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Saponaria Officinalis

Zusammenfassung

Saponaria officinalis: Es handelt sich um eine Heilpflanze, die gegen Rheuma, Gicht oder zur äußerlichen Anwendung von verschiedenen Hauterkrankungen verwendet werden kann. In Regel wird sie in Form eines Dekokts angewendet.


Name

Deutscher Name: Saponaria officinalis, Gewöhnliches Seifenkraut, Echtes Seifenkraut
Lateinischer Name: Saponaria officinalis
Englischer Name: Common Soapwort
Französischer Name: Saponaire, savonnaire, savonnière, herbe à savon
Portugiesischer Name: Saponária, erva-saboeira, saboeira
Italienischer Name: Saponaria officinalis
Spanischer Name: Saponaria officinalis

Famillie

Caryophyllaceae

Inhaltsstoffe

Saponine (gypsogénine – welche in der Wurzel gefunden werden) und Harze.

​Verwendete Pflanzenteile

Blätter, Wurzel, Rhizome und die Blütenspitzen.

​Wirkungen

Diuretische Wirkung

Anwendungsgebiete

Innere Anwendung (z.B. in Form eines Dekokts)
– Rheuma, Gicht, Leberinsuffizienz (als ergänzende Maßnahme)

Äußerliche Anwendung (z.B. in Form eines Dekokts)
Akne, Psoriasis, Ekzeme

Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen dieser Heilpflanze können Zittern oder Mundtrockenheit sein.

Gegenanzeichen

Keine bekannten Gegenanzeichen

Wechselwirkungen

Keine bekannten Wechselwirkungen

Präparate

– Dekokt (wird mit Hilfe von Blättern und der Wurzel zubereitet)

– Breiumschlag

– Lotion für die Haare

Wo wächst Saponaria officinalis ?

Saponaria officinalis wächst in Europa, Asien und in Nordamerika. Saponaria officinalis wächst bevorzugt an feuchten Orten.

Wann wird Saponaria officinalis geerntet?

Die Blüten der Saponaria officinalis blühen in der Regel im Juli.

​Bemerkungen

Diese Pflanze wurde in der Vergangenheit nicht wegen ihrer therapeutischen Wirkung genutzt, sondern zur Herstellung von Kernseife.

Die therapeutische Wirkung oder die Wirkung der Seife besitzt eine Substanz, die sich Saponin nennt, und zur Schaumbildung führt Lipophilen und hydrophilen Substanzen bewirken, dass sich beispielsweise Flecken der Kleidung zu entfernen lassen.

Für diese Maßnahme müssen 60 bis 100 Gramm Rhizome oder Blüten (pro Liter Seifenwasser) hinzugefügt werden und die Kleidung gewaschen werden.

Bis zum heutigen Tag wird diese Form in manchen Fällen verwendet (z.B. bei empfindlicher Kleidung).
In der Vergangenheit wurde das Seifenwasser auch als kosmetisches Mittel (zum Haare waschen) verwendet).

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Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 06.02.2018 verändert.