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Maca

Zusammenfassung

Maca : Heilpflanze peruanischer Herkunft, welche in Europa und den U.S.A. auf Grund ihres vermuteten aphrodisierenden Effektes angewendet wird. Meist als Tablette oder Pulver erhältlich.


Name

Deutscher Name: Maca
Lateinischer Name: Zingiber officinalis
Englischer Name: Maca
Französischer Name: Maca, “ginseng péruvien
Italienischer Name: maca

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Famillie

Brassicaceae

Inhaltsstoffe

– Mineralien (Kalium,…)
– Vitamine (Vit. B1)
– Aminosäuren
– Uridin
– Apfelsäure

​Verwendete Pflanzenteile

Knolle (Wurzelknolle)

​Wirkung (Wirkung des Maca)

– Begünstigt die Stimulation der Libido, soll aphrodisierend und günstig auf die Fruchtbarkeit wirken.

Anwendungsgebiete (Anwendung des Maca)

– Gegen verschiedene sexuelle Probleme (fehlen der sexuellen Lust beim Mann und bei der Frau), Erektionsprobleme beim Mann, Infertilität beim Mann und bei der Frau. Lesen Sie auch unter Bemerkungen!

Nebenwirkungen

Keine bekannt (unserer Meinung nach)

Kontraindikationen

Keine bekannt (unserer Meinung nach)

Interaktionen

Keine bekannt (unserer Meinung nach)

Namen der Präparate

Es sind verschiedene Medikamente auf Maca- Basis in den Apotheke erhältlich. Generell als Kapseln erhältlich z.B. in Phytopharma® Maca.

*Achtung : Die oben erwähnten Medikamente stellen nicht alle existierenden Heilmittel dar und sind nicht repräsentativ. Es handelt sich um eine Auflistung, welche auf keinen Fall vollständig und als indikativ zu betrachten ist. Bei Fragen zu den Medikamenten konsultieren Sie bitte die Packungsbeilage oder fragen Sie ihren Spezialisten

Präparate (galenische Formen)

– Maca- Kapseln (Übliche Posologie: 1 bis 2 Kapseln, 3x pro Tag, während mindestens 3 Monaten)


– Macapulver

Wo wächst die  Macapflanze?

Die Macapflanze wächst auf den Hochplatteaus (über 4000m) von Peru.

Wann sollte Maca geerntet werden?

​Bemerkungen

– Die Macapflanze ist mehr und mehr gefragt, dies bedeutet, dass wir vermehrt Werbung in den Apotheken oder in den Medien sehen werden und dass eine Nachfrage da ist. Dies kommt daher, dass dieser Pflanze sehr interessante Eigenschaften zugeschrieben werden, vorallem bei sexuellen Problemen.

– Vielfach ist es sehr schwierig zu beurteilen, ob diese Art von aphrodisierenden Pflanzen und Substanzen auch nachweislich wirken, da oft nicht genügend zuverlässige Studien existieren. Dies scheint auch bei der Maca- Pflanze der Fall zu sein. Objektiv gesehen können wir also nicht wissen, ob die Maca ihnen bei ihren Erektionsstörungen, der fehlenden sexuellen Lust oder bei Unfruchtbarkeit helfen wird, doch warum nicht einfach selbst mal ausprobieren. Sie können nichts verlieren!

– Die Maca- Pflanze geniesst auf Grund ihrer Inhaltsstoffe ein reges Interesse. Sie ist sehr reich an Mineralien und Vitaminen und ist für die Bevölkerung der Hochplateaus in Peru sowie auch anderer Regionen ein sehr nützliches und empfehlenswertes Nahrungsmittel.

Interessante Neuigkeit der Maca- Pflanze:
Maca, eine Anden- Pflanze zur Steigerung der Qualität der Spermien der Bullen (Stiere)

ZÜRICH – Maca ist eine traditionelle Heilpflanze der Anden und wirkt sich positiv auf die Spermienqualität der Zuchtstiere aus. Dies zeigt eine Studie der ETH und von Swissgenetics. Angebliche aphrodisierende Effekte beim Menschen wurden bislang nicht bestätigt.

Maca (Lepidium meyenii Walpers) ist eine Knollenpflanze, welche traditionell als Nahrungsmittel und wegen ihrer medizinischen Effekte seit jeher in den peruanischen Anden zwischen 3500 und 4200 Höhenmetern kultiviert wird, dies erklärte die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ) in einer Mitteilung.
Die Maca- Pflanze steigert nicht die Libido der Stiere, erklärte Michael Kreuzer des IAS, Institut für Agrarwissenschaften der ETH Zürich, Autor der durchgeführten Studie in Zusammenarbeit mit Swissgenetics (ehemalig Schweizerischer Verband für künstliche Besamung) Jedoch wurde mittlerweile bewiesen, dass Maca die Spermienqualität erhöht.

Stiere bei welchen die Qualität des Samenguts als ungenügend eingestuft wurde, erhielten Pulver der Maca- Pflanze während zehn Wochen, wie Forscher in der Review “Theriogenology” beschrieben. Resultat: Die Pflanze stimuliert die Produktion von mehr und mobileren Spermatozoiden, welche weniger häufig genetische Defekte aufweisen.

Die Versuche haben weiter gezeigt, dass bei Stieren normaler Samengutqualität die Quantität noch erhöht werden konnte. Die Effekte der Pflanze setzen etwa zehn Wochen nach Therapiebeginn ein. Das ist normal, gemäss M. Kreuzer, die Produktion der Spermien dauert acht Wochen.
Es ist noch ungewiss, ob ähnliche Effekte beim Menschen möglich sind. Die Wissenschaft hat keine seriöse Studie zu dieser Fragestellung gefunden. In Peru wird die Pflanze als Stärkungsmittel und Aphrodisiakum, wie übrigens auch viele andere Pflanzen.

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Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 30.01.2018 verändert.