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Ackerschachtelhalm

Zusammenfassung

Es handelt sich um eine Heilpflanze, die gegen Harnwegserkrankungen (Zystitis) und Gelenkprobleme (Rheuma) verwendet werden kann. Die Anwendung kann in Form einer Infusion oder Kapseln erfolgen.


Name

Deutscher Name: Ackerschachtelhalm, Schachtelhalm, Zinkraut
Lateinischer Name: Equisetum arvense L.
Englischer Name: horsetail, bottle-brush
Französischer Name: prêle, prèle, prêle des champs
Portugiesischer Name: cavalinha, cavalinha-dos-campos
Italienischer Name: equiseto comune

Famillie

Equisetaceae

Inhaltsstoffe

Kieselsäure, Flavonoide, Saponine, Mineralstoffe

​Verwendete Pflanzenteile

Blätter

​Wirkung

Diuretische Wirkung, remineralisierende Wirkung

Anwendungsgebiete

Im Falle von Harnwegserkrankungen: Zystitis, bei Schmerzen oder Gelenkproblemen (Rheumatismus: Arthritis, Arthrose, Gicht), bei Akne (bisher existieren noch keine wissenschaftliche Studien), bei einer Schwellung (z.B. bei einer Hypothyreoiditis).

Nebenwirkungen

Keine bekannten Nebenwirkungen

Kontraindikationen

Keine bekannten Gegenanzeichen

Interaktionen

Keine bekannten Wechselwirkungen

Risiko einer Allergie
Hinweis: Die Pollen dieser Pflanze können Allergien (besonders Heuschnupfen, allergische Rhinitis) hervorrufen.

Präparate

Ackerschachtelhalm-Infusion

– Ackerschachtelhalm Pulver

– Sitzbad

– Fußbad (z. B. gegen übermäßige Schweißproduktion)

Wo wächst der Ackerschachtelhalm?

– Der Ackerschachtelhalm findet man in allen Regionen in Europa. Besonders häufig wächst diese Pflanze auf Feldern oder in Wäldern, prinzipiell in der Nähe von fließendem Wasser. Der Schachtelhalm kann bis zu 50 cm hoch werden.

Wann sollten der Ackerschachtelhalm?

Der Schachtelhalm gedeiht in Europa, insbesondere in der Schweiz, normalerweise von Mai bis Juni (von Juli bis August in den Bergen). Die grünen Stängel des Schachtelhalmes müssen zwischen Mai und Juni geerntet und anschließend getrocknet werden, so erläutert der schweizerische Drogist Claude Roggen in seinem Buch „Die Geheimnisse des Druiden“, das beim Verlag Bois Carré erschienen ist. Er empfiehlt das Pflücken auf unbehandelten und trockenen Feldern und rät zur Vermeidung einer Ernte in feuchten Gebieten, weil dort das Risiko einer Kontamination durch einen Pilz besteht (Ustilago equiseti).

​Bemerkungen

– Wie der Farn hat auch der Schachtelhalm keine Blüten und pflanzt sich mithilfe von Sporen fort.

– Seine wissenschaftliche Bezeichnung Equisetum arvense stammt aus dem Lateinischen und bedeutet jeweils Pferd (Equus), Schwanz (setum) und Feld (arvense).

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Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 30.10.2017 verändert.

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