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Malve

Zusammenfassung

Heilpflanze, die eine desinfizierende Wirkung aufweist und aus diesem Grund häufig bei Erkältungen und trockenem Husten verwendet wird. In der Regel wird die Malve als Tee, Bonbon, Kapsel oder als lösung (zum gurgeln) verwendet.


Name

Deutscher Name: Malve, grosse Käsepappel, wilde Malve
Lateinischer Name: Malva sylvestris L.
Englischer Name: mallow
Französischer Name: mauve
Italienischer Name: mal​va

Famillie

Malvaceae

Inhaltsstoffe

– Polysaccharide
– Flavonoide
– Gerbstoffe
– Vitamin A, B und C

​Verwendete Pflanzenteile

Malvenblätter und Malvenblüten

​Wirkung

– Desinfizierend (Im Mundbereich in der Zahnmedizin), emolliente Wirkung

Anwendungsgebiete

– Bei Husten, Halsschmerzen, Schleimhautreizungen im Mund- und Rachenraum, Aphten, Bronchitis, Gastroenteritis, Blasenleiden und zur Wundbehandlung.

Nebenwirkungen

keine bekannt, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Kontraindikationen

keine bekannt, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Interaktionen

keine bekannt, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Namen der Präparate

In der Schweiz : Produkte von *Sidroga® , Sidroga®Malvenblätter, in Malveol®, in Arkocaps® Malven

Präparate (galenische Formen)

Malventee (Malve Tee)

– Malvenbonbon

– Malvenkapseln

– Malvenlösungen zum Gurgeln bei Halsschmerzen

– Vollbad oder Augenbad

– Umschlag (z. B. gegen Furunkel)

Wo wächst  die Malve?

Die Malve wächst in Europa und in Nordamerika. Man kann sie auch auf Wiesen finden. Die Malve kann eine Höhe zwischen 30 und 150 cm erreichen.

Wann werden die Malvenblätter und -Blüten geerntet?

Die Malvenblätter werden im Frühling geerntet und die Malvenblüten werden im Sommer gesammelt.

​Bemerkungen

– Diese Heilpflanze ist in der Natur sehr Verbreitet. Sie besitzt einen angenehmen Geschmack und ist sehr wirksam bei der Behandlung von Halsschmerzen und anderen Infektionen im Mund- und Rachenbereich (z.B Husten), und das auf eine natürliche und einfache Art!

– Der Gattungsname Malva aus der wissenschaftlichen Bezeichnung (Malva sylvestris L.) leitet sich von dem griechischen Wort malakos für „weich“ ab. Das Wort sylvestris, das für die Art steht, bezieht sich auf den Wald.

– Eine andere Pflanze, die ebenfalls zur Familie der Malvengewächse gehört, ist der Eibisch (Althaea officinalis). Diese Pflanze ist auch bei produktivem Husten angezeigt.

– Die Blätter und Blüten der Malve können roh verzehrt werden, z. B. als Salat.

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Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 03.08.2017 verändert.

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