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Kirsche

Zusammenfassung

Kirsche: Es handelt sich bei der Kirsche um eine Heilpflanze, die eine entzündungshemmende Wirkung hat. Vor allem kann sie bei Krankheiten wie Gicht und Zystitis zum Einsatz kommen. Die Kirsche kann in der Form als Frucht, Saft, Sirup und in Form von Tee konsumiert werden.


Name

Deutscher Name: Kirsche
Lateinischer Name: Prunus avium (Prunus cerasus)
Englischer Name: cherry
Französischer Name: cerise, cerisier (nome da árvore)
Spanischer Name: cereza

Famillie

Rosaceae

Inhaltsstoffe

Tannine (Stiel), Phenole, Beta-Carotin und Vitamine (Obst).

​Verwendete Pflanzenteile

Frucht (Kirsche), Stiel (Kirschstiel).

​Wirkung

Harntreibende Wirkung, entzündungshemmende Wirkung.

Anwendungsgebiete

Frucht (Kirsche, Form als Sirup oder Saft)
Gicht, Rheuma, Verstopfung, Schlafstörungen (Kirschaft-Konzentrat, lesen Sie mehr in den Hinweisen darüber).
Kirschstiel (in From von Tee oder Dekokt)

Blasenentzündung (Harnwegsinfektionen, oder Harnsteinen).

Nebenwirkungen

Kirschen können Durchfall verursachen, da die Kirshce hoher Dosis eine abführende Wirkung besitzt. Bitte lesen Sie vor dem Konsum die Packungsbeilage oder konsultieren Sie einen Arzt oder Apotheker.

Kontraindikationen

Bis zum heutigen Zeitpunkt sind noch keine Gegenanzeichen bekannt. Lesen Sie die Packungsbeilage und konsultieren einen Arzt oder Apotheker.

Wechselwirkungen

Es sind uns keine bekannten Interaktionen bekannt. Bitte lesen Sie Packungsbeilage ausführlich und konsultieren Sie einen Arzt oder Apotheker.

Präparate

– Als Frucht konsumieren

Kirschsirup

– Saft (siehe Hinweise)

– Abkochen oder in Form von Tee

Wo wächst die Kirsche?

Die Kirsche wächst in vielen Regionen in Europa, Amerika (Nord- und Südamerika, besonders häufig in den USA, Kanada und Chile) und ebenfalls in Asien.

Wann wird die Kirsche geerntet?

Die Ernte der Frucht und des Stiels erfolgt im späten Frühjahr. In der nördlichen Hemisphäre im Mai und Juni. Bestimmte Sorten können bis zum August geerntet werden.

​Bemerkungen

– Im Jahre 2012 wurde eine britische Studie durchgefürt, die belegt, dass 30 ml konzentrierter Kirschsaft vor dem schlafen gehen die Qualität des Schlafes verbessert. Es kommt zu der Bildung des Hormons Melatonin, das eine wichtige Regulierung für den Schlaf hat.

– Die Kirsche als Frucht wird seit langem verwendet, um die Gicht komplementärmedizinisch zu behandeln. Kirschen enthalten viele Anthocyanoside, die für die positive Wirkung bei der Gicht verantwortlich sind.

Konsumieren Sie während 2 oder mehr Tagen, täglich etwa 10 bis 12 Kirschen. Dies reduziert gemäss einer amerikanischen Studie, die Ende 2012 erschienen ist, das Risiko eines Gichtanfalls um 35%. Die Einnahme von Allopurinol und von Kirschen, erlaubt sogar eine Reduktion der Gichtanfälle um 75% gegenüber Patienten, die kein Allopurinol oder keine Kirschen einnehmen.

– Die Kirschstiele werden ebenfalls seit langer Zeit verwendet, um Harnwegsinfektionen oder Zystitis zu behandeln.

Kirschen am Baum

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Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 30.01.2018 verändert.