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Sand-Thymian

Zusammenfassung

Es handelt sich um eine Heilpflanze, die eine desinfizierte Wirkung hat. Sie wird bei Husten und Halsschmerzen verwendet. In der Regel erfolgt die Anwendung in Form einer Infusion.


Name

Deutscher Name: Sand-Thymian, Quendel
Lateinischer Name: Thymus serpyllum L.
Englischer Name: creeping thyme
Französischer Name: thym serpolet, serpolet, poilet
Portugiesischer Name: serpilho
Italienischer Name: serpillo

Famillie

Lamiaceae

Inhaltsstoffe

Ätherische Öle, Flavonoide

​Verwendete Pflanzenteile

Blätter, Blüten und Stängel

​Wirkungen

Desinfizierend, antiseptisch, antitussiv, aromatisierend (wird hauptsächlich in der Küche verwendet)

Anwendungsgebiete

Innere Anwendung
Husten, Halsschmerzen, Grippe, Erkältung, Bronchitis

Äußerliche Anwendung (Gurgeln)
HalsschmerzenWunden

Nebenwirkungen

Keine bekannten Nebenwirkungen

Kontraindikationen

Keine bekannten Gegenanzeichen

Interaktionen

Keine bekannten Wechselwirkungen

Wo wächst Sand-Thymian?

– Sand-Thymian wächst in Europa. Wie der Echte Thymian bevorzugt der Sand-Thymian trockene und sonnige Standorte.

​Bemerkungen

– Sand-Thymian ist eine Heilpflanze, die schon seit langer Zeit gegen Husten verwendet wird. Es handelt sich um eine sehr effektive alternative Methode. Diese Heilpflanze sollte auf in Form einer Infusion verwendet werden und der Vorgang kann mehrmals täglich wiederholt werden. Darüber hinaus kann etwas Honig dazugeben werden.

– Der Begriff „Thymus“, der innerhalb der wissenschaftlichen Bezeichnung (Thymus serpyllum L.) für die Gattung steht, leitet sich vom altgriechischen Wort Thyo ab und bedeutet „aromatisieren“. Im antiken Griechenland galt das Riechen an Thymian (vor allem an Echtem Thymian) als Mut einflößend und kraftspendend. Und der Begriff Thyo kann auch „Mut“ bedeuten. Das Wort serpyllum, die Bezeichnung der Art, stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „kriechen“. Tatsächlich kriechen oder schlängeln sich diese Thymianarten dicht über dem Boden.

– Im Mittelalter wurde Sand-Thymian von der berühmten deutschen Botanikerin Hildegard von Bingen vor allem bei Lepra empfohlen.

Siehe auch: Thymian

thym-serpollet-herbier

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Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 14.06.2017 verändert.

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