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Rotklee

Zusammenfassung

Heilpflanze reich an Phytoöstrogenen, welche in Kapselform bei Klimakteriumbeschwerden (Menopause) eingesetzt wird.


Name

Deutscher Name: Rotklee
Lateinischer Name: Trifolium pratense L.
Englischer Name: broad clover, red clover
Französischer Name: Trèfle rouge, trèfle pourpre
Italienischer Name: capo-rosso, trifoglio rosso

Famillie

Fabaceae

Inhaltsstoffe

Phytoöstrogene: Isoflavone
Ätherisches Öl

Verwendete Pflanzenteile

Getrocknete Blüten

Wirkung

Regulierung des Hormonhaushaltes dank Phytohormonen.

Anwendungsgebiete

Beschwerden im Zusammenhang mit der Prämenopause oder der Menopause (Hitzewallungen,…) [ es werden noch mehr klinische Studien benötigt, um die Wirksamkeit dieser Pflanze gegen Beschwerden der Menopause zu bestätigen], Husten

Nebenwirkungen

Lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie ihren Spezialisten.

Kontraindikationen

Brustkrebs; lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie ihren Spezialisten.

Interaktionen

Lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie ihren Spezialisten.

Namen der Präparate

Es sind verschiedene Spezialitäten auf Rotklee- Basis in Apotheken erhältlich. Zum Beispiel in Phytopharma® Rotklee Tabletten (250mg). Fragen Sie Ihre Apotheke.

*Achtung : Die oben erwähnten Medikamente stellen nicht alle existierenden Heilmittel dar und sind nicht repräsentativ. Es handelt sich um eine Auflistung, welche auf keinen Fall vollständig und als indikativ zu betrachten ist. Bei Fragen zu den Medikamenten konsultieren Sie bitte die Packungsbeilage oder fragen Sie ihren Spezialisten

Präparate (galenische Formen)

– In der Apotheke in Kapseln erhältlich

Wo wächst der Rotklee?

Der Rotklee wächst in Europa.

Bemerkungen

– Der Rotklee gehört wie auch der Soja und luzerne zu den Phytoöstrogen reichen Pflanzen, diese Wirkstoffe sollen eine positive Wirkung auf die verschiedenen Symptome während der Menopause (wie Hitzewallungen,…) haben. Es sind jedoch noch mehr klinische Studien nötig, um die Effizienz des Rotklees wirklich zu beweisen.

– Der Rotklee ist beinahe in ganz Europa omnipräsent, doch um einen gewissen Effekt zu erzielen sollten Fertigpräparate verwendet werden.

– Eine Studie, die am 21. Juni 2016 in der Fachzeitschrift JAMA veröffentlicht wurde, hat gezeigt, dass die Verwendung von Heilpflanzen, wie z. B. Soja, Trauben-Silberkerze (Cimicifuga), Rotklee, manche Pflanzen aus der traditionellen chinesischen Medizin, bzw. von Phytoöstrogenen in Form von Pflanzenmolekülen wie Isoflavonen, mit einer leichten Verringerung der vaginalen Trockenheit und der Häufigkeit von Hitzewallungen bei Frauen in den Wechseljahren in Zusammenhang steht. Dagegen war die Wirkung dieser Pflanzen oder Naturheilmittel auf den Nachtschweiß nach Angaben der Forscher unwesentlich.
Im Rahmen dieses Forschungsprojekts, das insbesondere vom Erasmus University Medical Center in Rotterdam (Niederlande) durchgeführt wurde, wurden mehr als 60 zu diesem Thema veröffentlichte Studien, an denen insgesamt 6.000 Frauen teilgenommen hatten, analysiert.

Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 13.10.2016 verändert.

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