschland, der Schweiz oder in Frankreich. Mädesüß ermöglicht die Herstellung von Aspirin (berühmtes Medikament gegen Kopfschmerzen, Fieber und anderen entzündlichen Schmerzen). Aspirin enthält ein Molekül (Acetylsalicylsäure), welche in Mädesüß in einer nicht synthetisierten (ohne Acetylierung) Form gefunden wird. Aus diesem Grund wird diese Pflanze zur Behandlung von chronischen Rheumaerkrankungen verwendet.

Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 29.06.2014 verändert.

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