Übergewicht

Definition

Übergewicht und Adipositas sind in der Regel die Folge einer übermässigen Aufnahme von Kalorien, die der Körper nicht verbrennen kann. Es handelt sich dabei um ein Problem, das weltweit immer häufiger auftritt, da sich die Menschen immer weniger bewegen und immer ungesünder ernähren.

Definition_Uebergewicht

Man unterscheidet zwischen dem ersten Stadium des Übergewichts und der durch noch weitere Gewichtszunahme entstehenden Adipositas.

Übergewicht bei Kindern

Gemäss einer Studie vom Februar 2014, die in der Zeitschrift «New England Journal of Medicine » publiziert wurde, beginnt Übergewicht bei den Kindern in den USA im Kindergarten. Im Alter von 14 Jahren ist die Hälfte der übergewichtigen Kinder bereits im Alter von 5 Jahren übergewichtig gewesen. Diese Studie zeigt, dass mehr als 12,4% der amerikanischen Kinder, die in den Kindergarten kommen, fettleibig und 14,9% übergewichtig sind. Kinder aus den 20% der reichsten Familien, hatten eine schwächere Inzidenz für Übergewicht im Kindergarten (im Vergleich mit allen anderen sozioökonomischen Gruppen). Dies hat die anfangs erwähnte Studie gezeigt.

Wann spricht man von Übergewicht oder Adipositas ?

Mediziner legen in der Regel den Body Mass Index (BMI) zugrunde, um das Übergewicht eines Menschen zu messen. Dabei handelt es sich um einen Messwert, der das Verhältnis zwischen Körpergewicht (in kg) und der Körpergrösse (in m) zum Quadrat (BMI=Gewicht[kg] / Grösse2[m2]) angibt.

BMI_Uebergewicht

Mit dieser Formel kann der Arzt feststellen, ob ein Patient normalgewichtig (BMI zwischen 20 und 25), übergewichtig (BMI zwischen 25 und 30) oder fettleibig ist (BMI über 30).

Für den Arzt kann ausserdem der Taillenumfanginteressant sein.
Der Taillenumfang wird folgendermassen ermittelt: Messen Sie Ihren Taillenumfang mit Hilfe eines Massbands in der Bauchmitte (in Höhe des Bauchnabels), ohne den Bauch einzuziehen (dabei normal weiteratmen).

Vergleichen Sie Ihr Ergebnis mit folgenden Werten:

Taillenumfang

Frauen

Männer

ideal

bis 80 cm
bis 95 cm

erhöht

80 bis 88 cm
95 bis 103 cm
zu hoch
mehr als 88 cm
mehr als 103 cm

Anhand eines erhöhten oder sogar zu hohen Taillenumfangs kann der Arzt eventuell auch eine Erkrankung diagnostizieren, unter der immer mehr Menschen leiden: das metabolische Syndrom (eine Kombination aus mehreren Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, einem erhöhten Cholesterinspiegel, Adipositas …). Dieser Messwert kann wertvolle Informationen über den Gesundheitszustand eines Patienten liefern, da man weiss, dass ein übermässiger Fettanteil im Bauchbereich das Herz schädigen kann.

Vor diesem Hintergrund wird klar, warum Adipositas von den Ärzten mehr und mehr als globale Krankheit angesehen wird, die erhebliche Risiken für die Gesundheit bergen kann, und warum ein multifaktorieller Ansatz (Zusammenarbeit mit Allgemeinmedizinern, Diabetologen, Ernährungswissenschaftlern, Internisten, Apothekern…) immer wichtiger wird.

Epidemiologie

– Schweiz: Gemäss einer Studie, die durch das OECD (organisation for economic co-operation and development) durchgeführt wurde, leiden 46% der Männer und 29% der Frauen in der Schweiz an Übergewicht (im Durchschnitt, gemäss einer Statistik von 2010, entspricht dies 37% der Bevölkerung). Innerhalb dieser Gruppe werden 9% der Männer und 8% der Frauen als adipös eingestuft. Zudem weisen 15% der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren bereits eine Korpulenz auf, die bis zu Übergewicht führen kann.

Epidemiologie_Uebergewicht

– In Italien: 45,5% der Einwohner sind übergewichtig und 10% adipös.

– In den USA :
Adipositas
34% der Amerikaner sind adipös. Es hatte zwischen 2005 und 2006 etwa 72 Millionen adipöse Erwachsene: 33,3% der Männer und 35,2% der Frauen.
Ist man zwischen 40 und 59 Jahre alt, steigt das Risiko an: 40% der Männer sind in diesem Alter adipös (im Vergleich zu den 28%, wenn man zwischen 20 und 39 Jahre alt ist). Bei den Frauen zwischen 40 und 59 Jahren, sind 41% adipös.
Adipositas betrifft je länger je mehr auch die Minderheiten: mehr als 1 von 2 schwarzen Frauen ist adipös (53% der Frauen zwischen 40 und 59 Jahren), ebenso bei den Hispanics (51%), wohingegen die weissen Frauen zu 39% adipös sind [Quelle: sda, 29. November 2007].
Übergewicht
68% der Amerikaner sind übergewichtig [Quelle: sda, September 2010].

Gemäss einer Studie, die im Mai 2014 in der wissenschaftlichen Zeitschrift «The Lancet» publiziert wurde, leiden im Jahr 2013 weltweit 2,1 Milliarden Menschen unter Übergewicht oder Fettleibigkeit.

Ursachen

Die Ursachen des Übergewichts oder der Adipositas sind vielfältig:

Ursachen_Uebergewicht

– Schlechte Ernährung: zu viel Fett und Zucker wie z. B. der häufige Genuss von zuckerhaltigen Getränken (Limonade), Fastfood (Hamburger), Gebäck oder auch Alkohol.

– Zu viele Snacks (keine geregelten Essenszeiten).

– Genetische Ursachen (schlechter Fett- oder Zuckerstoffwechsel).

– Bewegungsmangel (der Engländer sagt auch gern Couch Potato).

– Stress: Stress kann eine Gewichtszunahme begünstigen. Das hängt mit den Hormonen zusammen, die in Stresssituationen ausgeschüttet werden (Cortisol, Adrenalin) und sich auf diverse Prozesse auswirken können, die Einfluss auf die Gewichtszunahme haben, wie z. B. der Appetit.

– Verschuldung, laut einer im August 2009 veröffentlichten Studie ist dies auf einen “Kompensationsmechanismus” zurückzuführen, mit dem der Körper der seelischen Belastung begegnet. Aber auch auf die hohen Preise für gesunde Lebensmittel.

– Zu kurze Nächte (Schlafmangel), d. h. Nächte mit weniger als vier Stunden Schlaf. Zu wenig Schlaf kann in der Tat bestimmte Botenstoffe im Gehirn aktivieren, die den Appetit anregen bzw. ein Sättigungsgefühl verhindern, was dazu führt, dass Kurzschläfer stärker an Gewicht zulegen.

– Probleme mit der Schilddrüse, z. B. eine Hypothyreose.

– Die langfristige Einnahme (über mehrere Monate) bestimmter Medikamente wie Antidepressiva, Antihistamine,die auch eine schlaffördernde Wirkung haben (z. B. auf Basis von Diphenhydramin), Kortikoide (z. B. Prednison), Progestativa, die Pille,…

– Mikroorganismen (insbesondere Bakterien), die die Verdauung von Nahrungsmitteln ermöglichen, können bei schlechter Regulation den Körper dazu bringen, an Kilos zuzulegen. Dies folgt aus einer amerikanischen Studie, die im März 2010 erschienen ist.
Der Mensch hat im Durchschnitt etwa 100 Billionen Bakterien (100 Tausend Milliarden oder 10 hoch 14), dies entspricht 10 Mal mehr als er Körperzellen besitzt (10 hoch 13). Diese Bakterien befinden sich vor allem im Gastrointestinaltrakt und könnten in der Behandlung und Vorbeugung der Adipositas eine Schlüsselrolle spielen. Dies folgt aus einer chinesischen Studie, die Anfangs 2012 in der Zeitschrift „The ISME Journal“ von der Universität Jiao Tong in Shanghai (China) publiziert wurde.
Gemäss diesen Forschern, könnte das intestinale Bakterium Enterobacter cloacae für die Adipositas beim Mann verantwortlich sein. Dieses Bakterium mit gewissen Nahrungsmitteln oder Probiotika zu regulieren oder zu beseitigen, hat bei einem Patienten des chinesischen Forschers zu einem Gewichtsverlust von 51,4 kg geführt (zu Beginn war er 174,8kg schwer).

– Eine Kombination der oben genannten Ursachen, z. B. eine schlechte Ernährung in Verbindung mit Bewegungsmangel, sodass der Körper mehr Energie aufnimmt, als er verbrennen kann, was logischerweise zu einer Gewichtszunahme führt.

Symptome

– Erhöhtes Körpergewicht (wiegen Sie sich mit einer normalen Personenwaage und ermitteln Sie dann mit Hilfe des BMI-Rechners Ihren BMI : Berechnen Sie Ihren BMI).

– Fettansammlungen an Schenkeln, Bauch,…

– Man fühlt sich nicht wohl in seiner Haut.

– Man ist bei körperlicher Aktivität schnell ausser Atem.

– Eventuell Probleme mit Atemstillständen während der Nacht oder Ateminsuffizienz.

– Eventuell psychologische Folgeprobleme (Depression,…).

Komplikationen

Übergewicht und vor allem Adipositas können zu folgenden Risiken oder Komplikationen führen:

Symptome_Uebergewicht

– Diverse Probleme in Bezug auf den Fortbewegungsapparat (Rheumatismus), insbesondere Arthrose, Osteoporose und Rückenschmerzen.

– Psychische Erkrankungen aufgrund der psychologischen, ästhetischen und mentalen Folgen des Übergewichts, wie z. B. Depression.

– Diverse Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Venenleiden oder ein erhöhter Cholesterinspiegel (Arteriosklerose).

Komplikationen_Uebergewicht

– Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder Gicht.

– Schlafapnoe.

– Verkürzung der Lebenserwartung um durchschnittlich mehrere Monate (das ist z. B. in der US-amerikanischen Bevölkerung der Fall; wo die Lebenserwartung aufgrund des Übergewichts in epidemischen Ausmassen im Durchschnitt um mehrere Monate zurückgegangen sein soll).

– Darmkrebs.

– Schuppenflechte.

Wann Zum Arzt Übergewicht

Wann_zum_arzt_UebergewichtWir empfehlen Ihnen, bei Adipositas (BMI über 30) einen Arzt zu konsultieren, da in diesem Fall ernste Komplikationen auftreten können (insbesondere kardiovaskuläre oder psychische Erkrankungen). Diese können zunächst einmal durch einen umfassenden Gesundheitscheck durch Ihren Arzt in Grenzen gehalten oder bei Bedarf behandelt werden. Gemeinsam sollten Sie sich überlegen, wie Sie am besten an Gewicht verlieren können.

Behandlung

Behandlung_UebergewichtEs gibt verschieden Möglichkeiten, um Übergewicht und Adipositas zu behandeln. Wir sind der Meinung, dass die wirksamste Methode für die Mehrheit der Gesellschaft immer noch die Diät ist. Die Medikamente (sehen Sie nachfolgend) und vor allem die Chirurgie, können nur bei gewissen Menschen hilfreich sein (diskutieren Sie es mit Ihrem Arzt):

1. Diäten, um das Übergewicht und die Adipositas zu behandeln
2. Medikamente, um die Adipositas zu behandeln
3. Chirurgie gegen Adipositas
4. Alternative Behandlungen

1. Diäten, um das Übergewicht und die Adipositas zu behandeln

Eine interessante dänische Studie, die Ende 2010 erschienen ist, hat mit 772 Familien folgendes gezeigt: die Diät, die am reichsten an Proteinen und am schwächsten an Kohlenhydraten war, war die Effizienteste für die Gewichtsabnahme.
Zusammenfassend: diese Diät beinhaltet weisses Fleisch, Milchprodukte mit reduziertem Fettgehalt, Bohnen für die Ballaststoffe (sehr wichtig, viele Ballaststoffe zu essen) und weniger Weissbrot oder weissen Reis, die sehr reichhaltig an Kohlenhydraten sind.
Ballaststoffreiche Nahrungsmittel sind: Soja, Bohnen, Mais, Vollreis, Zwetschgen, Aprikosen, Artischocken, Himbeeren, Leinsamen, usw.
Für mehr Einzelheiten zu dieser Diät, sehen Sie nachfolgend Ratschläge für den täglichen Gebrauch: Bevorzugen Sie mageres Fleisch, Fisch, Eier (1 pro Mahlzeit) und fettreduzierte Milch und Milchprodukte (2 bis 3 Mal täglich). Sie sollten pro Tag nicht mehr als einen Teil Käse einnehmen und vergessen Sie nicht die Getreide, trockenen Gemüse (2 bis 3 Mal pro Woche) und stärkehaltigen Produkte (täglich einen Teil).

Man muss wissen, dass es mit einer solchen Diät nicht nötig ist, die Kalorien zu zählen: man kann essen, bis man satt ist, ohne zuzunehmen. Dies im Gegensatz zu anderen Diäten.

Zusammenfassend: Gemäss uns, ist die beste Diät, die Fette etwas zu reduzieren (aber nicht zu stark) und vor allem weniger Kohlenhydrate zu essen (Soda, weisser Reis, weisse Teigwaren,…). Zudem sollten Sie viele Ballaststoffe essen (Früchte,…) und Proteine sind auch sehr positiv.

Anmerkungen zu den Diäten im Allgemeinen

Halten wir zudem fest, dass eine Diät, die einen schnellen Gewichtsverlust verspricht, oft ineffizient ist, da man nachfolgend wieder Gewicht zunimmt und manchmal sogar noch mehr. Fassen Sie also eine wirksame Diät ins Auge, die über eine längere Zeit dauert.

2. Medikamente für die Behandlung der Adipositas
Zurzeit wird vor allem das Molekül Orlistat, das zugleich rezeptfrei (Calobalin Sandoz® mit 60mg Orlistat) und auch rezeptpflichtig (Xenical®)[Informationen für die Schweiz] erhältlich ist, von den Ärzten verschrieben oder durch die Apotheker empfohlen.
Orlistat (Name des Wirkstoffes) ist ein Wirkstoff, der auf die Absorption von Fetten wirkt. Dank diesem Medikament, durchqueren die Fette den Magen-Darm-Trakt ohne absorbiert zu werden. Dieses Medikament wirkt gut bei Menschen, die vor allem eine erhöhte Einnahme von Fetten und nicht von Zuckern haben.
Dieses Medikament (Xenical®) wird in der Schweiz durch die Krankenkassen übernommen und je nach Fall, bei adipösen Menschen empfohlen (BMI über 30: berechnen Sie Ihren BMI!).
Orlistat führt allerdings zu Nebenwirkungen: z.B. zu flüssigem und fetthaltigem Stuhl mit einer gesteigerten Häufigkeit und von Zeit zu Zeit, einem starken Drang zur Toilette, was für die Patienten sehr störend sein kann.
Weil die Aufnahme der Fette reduziert ist, müssen zusätzlich die fettlöslichen Vitamine (Vitamine A, D, E und K) und Beta-Carotin als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden.

Seit Januar 2010 gibt es in der Schweiz eine neue Tablette gegen Adipositas, die in den Apotheken rezeptfrei erhältlich ist. Eine Tablette Calobalin Sandoz® besteht aus dem gleichen Wirkstoff wie Xenical®, enthält jedoch nur die halbe Menge Wirkstoff pro Tablette. Calobalin Sandoz® bleibt ein Medikament mit ganz klaren Indikationen. Es sollte bei Diabetiker, Menschen mit Bluthochdruck oder bei Herzproblemen nicht eingesetzt werden. Man kann es auch schwangeren und stillenden Frauen nicht verabreichen. Gemäss Van Nguyen (Apothekerin), kann Calobalin Sandoz® zudem nur an Menschen mit einem BMI von über 28 kg/m2 empfohlen werden.

3. Chirurgie gegen Adipositas
Gemäss der berühmten Mayo Clinic (USA), erreicht man mit der chirurgischen Behandlung der Adipositas gute Resultate. Während dem ersten und zweiten Jahr nach der Operation, können die Patienten bis zu 50% ihres Gewichtes verlieren und im Allgemeinen, wenn die empfohlenen Diäten und gesunden Lebensweisen (Bewegung, guter Schlaf,…) eingehalten werden, kommt es längerfristig auch nur zu einer ganz geringen Gewichtszunahme. Natürlich muss man durch einen Fachmann begleitet werden.
Im Allgemeinen wird der Chirurg bei der Operation gegen Adipositas, die Grösse des Magens vermindern. Der Patient muss also unbedingt das Volumen der Portionen vermindern, sonst werden Übelkeit und andere Verdauungsprobleme auftreten. Es ist eine radikale Methode, aber für Menschen mit einem erhöhten BMI (stark adipös) sehr interessant.

4. Alternative Behandlungen
Wir haben in den Abschnitten „Phytotherapie Übergewicht“ und „Gute Ratschläge Übergewicht“ verschiedene komplementärmedizinische Methoden für Gewichtsreduktionen aufgeführt, die auf Grüntee, Omega-3-Fettsären, usw. basieren.
In allen Fällen von Adipositas, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen. Er kann die für Sie geeignetste Methode wählen (Medikament, Diät, Bewegung, …).

Heilpflanzen

Die folgenden Heilpflanzen haben bereits eine gewisse Wirksamkeit im Hinblick auf die Gewichtsabnahme und damit im Kampf gegen Übergewicht oder Cellulite gezeigt.

Die Wirkung dieser Pflanzen hängt häufig mit ihren blutreinigenden, fettverbrennenden oder entwässernden Eigenschaften zusammen.

ananas_Uebergewicht– Ananas (Gelatinekapsel) [relative Wirksamkeit]

– Esche (Gelatinekapsel)

Grüntee (als Tee, Tablette oder Gelatinekapsel) [scheint relativ wirksam zu sein]

Konjac_Uebergewicht– Konjac, eine Pflanze mit einem sättigenden Effekt (als Kapseln)

– Mate (als Tee, Tablette oder Gelatinekapsel) [scheint relativ wirksam zu sein]

– Olivenbaum – Olivenblätter (als Tee oder Kapseln)

– Orthosiphon (als Tee oder Gelatinekapsel)

Hausmittel

Entgiftungstee (Entschlackungstee)

Ratschläge

Wertvolle Tipps gegen Übergewicht

– Die wichtigste Massnahme (wissenschaftlich nachgewiesen) gegen Adipositas oder Übergewicht ist eine gesunde Ernährung, d. h. eine geeignete Ernährungsweise mit reduzierter Kalorienaufnahme.
Weniger Lebensmittel mit viel Fett und schnellem Zucker (Fastfood) und weniger zuckerhaltige Getränke (>> siehe Info unten), die ebenfalls reich an schnellem Zucker sind, wie z. B. Limonade (trinken Sie lieber Wasser).
– Die Einnahme von gewissen Nahrungsergänzungsmitteln oder Nahrungsmitteln kann helfen:
> Omega-3-Fettsäuren: eine Studie hat einen interessanten Effekt gezeigt.
> Vitamin D: der Körper stellt es mit Hilfe der Sonne her oder man kann es auch als Tropfen einnehmen. In diesem Fall gibt es ebenfalls Hinweise, dass Vitamin D bei der Gewichtsabnahme helfen kann.
> Calcium (es sollte aus Milchprodukten wie Joghurt kommen): ebenso, positiver Effekt.
> konjugierte Linolsäuren (CLA): es hat ebenfalls einen positiven Effekt auf die Gewichtsabnahme.
> Benztraubensäure: ebenso.

– Sport (in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen) oder zumindest Bewegung regt die Kalorienverbrennung an und sorgt so für eine zusätzliche Gewichtsabnahme. Der wichtigste Ansatz ist und bleibt die Ernährung, Bewegung oder Sport können jedoch einen wichtigen Beitrag zur Gewichtsabnahme leisten.

– Denken Sie daran: Zucker wird umgewandelt in Fett. Daher sollte der Genuss zuckerhaltiger Lebensmittel oder Getränke so weit wie möglich vermieden werden. Nicht nur Fett macht dick! Zur Inf Eine Dose (0,33 l) eines zuckerhaltigen Getränks (Limonade) enthält durchschnittlich zehn Löffel Zucker.
Bemerkenswert ist: Laut einer im Jahr 2006 von der renommierten Harvard-Universität in Boston durchgeführten Studie soll die Tatsache, dass jeder US-Amerikaner pro Tag durchschnittlich eine 0,33 l-Dose mit zuckerhaltigen Getränken (Cola, Limonade,…) zu sich nimmt, für eine durchschnittliche jährliche Gewichtszunahme von 6,5 kg verantwortlich sein (da es sich hier um einen Durchschnittswert handelt, kann man sich leicht vorstellen, dass es bei sportlichen Menschen weniger und dafür bei Bewegungsmuffeln umso mehr ist).
Achten Sie also darauf, dass Sie diese Art von Getränken nicht zu häufig zu sich nehmen, auch wenn sie zugegebenermassen oft sehr gut schmecken.

– Auch Alkohol hat viele Kalorien! Achten Sie also darauf, nicht zu oft Alkohol zu trinken, vor allem Hochprozentiges und Bier, das aufgrund seines Malzgehalts relativ kalorienreich ist.

– Machen Sie sich den Kaloriengehalt jedes Lebensmittels bewusst.

– Setzen Sie auf eine vernünftige Diät, z. B. nach der Trennkostmethode.

– Gemeinsames Essen in der Familie: Das ist eine der besten Voraussetzungen für eine ausgewogene Ernährung, die, wie jeder weiss, Übergewicht und Adipositas vorbeugt. Das gilt vor allem für Kinder. Im April 2012 wies ein amerikanisches Team der Rutgers-Universität in New Jersey durch Analyse mehrerer Studien zum Thema die enorme Bedeutung von Mahlzeiten im Familienkreis nach. Nach Ansicht der Forscher führt diese Gewohnheit zu „einem erhöhten Verzehr von Obst, Gemüse, Ballaststoffen, Kalzium und Vitaminen“. Ausserdem wird „durch die Mahlzeit im Familienkreis erreicht, dass Kinder und Jugendliche weniger gesundheitsschädliche Lebensmittel zu sich nehmen“.
– Essen Sie eher Vollkornbrot als Weissbrot, da das Vollkornbrot bis zu 4 Mal mehr Ballaststoffe enthält. Sehr nützlich für die Gesundheit und ebenso für die Gewichtsabnahme.

– Führen Sie eine angepasste Diät durch. Zum Beispiel eine Diät, wie sie genannt wurde und lesen Sie die Zusammenfassung über Diäten unter: Behandlung Übergewicht und Adipositas.

– Äpfel essen, insbesondere von der Granny Smith Art, hilft gegen Übergewicht und damit verbundenen Krankheiten zu kämpfen (z.B. Diabetes). Dies folgt aus einer amerikanischen Studie, die 2014 publiziert wurde. Gemäss den Forschern der Universität von Washington fördert der Konsum von Granny Smith Äpfeln das Wachstum von guten Bakterien im Darm. Dies geschieht, weil diese Äpfel viele nicht verdaubare Substanzen wie Ballaststoffe oder phenolische Stoffe wie Flavonoide enthalten.

News:

Studie: Frösteln ist gut für die Figur – Studie: Schnelles Abnehmen genauso gut wie langsames

Wie übersetzt man ​Übergewicht in andere Sprachen ?
  • Portugiesisch: sobrepeso

  • Spanisch: sobrepeso

Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 20.03.2015 verändert.

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