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Kleine Immergrün

Zusammenfassung

Kleine Immergrün: es handelt sich um eine Heilpflanze, die eine adstringierende und heilende Wirkung gegenüber Wunden besitzt. Sie wird häufig für den äußerlichen Gebrauch am Mund (Soor) und bei Blutergüsse verwendet.


Name

Deutscher Name: Kleine Immergrün
Lateinischer Name: Vinca minor L.
Englischer Name: lesser periwinkle, dwarf periwinkle
Französischer Name: petite pervenche, herbe à la capucine, violette des morts
Portugiesischer Name: vinca minor, vinca-de-gato
Italienischer Name: pervinca minore
Spanischer Name: vincaoervinca, vinca mino

Famillie

Apocynaceae

Inhaltsstoffe

Indol-Alkaloiden, Gerbstoffe, Mineralien, Phytosterole, Vitamin C.

​Verwendete Pflanzenteile

Getrocknete Blätter

​Wirkungen

Adstringierend, harntreibend, heilende Wirkung, stimulierende Wirkung der Zerebralen Zirkulation.

Anwendung

Interne Anwendung (wird aktuell wenig angewendet und ist nicht empfehlenswert). Siehe auch die Nebenwirkungen.
– Probleme bei der Sauerstoffversorgung des Gehirns, Bildung von blauen Flecken (Quetschungen).

Äußere Anwendung (z.B. als Mundwasser, Lotion oder Dekokt).
– Soor, Gingivitis, Halsschmerzen, Blutungen, Blutergüsse.

Nebenwirkungen

Gefahr einer Vergiftung der Nieren und Leber (bei einer inneren Anwendung).

Gegenanzeichen

Keine bekannten Gegenanzeichen

Wechselwirkungen

Keine bekannten Wechselwirkungen

Präparate

– Dekokt (nicht empfohlen als innere Anwendung, und sollte nur äußerlich angewendet werden).

– Lotion

– Wein

Wo wächst das kleine Immergrün?

Das kleine Immergrün wächst in Europa (in den Bergen) und in Asien.

Wann wächst das kleine Immergrün?

Das kleine Immergrün kann im Frühling und im Sommer geerntet werden.

​Bemerkungen

Es wird angenommen, dass die innere Anwendung dieser Heilpflanze einer giftigen Wirkung gegenüber der Nieren und Leber hat. Aus diesem Grund sollte diese Pflanze nur zur äußerlichen Anwendung erfolgen.

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Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 30.01.2018 verändert.