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Arnika-Tinktur

Anwendung

– Bei Blutergüssen, Prellungen, Quetschungen, Arthritis, Verstauchung (Zerrung), u.a.


Arnika-Tinktur

Inhaltsstoffe

– 10 Gramm getrocknete Arnikablüten*
– 100 ml Alkohol (70%)

* Getrocknete Arnikablüten erhalten Sie z.B. in der Apotheke (in der Schweiz auch in der Drogerie oder in Frankreich im Kräuterladen) oder Sie können die Blüten auch selber in der freien Natur sammeln und sie dann trocknen lassen.

Achtung: Da die Arnika in der Natur immer seltener vorkommt, empfehlen wir Ihnen auf das Selber-Pflücken zu verzichten, um diese Pflanze vor dem Aussterben zu schützen. Verwenden Sie deshalb Blüten aus der Apotheke. Sie können in der Apotheke auch fertige Arnika-Tinkturen kaufen.

Zubereitung

– Lassen Sie die Arnikablüten während 5 Tagen in 100 ml Alkohol (70%) ziehen.
– Filtrieren

Es wird dringend empfohlen, die Tinktur 1:5 mit Wasser zu verdünnen (1 Teil Tinktur mit 4 Teilen Wasser). Als Umschläge auf die schmerzende Stelle auflegen. Nicht auf offene Wunden anbringen.

Lesen Sie weiter unten unter Bemerkungen, um mehr über eine andere Verdünnung mit Glycerin zu erfahren.

Arnika-Tinktur

Dosierung

Tragen Sie die fertige Tinktur 3 bis 4 mal täglich als Umschlag direkt auf die schmerzende Stelle auf (z.B. bei einem Bluterguss), den Umschlag immer wieder erneuern.

Hinweise:
– Selbstverständlich gibt es zahlreiche Produkte, die Arnika enthalten, falls Sie kein Interesse an einer Eigenherstellung haben. Bitte fragen Sie Ihre Apothekerin oder Ihren Apotheker. Sie oder er berät Sie gerne kostenlos zu all den möglichen Produkten, die auf dem Markt vorhanden sind.

– Es ist auch möglich eine Arnikaurtinktur zuzubereiten, indem man, gemäss Lütticher Formel, 20g der oben zubereiteten Urtinktur (vor der Verdünnung mit Wasser), mit 50g Glycerin (in Apotheken zu kaufen) und 60g Wasser miteinander vermischt. Wenden Sie dieses Gemisch anschliessend in Form von Kompressen an.

– Nicht auf offenen (blutenden) Wunden anwenden, sowie auf den Augen.

– Diese Zubereitung ist bei bestehender Arnikaallergie kontraindiziert.

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Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 14.02.2018 verändert.