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Pelargonium

Zusammenfassung

Heilpflanze südafrikanioschen Ursprungs, welche hauptsächlich zur Therapie der akuten Bronchitis oder von Husten verwendet wird und in Form einer Urtinktur (Tropfen) angewendet wird.

Name

Deutscher Name: Pelargonium
Lateinischer Name: Pelargonium sidoides und Pelargonium reniforme
Englischer Name: pelargonium
Französischer Name: Pelargonium, géranium du Cap
Portugiesischer Name: pelargonium
Italienischer Name: pelargonium

Pelargonium

Famillie

Geraniaceae

Inhaltsstoffe

– Umckalin
– Kumarin- Derivate
– Flavonoide
– Tannine

​Verwendete Pflanzenteile

Wurzeln (Wurzelknollen)

​Wirkung (Wirkung des Pelargonium)

Antibakteriell, expektorierend, Immunsystem stimulierend

Anwendungsgebiete (Anwendung des Pelargonium) 

Akute Bronchitis, Husten, Infektionen und Erkrankungen der Atemwege und HNO, TuberkuloseErkältungen.

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Nebenwirkungen

In seltenen Fällen: Verdauungsbeschwerden, Probleme mit dem Nervensystem, Hauteruptionen.

Kontraindikationen

Schwangerschaft, Stillzeit, Nierenprobleme, Herz- oder Leberprobleme, Koagulationsprobleme, Bluthochdruck.

Interaktionen

Keine bekannt

Präparate (galenische Formen)

– Pelargonium Urtinktur (Tropfen) gemäss Pharmavista.net (Schweizer Gesundheits- und Apothekenwebsite), hier sehen Sie das Dosierungsschema der Pelargonium- Urtinktur.

Erwachsene: 20 bis 30 Tropfen 3x pro Tag bei akuten Beschwerden (akute Bronchitis, etc.) 10-20 Tropfen 3x pro Tag zur Präventation, während mindestens einer Woche. Kinder von 6-12 Jahren: 10-20 Tropfen 3x pro Tag Säuglinge und Kinder ab 6 Monaten:

5 – 10 Tropfen 3x pro Tag

– Pelargonium- Kapseln

– Pelargonium- Tablettenm

Wo wächst die  Pelargonium?

Pelargonium sidoides (die am meisten genutzte Art) ist eine Geraniumart, welche vorallem in Südafrika anzutreffen ist. Das Gebüsch, welches bis zu 50cm hoch werden kann, sind vollbepackt mit violetten Blüten.

​Bemerkungen

– Die Pelargonie wurde (in der westlichen Welt) von einem Engländer M.C.H. Stevens, welcher an der Tuberkulose erkrankt war und 1897 nach Südafrika reiste, um vom milden Klima zu profitieren, entdeckt. Ein südafrikanischer Zauberer gab ihm ein Dekokt der Pelargonie und die positive Wirkung liess nicht lange auf sich warten.
In der Schweiz gehören die phytotherapeutischen oder homöopatischen Spezialitäten auf Pelargonien- Basis zu den meist verkauften Präparaten. Viele Kunden schätzen diese Pflanze, weil sie laut ihnen effizient Atemwegserkrankungen, wie die akute Bronchitis therapieren soll.

– Aus einem eher wissenschaftlichen Blickwinkel konnten mehrere Studien eine antibakterielle Wirkung der Pelargonie zeigen, z.B. um eine akute Bronchitis zu behandeln. Es scheint, dass die pharmakologische Wirkung der Pelargonie auf der Tatsache beruht, dass sie die Bakterien und Viren daran hindert sich an der Mukosa des Respirationstraktes festzusetzen.

– 1983 hat eine deutsche Firma ein Medikament auf Basis von Pelargonium sidoides, das sogenannte Umckaloabo, auf den Markt gebracht. Jahre später hat das Medikament weltweit noch immer Erfolg (insbesondere in Europa und Nordamerika).

Siehe auch: Husten, Bronchitis, Thymian

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Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 18.02.2016 verändert.

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