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Ruhrkraut

Zusammenfassung

Ruhrkraut: Heilpflanze, welche hauptsächlich zur inneren Anwendung gegen gewisse Verdauungsstörungen und bei externer Anwendung zur Behandlung von Hämatomen verwendet wird.


Name

Deutscher Name: Ruhrkraut, Strohblume, Sand-Strohblume
Lateinischer Name: Helichrysum arenarium
Englischer Name: Common Shrubby
Französischer Name: Immortelle, immortelle des sables
Italienischer Name: Semprevivoelicriso

Famillie

Asteraceae

Inhaltsstoffe

– Bitterstoffe
– Flavonoide
– Ätherische Öle

Verwendete Pflanzenteile

Blüten (Ruhrkrautblüten)

Wirkung

– Choleretisch, anti-aging, entzündungshemmend, narbenbildend

Anwendungsgebiete

Innere Anwendung (Tee):
– Gegen Verdauungsbeschwerden

Äussere Anwendung (Creme, Gel):
– Gegen Hämatome (Prellungen) oder Quetschungen (Ecchymosen oder blaue Flecken). Gegen Alterungserscheinungen der Haut, Narben, Verbrennungen, Akne.

Definition_prellungen
Nebenwirkungen

Keine bekannt

Kontraindikationen

Gallengangsobstruktion, Gallensteine

Interaktionen

Keine bekannt

Präparate (galenische Formen)

– Kräutertee aus Ruhrkrautblüten (Ruhrkrautblütentee)

– Ätherisches Ruhrkrautöl

– Ruhrkrautcreme (gegen Hämatome)

Wo wächst das Ruhrkraut?

Das Ruhrkraut wächst im nördlichen Europa und in Osteuropa, wie auch in Amerika.

Wann sollten die Ruhrkrautblüten geerntet werden?

Die Blütezeit beginnt im Juli und endet im September.

Bemerkungen

Die Strohblume ist eine Heilpflanze, die gegen Quetschungen und Hämatome sehr hilfreich sein kann; insbesondere als Creme.

Auf Französisch sagt man der Pflanze Unsterbliche, weil die Blüten nicht verwelken.

Man schätzt, dass es etwa 500 verschiedene Arten der Strohblume gibt. Allerdings kann man nur bei 5 oder 6 Arten einen Extrakt herstellen, der eine genügend grosse Anzahl von Wirkstoffen enthält.

Gegen Hämatome ist die Strohblume wirksamer als Arnika.

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Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 06.02.2018 verändert.