Asthma

Definition 

Definition_asthmaAsthma ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege, an der eine beträchtliche Anzahl an Menschen weltweit leiden und in einigen Fällen zum Tode führen kann. Diese Krankheit sollte sehr ernst genommen werden. Hier finden Sie unser komplettes Archiv über dieses Thema.
Die Folgen sind wiederkehrende Anfälle von Atemnot, Husten und Kurzatmigkeit.


Asthma kann in verschiedene Arten eingeteilt werden:
– Allergisches Asthma (am häufigsten), das durch Pollen, Staub oder Nahrungsmittel verursacht wird
– Nicht-allergisches Asthma (Verschmutzung)
– Asthma, das durch Stress oder Sport entsteht

Bei Verdacht der Erkrankung der Atemwege, ist es wichtig, sich an eine Fachperson zu wenden. Bei Asthma handelt es sich um eine Krankheit, bei der auch Menschen in Industrieländern sterben. Viele Menschen wissen allerdings gar nicht, dass sie an Asthma leiden.

Epidemiologie 

Laut Schätzungen leiden 2 bis 5 % der Erwachsenen und 10 % der Kinder unter Asthma.

– In Amerika leiden etwa 25 Millionen Menschen an Asthma. Diese Krankheit kostet für die medikamentöse Behandlung, die verpassten Arbeits- und Schultage und vorzeitigen Todesfälle pro Patient und Jahr etwa 3’300 Dollar.

– Gewisse Quellen vermuten, dass 5 bis 6 Millionen Franzosen (8-10% der Bevölkerung) unter Asthma leiden.

– Weltweit sind rund 300 Millionen Menschen betroffen. Asthma ist die häufigste chronische Erkrankung bei Kindern.

Die Häufigkeit von Asthma ist in Ländern mit hohem Einkommen wie der USA oder England höher als in Ländern mit mittlerem oder tiefem Einkommen wie Russland, China oder Indonesien.

In 20% der Fälle ist das Asthma schwerwiegend.

Mortalität bei Asthma

Laut Schätzungen sterben in den Vereinigten Staaten jährlich 5’000 Personen an Asthma (also etwas mehr als 13 Menschen pro Tag).

Die Mehrheit der asthmabedingten Todesfälle wird, zumindest in den Industrieländern, auf eine nicht adäquate Dauerbehandlung zurückgeführt (weitere Informationen zum Begriff Dauerbehandlung finden sich unter Asthma-Behandlung). Betroffene nehmen ihre präventiven Medikamente nicht mehr täglich ein. Eines Tages kommt es dann zu einem Anfall und die Katastrophe ist perfekt.

Bei einem grossen Teil der asthmabedingten Todesfälle handelt es sich um ältere Menschen und insbesondere um über 75-Jährige.

Ursachen 

Allergie_asthmaAsthma ist eine Krankheit, bei welcher es zu einer Entzündung der Bronchien kommt. Menschen mit Asthma sind sehr empfindlich bei verschiedenen Faktoren, die Asthma auslösen oder sogar verschlimmern können.

Die wichtigsten Ursachen oder Auslöser von Asthma sind:
– Allergien (Pollen, Hausstaubmilben)
– Chemische Reizungen oder Schadstoffe, vor allem inhalierte Substanzen und Partikel. Gemäss der WHO ist dies der wichtigste Risikofaktor für die Entwicklung von Asthma, Zigarettenrauch .
– Körperliche Anstrengungen (Sport)
– Genetische Faktoren (erblich)
– Faktoren (insbesondere die Angst, einen Anfall zu haben) und Stress
– Erkältungen und Grippe
– Medikamente (z.B. Aspirin)
– Kalte Luft, man weiss, dass im Winter Asthmaanfälle stärker sind.
– Gewisse Nahrungsmittel wie Erdnüsse
– Sehr feuchtes Wetter (erhöhte Luftfeuchtigkeit)
– Gewisse Parfums oder Deodorants
– Magenbrennen und insbesondere gastroösophagealer Reflux können die Symptome verschlimmern
– Konservierungsmittel wie Sulfite
– Allergien auf Haustiere (Katzen, usw.)
– Staub
– Menstruationszyklus
– Viele Atemwegserkrankungen während der Kindheit

Mit der Kenntnis der auslösenden Faktoren, kann der Patient sich besser mit der Krankheit auseinandersetzen und somit Vorkehrungen dagegen treffen bzw. angemessen die Medikamente nehmen.

Asthma und Bakterien

Gemäss den Schweizer Forschern des Centre hospitalier universitaire vaudois (CHUV) schützen die Mikroorganismen in den Lungen vor Asthma. Dies folgt jedenfalls aus einem Experiment mit Mäusen. Es ist möglich, dass bereits die ersten Wochen nach der Geburt darüber entscheiden, ob man unter Asthma leiden wird oder nicht. Die Studie wurde im Mai 2014 im Nature Medicine publiziert.

Lange Zeit glaubte man, dass die Lunge ein steriles und aseptisches Organ sei. Es wurde erst vor kurzem etabliert, dass unser Atemorgan wie der Darm oder die Haut mit Bakterien besiedelt ist. Forscher um Benjamin Marsland vom CHUV haben mit Versuchen an Mäusen bewiesen, dass diese pulmonaren Mikroorganismen vor allergischem Asthma schützen.

Medikamente und Asthma

Medikamente und Asthma können eine gefährliche Kombination sein. Medikamente der Klasse NSAR (z.B. Ibuprofen, Diclofenac, Acetylsalicylsäure (Aspirin®) können einen Asthmaanfall auslösen. NSAR beinhaltet das Enzym COX-1 (Cyclooxygenase), welches das eigene Immunsystem hemmt und zur Verringerung des Durchmessers der Bronchien führen kann. Dies kann zu Atemnot führen. Wenn Sie Asthmatiker sind und Kopfschmerzen haben, sollten Sie es vorziehen, ein Medikament auf der Grundlage von Paracetmol anstatt NSAR zu nehmen. In Fällen von Entzündungen ist der Einsatz von entzündungshemmenden COX-2-Hemmern (z.B. Celebrex®) zu raten.

Epidemiologie_asthmaEs ist ausserdem auch wichtig, dass Patienten sich bei Erkältungen und Hustenbehandeln lassen, da die Atemwege freigehalten werden müssen, um schwerwiegende Konsequenzen im Falle eines Asthmaanfalles zu vermeiden.

Risikogruppen

Kinder sind bis zu zweimal mehr von Asthma betroffen als Erwachsene; Menschen, welche zu allergischen Reaktionen neigen, leiden öfters an Asthma als Personen, welche keine Allergien (z.B. Heuschnupfen, Bienengift) haben.

Symptome 

Symptome asthmaTypische Symptome von Asthma sind:

– Atemnot = Dyspnoe (erscheint in der Form der Atemnot: Asthmaanfall)
– Engegefühl in der Brust
Husten (z.T. von Katarrhen begleitet)
– Keuchen / Pfeiffen beim Ausatmen
– Schlaflosigkeit
– Müdigkeit während des Tages
– Eine Verminderung der Aktivität und eine Abwesenheit in der Schule oder Arbeit

Man muss wissen, dass Asthmasymptome sich mehrmals pro Tag oder pro Woche äussern können. Die Intensität ist von Mensch zu Mensch verschieden.

Es gibt unterschiedliche Formen von Asthma, die sich in der Schwere der Krankheit unterscheiden. Die Behandlung hängt von der Art und Schwere des Ashtma ab.

Je nach Alter, Ausmass der Erkrankung und individueller Situation des Patienten wird die meisten geeignete Behandlung durch einen Pneumologen (Lungenspezialisten) bestimmt.

Arten von Asthma

bronchite_asthmaZur Vereinfacherung nennen wir Ihnen hier vier Arten:

1. Schwaches Asthma (leichtes Asthma): Diese Stufe der Krankheit erfordert 2 mal pro Woche die Einnahme von Medikamenten zur Behandlung, meist in Form von Inhalationssprays (bei Bedarf)

2. Leichtes bis mittelschweres Asthma: Die Medikamente werden regelmässig (täglich) 2 mal pro Tag zur Behandlung eingenommen. Zur Anwendung kommen meist Inhalatoren mit einem schwachen Kortison, um die Entzündung einzudämmen. Der Inhalationsspray bleibt als Reserve erhalten.

3. Mittelschweres Asthma: Die Häufigkeit der Einnahme der Medikamente (2 mal täglich) unterscheidet sich nicht von der leichten bis mittelschweren Form, jedoch kommt bei dieser Form zusätzlich zum Kortison eine neue Art von Medikament hinzu, welches die Luftwege dauerhaft erweitert. Der Inhalationsspray bleibt in Reserve Bestandteil der Behandlung.

4. Schweres Asthma: Bei diesen Formen kommt neben den Medikamenten aus der vorhergehenden Form Kortison hinzu, welches nicht nur inhaliert, sondern peroral eingenommen wird, also in Form von Tabletten.

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Asthma-Anfall

Was passiert bei einem Anfall?
Bei einem Asthma-Anfall verkrampfen sich die glatten Muskeln der Bronchien ganz plötzlich, was zu einer Entzündung und anschliessend Ödemen und einer erhöhten Schleimbildung im Bereich der Atemwege führt.
Dadurch ziehen sich die Bronchien zusammen und das Atmen wird schwerer. Der Betroffene muss sich also sowohl beim Ein- als auch beim Ausatmen sehr viel mehr anstrengen, um die Luftzirkulation in den Lungen zu gewährleisten.

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Wann kommt es normalerweise zu Asthma-Anfällen?
Bei Erwachsenen treten Asthma-Anfälle eher abends oder nachts auf.

Welche Warnzeichen weisen neben den oben genannten Symptomen (Atembeschwerden, Husten, Pfeifgeräusche) auf einen bevorstehenden Asthma-Anfall hin?
Vor einem Asthma-Anfall kann es zu Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Niesen oder auch Juckreiz am Körper kommen.

Diagnose 

Diagnose_asthmaBei Asthma stellt der Lungenspezialist (Pneumologe) die Diagnose meist auf Grund der Schilderungen der Beschwerden des Patienten. Bei der Diagnose werden weitere Untersuchungen vorgenommen wie beispielsweise ein Lungenfunktionstest (Spirometrie, Ganzkörper-Plethysmographie oder ein Belastungstest mit bzw. ohne Medikamente). Dadurch erhält der Arzt genaue Informationen über die Atemfunktion sowie die Art der Atemeinschränkung. Ebenfalls kann abegklärt werden, ob es sich um Asthma oder um eine andere Lungenkrankheit handelt (z.B. COPD: Chronisch-obstruktive Lungenkrankheit).

Andere Möglichkeiten bei der Diagnose sind der Nachweis von Allergien durch verschiedene Tests oder Röntgaufnahmen von der Lunge und den Bronchien.

Komplikationen 

Die Komplikationen bei Asthma sind akute, respiratoirsche Probleme, die in einigen Fällen Erstickungsanfälle auslösen und deshalb in seltenen und unglücklichen Fällen zum Tod führen können.

Bei schwerem Asthma sollten Sie sofort einen Arzt konsultieren.

Eine Studie der Mayo Clinic (USA), die Ende 2015 veröffentlicht wurde, hat gezeigt, dass das Gürtelrose-Risiko bei Asthmatikern um 70 % höher ist als bei Personen, die nicht von Asthma betroffen sind. Diese Studie wurde in der Fachzeitschrift Journal of Allergy and Clinical Immunology (JACI) veröffentlicht.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Sie sollten einen Arzt, wenn möglich einen Lungenspezialisten (Pneumologen) konsultieren, falls Sie mehrmals Schwierigkeiten beim Atmen haben und keinen besonderen Grund dafür erkennen. Insbesondere dann, wenn der Wert beim Peak Flow Meter unter 50% der normalen Funktion liegt.

Bei Asthma handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die regelmässig ärztliche Kontrollen benötigt. Bei verdächtigen Symptomen sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Sie können auch jederzeit Ihre Apothekerin oder Ihren Apotheker um Rat fragen, ob ein Arztbesuch notwendig ist oder nicht.

Behandlung

Behandlung_asthmaWelche Medikamente für die Behandlung von Asthma angezeigt sind, hängt von der Schwere der Erkrankung ab. Sie müssen immer von einem Arzt verschrieben werden.
Wie immer in der Medizin sollte zunächst die Asthma auslösende Ursache abgeklärt und die Behandlung darauf abgestimmt werden.

Es gibt zwei grosse Medikamentenklassen zur Behandlung von Asthma. Allerdings sind in den letzten Jahren auch neue Klassen auf den Markt gekommen (siehe unten):
– Bronchodilatatoren (Beta-2-Sympathomimetika: Salbutamol,…)
– Entzündungshemmer (Kortikoide als Inhalat oder in Tablettenform)

Je nach Schwere des Asthmas wird zur Asthma-Behandlung ein Medikament aus einer der Klassen oder aus beiden Klassen (häufig von Vorteil) eingesetzt.
Folgende Therapie ist möglich:

– Bei leichtem Asthma werden Beta-2-Sympathomimetika (Salbutamol) als Bronchodilatatoren oder *Cortison als Spray in geringer Dosierung eingesetzt.

– Bei mittelschwerem Asthma verwendet man Glukokortikoide als Entzündungshemmer auf Basis eines *Kortisoninhalats. Das Cortison hat in diesem Fall nicht die Nebenwirkungen eines Präparats in Tablettenform, weil es nicht in den Blutkreislauf gelangt. Eine mögliche Nebenwirkung von Kortisoninhalaten ist jedoch eine Soorerkrankung. Aus diesem Grund sollten Kortisonsprays vor dem Essen verwendet werden. Alternativ kann man nach Absorption des Sprays auch etwas trinken oder sich den Mund ausspülen.

In der Regel werden zusätzlich Beta-2-Sympathomimetika als Bronchodilatatoren eingesetzt.
Auch der Einsatz von Theophyllin in Tablettenform ist möglich.

– Bei schwerem Asthma verwendet man Glukokortikoide (Cortison) als Entzündungshemmer in systemischer Form (Tabletten), ergänzt durch Bronchodilatatoren (Beta-2-Sympathomimetika) und Glukokortikoidinhalate sowie Theophyllin.

*Die tägliche Inhalation von Kortikosteroiden sei nutzlos

Eine amerikanische Studie, die am 12. September 2012 in der Zeitschrift „ Journal of the American Medical Associtation „(JAMA) erschienen ist, ist zur Schlussfolgerung gekommen, dass die tägliche Inhalation von Kortikosteroiden für die Kontrolle des Asthmas, nutzlos sei. Ob man zwei Mal täglich mit Kortikosteroiden inhaliere oder nicht: Die Forscher haben keinen erwähnenswerten Unterschied bezüglich Asthma und dem Auftreten von Anfällen festgestellt.

Achtung, beachten Sie immer den Ratschlag Ihres Arztes. Sprechen Sie mit ihm, um die bestmögliche Therapie für die Behandlung und Vorbeugung Ihres Asthmas zu finden.

Weitere Behandlungen gegen Asthma

Zur Asthma-Behandlung kann der Arzt auch Antileukotriene wie Natriumcromoglicat verschreiben. Ketotifen ist eine weitere Möglichkeit der Asthma-Behandlung. Diese Medikamente wirken auf die allergische Reaktion ein. Beide Präparate scheinen bei Kindern relativ wirksam zu sein.

Neue Behandlungen gegen schweres Asthma

Zur Behandlung von schwerem Asthma gibt es auch sogenannte “Biologika”. Omalizumab (in der Schweiz erhältlich unter dem Handelsnamen Xolair® von Novartis) ist ein Medikament, das zu dieser neuen Generation von Asthma-Behandlungen gehört. Nach unseren Informationen wird es in ganz bestimmten Fällen von Asthma alle 2 Wochen als Injektion verabreicht. Ein Nachteil dieser “Biologika” ist der hohe Preis. Für weitere Informationen zu diesen neuen Behandlungsmethoden wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt.

Weitere mögliche Behandlungen gegen Asthma

Bei allergischem Asthma, vor allem bei Reaktionen auf ein bestimmtes Allergen, kann eine Desensibilisierung durchgeführt werden. Der Vorteil dieser Behandlung besteht darin, dass auf diese Weise die Ursache behandelt wird. Sprechen Sie Ihren Arzt auf diese Möglichkeit an.

Anmerkungen zur Asthma-Behandlung

– Bei mittelschwerem und vor allem bei schwerem Asthma müssen die Medikamente in den meisten Fällen täglich eingenommen werden, auch wenn keine Anfälle auftreten. Man spricht in diesem Fall von einer Dauerbehandlung (Behandlung zur Prävention von Asthma-Anfällen). Achtung: Eine Dauerbehandlung sowie die Behandlung bei einem Anfall darf nur in Absprache mit einem Arzt eingeleitet werden.
– Die Asthma-Behandlung kann bei Kindern (vor allem bei Kindern unter 5 Jahren) anders ablaufen als bei Erwachsenen. So weiss man beispielsweise, dass vor dem 5. Lebensjahr Bronchodilatatoren nur vernebelt eingesetzt werden dürfen.
– Wie bereits zuvor erwähnt, kann man an Asthma sterben (in Frankreich gibt es jeden Tag mehrere Todesfälle). Es ist daher wichtig, mit der richtigen Anwendung (wann und wie) vertraut zu sein. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
– Theophyllin wird in der Asthmatherapie immer seltener eingesetzt. Insbesondere wegen des Risikos einer Vergiftung, wenn man die therapeutische Dosis überschreitet. Gewisse Spezialisten empfehlen dieses Medikament nicht mehr zu verwenden.

Ratschläge

Auch wenn wir uns vielleicht wiederholen: Die beste Asthma-Prävention ist die konsequente Einhaltung der vom Arzt verschriebenen Therapie. Wenn Ihr Arzt Ihnen sagt, dass Sie Ihre Medikamente jeden Tag einnehmen müssen (Dauerbehandlung), muss dieser Anweisung unbedingt Folge geleistet werden. Die meisten asthmabedingten Todesfälle sind darauf zurückzuführen, dass die entsprechenden Medikamente nicht oder nicht richtig eingenommen wurden.

– Wenn Sie kleine Kinder haben, sollten Sie diese von Zigarettenrauch fernhalten. Es ist erwiesen, dass Kinder, welche oft Zigarettenrauch ausgesetzt sind, 5 mal häufiger an Asthma erkranken als dies ohne Rauch der Fall ist.

Allergie_asthma– Vermeiden Sie den Kontakt mit Allergenen. Diese können eine Asthmakrise auslösen. Beachten Sie auch ein mögliches Risiko mit Katzen, insbesondere wenn Sie allergisch sind, da die Haare (oder eher der Speichel der Katze, der sich auf den Haaren befindet) sehr allergisierend sind. Es kann zu einer schweren Asthmakrise kommen. Vermeiden Sie es, Kleider oder Möbel auf Basis von Tierprodukten zu kaufen (z.B. Pelz)

Velo_asthma– Es wird empfohlen, Ausdauersport (mind. 45 Minuten) zu betreiben. Besonders wirkungsvoll ist Schwimmen oder Fahrradfahren, da dabei die Gelenke geschont werden. Joggen ist ebenso gesund, falls Sie keine Probleme mit den Knien haben. Vermeiden Sie es, im Winter draussen zu joggen, da durch die Kälte und Antrengung ein Asthmaanfall ausgelöst werden kann. Bei schwerem Asthma sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie anstrengende physische Bewegungen machen.

– Um das Risiko, an einer Allergie zu erkranken, einzuschränken, sollten Sie für die Reinigung Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung, Putzmittel natürlichen Ursprungs den Chemischen vorziehen. Ihr Haus zu reinigen, sollten Sie einen Staubsauger mit einem Partikelfilter benutzen, um den Staub gut zu entfernen.

– Versuchen Sie Gewicht zu verlieren. Man weiss, dass Übergewicht die Asthmaanfälle verschlimmern kann.

– Begrenzen Sie respiratorische Infektionen wie Lungenentzündungen, Bronchitis  oder Husten. Diese Infektionen können Asthma, durch das Verengen der Atemwege, verstärken.

– Bewahren Sie saubere Bettlaken und Bettbezüge. Lüften Sie, wann immer möglich, die Bettlaken an der frischen Luft und an der Sonne (1x täglich einen kurzen Moment).

– Vermeiden Sie es, zu rauchen


– Magenbrennen und insbesondere gastroösophagealer Reflux (GERD) können die Asthmasymptome verschlimmern und die Lungen schädigen. Pflegen Sie den GERD, um die Symptome des Asthmas zu verbessern und sprechen Sie mit dem behandelnden Arzt.

– Eine Klimaanlage kann bei Asthma von Vorteil sein, da es die Feuchtigkeit in der Luft senkt (ein Risikofaktor). In warmen Ländern erlaubt die Klimaanlage die Fenster geschlossen zu halten und so den Eintritt von Allergenen (z.B. Pollen) zu vermeiden. Sie können auch einen Ventilator verwenden; in diesem Fall sollten aber die Fenster gut verschlossen werden.

– Vermeiden Sie wenn möglich Teppiche oder zu grosse Vorhänge, da sie eine grosse Anzahl von Staubpartikeln und Milben enthalten können.

– Gemäss den Schweizer Forschern des Centre hospitalier universitaire vaudois (CHUV) könnte die Einnahme von ballaststoffreichen Früchten und Gemüsen, vorbeugend gegen allergisches Asthma wirken. Sie verändern die mikrobielle Flora. Bei schwangeren Frauen könnte dieser Schutz auf die Neugeborenen übertragen werden.

Wie übersetzt man Asthma in andere Sprachen ?
  • Englisch: Asthma
  • Französisch: asthme
  • Italienisch: asma
  • Portugiesisch: asma
  • Spanisch: Asma
Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 01.09.2016 verändert.

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