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Rosmarin

Zusammenfassung

Heilpflanze, die bei Blähungen hilft. Wird oft als Tee verwendet.


Name

Deutscher Name: Rosmarin, Krankraut
Wissenschaftlicher Name: Rosmarini officinalis / Rosmarinus officinalis
Englischer Name: rosemary
Französischer Name: romarin
Italienischer Name: rosmarino

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Famillie

Lamiaceae

Inhaltsstoffe

– Ätherische Öle (Cineol, alpha-Pineol, Kampfer)
– Rosmarinsäure
– Carnosolsäure
– Kaffeesäure
– Tannine (Gerbstoffe)
– Bittere Diterpene
– Flavonoide

Verwendete Pflanzenteile

Blätter (Rosmarinblätter)

Wirkung

– Diuretikum, antiseptikum, antiviral, antimikrobiell, spasmolytisch, choleretisch

Anwendungsgebiete

– Bei Krämpfen, dyspeptischen Bescherden, Blähungen, Husten, Kopfschmerzen, Migräne, Konzentrationsprobleme, Magengeschwüre, Ulzera im Magen, Blasenentzündung.

Nebenwirkungen

Allergie, In hohen Dosen: Tiefschlaf, Spasmen, Gastritis, Blut im Urin. Lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Bei hochdosierter, äußerlicher Anwendung in Form eines ätherischen Öls: Mögliche Bildung eines Hautausschlags nach Sonnenbestrahlung.

Kontraindikationen

Allergie, lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Interaktionen

Keine, lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Namen der Präparate

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

Rosmarin

Präparate (galenische Formen)

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

Rosmarintee

– Ätherisches Öl. Um die Konzentration zu erhöhen, können Sie 10 Tropfen ätherisches Rosmarinöl mit ungefähr 30 g eines Aromatherapie-Duftstoffs, wie z. B. Mandelöl oder Jojobaöl, mischen. Direkt auf die Stirn auftragen.

Rosmarin-Inhalation

– Salben oder Crème

Tinktur des Rosmarins

– Kataplasma Rosmarin

Rosmarinbad

– Hart- oder Weichkapsel (enthält meist 500 bis 1’000 mg Rosmarin). Die übliche Dosierung liegt meist bei zwei Hartkapseln (Weichkapseln) pro Tag.

Wo wächst  das Rosmarin?

Rosmarin wächst in Südeuropa, aber ebenfalls in etwas nördlicheren Regionen wie in der Schweiz. Diese Pflanze wächst auch in vielen anderen Regionen in der Welt, wie z.B. in Afrika, Amerika, Australien oder Asien.

Der Rosmarin war ursprünglich in der Mittelmeerregion heimisch. Man findet Rosmarin häufig in Küstenregionen, insbesondere an Steilufern.

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Wann wird das Rosmarin geerntet?

Das Rosmarin wird im Frühling geerntet.

Bemerkungen

– Rosmarin wird häufig in äußerlicher Anwendung in Form von Salbe zur Behandlung bestimmter Rheumatismus-Arten eingesetzt. Bei innerer Anwendung, z. B. in Form von Tee, erweist sich seine diuretische Wirkung bei der Behandlung der Harnblasenentzündung als nützlich.

– Ausserdem ist seine diurestische Wirkung effizient und beliebt.

– Das Rosmarin findet seine Anwendung auch in der Küche, als zum Beispiel beliebtes Fleischgewürz dank seiner Antioxidantischen Wirkung.

– Es gibt mehr als 10 Variationen von Rosmarin.

– Die lateinische Gattungsbezeichnung Rosmarinus bedeutet „Meerestau“. Darin verbirgt sich eine Anspielung auf sein häufiges Vorkommen in Küstennähe sowie auf seine Blüten, deren Form und blaue Farbe an Tröpfchen erinnern.

– Die deutsche Kommission E, eine Institution, die für die Analyse der Sicherheit und Wirksamkeit von Heilpflanzen zuständig ist, hat Rosmarin zur Behandlung von Muskelschmerzen und Arthritis und zur Anregung der Durchblutung zugelassen.

– Aufgrund der giftigen Nebenwirkungen für das Herz und die Leber wird davon abgeraten, ätherisches Rosmarinöl zu schlucken.

– Bei den Römern galt der Rosmarin als (Heil)Pflanze von erstrangiger Bedeutung.

– Der Rosmarin ist eine Pflanze, die auch in der Kosmetik in Form von Creme, Shampoo oder Pflegespülung geschätzt wird.

– Einen Winter wie in Nordeuropa, der sehr feucht ist bzw. viele Frostperioden enthält, verträgt der Rosmarin normalerweise nicht.

– Rosmarin kann das ganze Jahr über geerntet werden.


– Rosmarin und Salbei gedeihen unter denselben Bedingungen, deshalb können diese beiden Pflanzen zusammen angebaut werden, z. B. in einem großen Topf.

Bilder: Fotolia.com, Creapharma.com

Rosmarin

Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 28.07.2016 verändert.

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