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Meisterwurz

Zusammenfassung

Meisterwurz: Es handelt sich dabei um eine Heilpflanze, die eine Verdauungs- und harntreibende Wirkung besitzt. Sie kann bei Verstopfungen oder auch gegen Zahnschmerzen verwendet werden. In vielen Fällen wird sie als Tee oder Dekokt verwendet.


Name

Deutscher Name: Meisterwurz
Lateinischer Name: Peucedanum ostruthium
Englischer Name: masterwort
Französischer Name: impératoire, benjoin
Italienischer Name: imperatorial
Spanischer Name: imperatoria

Famillie

Apiaceae

Inhaltsstoffe

Ätherische Öle, Cumarine, Tannine, Saponine

​Verwendete Pflanzenteile

Wurzel (Saft, welcher aus der Wurzel des Meisterwurzs gewonnen werden kann), Rhizom.

​Wirkungen

Harntreibend, verdauungsfördernd, anregend, schmerzlindernd, entzündungshemmend, schleimlösend

Anwendungen

– Verdauungsstörungen
– Schwellungen
– Zahnschmerzen (als frische Wurzel)
– Bestimmte Herz-Kreislauf-Beschwerden (fördert die Oxygenierung des Blutes).

Nebenwirkungen

Mögliche Allergien gegenüber Sonneneinstrahlung. Konsultieren Sie einen Arzt oder Apotheker.

Gegenanzeichen

Keine bekannten Gegenanzeichen

Wechselwirkungen

Keine bekannten Wechselwirkungen

Präparate

– Infusion

– Dekokt

– Kapseln

– Pulver

– Urtinktur (auf der Basis der Wurzeln)

– Wein (auf der Basis der Wurzeln)

Wo wächst der Meisterwurz?

Der Meisterwurz wächst in der Regel in den Bergen, wie beispielsweise den Alpen (Europa), jedoch auch in anderen Regionen Europas wie Spanien oder in Asien (Russland). Der Meisterwurz ist bis in eine Höhe von 2 700 Metern anzutreffen.
Diese Pflanze kann bis zu 1 m groß werden.

Wann wird der Meisterwurz geerntet?
Die Wurzeln des Meisterwurzes werden in Europa vor allem im September und Oktober geerntet.

​Bemerkungen

Die berühmte Hildegard de Bingen (Religiöse XII Jahrhundert) hat bereits damals ein großes Interesse an dieser Heilpflanze gezeigt.

Heutzutage ist diese Heilpflanze weniger bekannt, hat jedoch immer noch eine vielversprechende Wirkung gegenüber dem Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit (Quelle: Gentiana, Garden of Medicinal Plants Leysin, Professor Kurt Hostettmann).

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Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 31.01.2018 verändert.