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Bittere Schleifenblume

Zusammenfassung

Eine Heilpflanze mit einem hohen Gehalt an Bitterstoffen, die vor allem bei Refluxösophagitis angezeigt ist. Die Bittere Schleifenblume ist hauptsächlich in Form von Fertigarzneimitteln erhältlich (z. B. in Tablettenform).


Name

Deutscher Name: Bittere Schleifenblume
Wissenschaftliche Bezeichnung: Iberis amara L.
Englischer Name: Iberis amara
Französischer Name: ibéris amer

Famillie

Kreuzblütler

Inhaltsstoffe

Bitterstoffe, Cucurbitacine (toxische Wirkung)

Verwendete Pflanzenteile

– Grüne Bestandteile (z. B. Blätter, Stängel) während der Blütezeit, die in Europa zwischen Mai und September stattfindet

Wirkung

– Fördert die Sekretion von Magensaft und Gallenflüssigkeit, antibiotisch

Anwendungsgebiete

– Refluxösophagitis, Verdauungsbeschwerden, Übelkeit

Nebenwirkungen

Keine Nebenwirkung bekannt (nach unserem Informationsstand).

Kontraindikationen

Keine bekannt.

Wechselwirkung

Keine bekannt.

Präparate (galenische Formen)

– Hauptsächlich in Form von Fertigarzneimitteln

– Homöopathische Arzneimittel

Wo wächst die Bittere Schleifenblume?

Die Bittere Schleifenblume ist hauptsächlich in Europa heimisch (West- und Südeuropa). Man findet sie vor allem am Feldrand. Sie erreicht eine Wuchshöhe zwischen 10 und 40 cm. Die weißen Blüten bilden doldentraubige Blütenstände. Es handelt sich um eine ein- oder zweijährige Pflanze, d. h. sie ist maximal zwei Jahre lang lebensfähig.

Bemerkungen

– Die Bittere Schleifenblume ist eine in Deutschland relativ gut bekannte Heilpflanze. Im August 2017 wurde sie in einem Artikel der Zeitschrift Focus erwähnt. In anderen Ländern, wie z. B. in Frankreich, ist sie eher in Insiderkreisen bekannt.

– Diese Pflanze wird auch in der Homöopathie eingesetzt, insbesondere bei Herzbeschwerden.

Bildnachweis: Fotolia.com

 

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Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 24.01.2018 verändert.