Diabetes Typ 1

Definition

Diabetes_mellitus_typ_1Diabetes mellitus Typ 1, auch insulinabhängiger Diabetes oder juveniler Diabetes genannt, ist eine autoimmune metabolische Krankheit, die sich hauptsächlich während der Kindheit oder im Jugendalter entwickelt.
Diabetes mellitus Typ 1 betrifft etwa 2-10% der Diabetesfälle und ist daher viel seltener als der Diabetes mellitus Typ 2.
Diabetes mellitus Typ 1 ist schwieriger zu behandeln als der Typ 2, da der Patient kein Insulin produzieren kann und sich das Insulin spritzen muss. Er sollte zudem den Blutzuckerspiegel sehr gut beobachten, um mögliche Komplikationen (Hypo- oder Hyperglykämien) zu vermeiden.


Halten wir fest, dass Insulin ein Hormon ist, das von der Bauchspeicheldrüse produziert wird und den Eintritt von Zucker in die Zellen ermöglicht. Ein Insulinmangel kann tödlich verlaufen, da der Zucker (spielt eine Rolle als Treibstoff) nicht mehr in die Zellen eindringen kann.
Diabetes mellitus Typ 1 muss also sehr gut behandelt werden, um kurz- (Hyperglykämie) oder langfristige Komplikationen zu vermeiden.

Epidemiologie

Diabetes mellitus Typ 1 betrifft 5 bis 10% der Diabetesfälle. Die grosse Mehrheit leidet unter Diabetes Typ 2 (in den USA etwa 20% der Bevölkerung).
In den USA wird nach den Angaben der National Institutes of Health (NIH) jedes Jahr bei ungefähr 18’000 Kindern Typ-1-Diabetes diagnostiziert.
Die Inzidenz von Diabetes mellitus Typ 1 hängt von der geografischen Zone und der ethnischen Herkunft ab. Die Kaukasier sind häufiger betroffen als andere Gruppen. In Finnland erkranken pro Jahr bis zu 40 Menschen neu an Diabetes mellitus Typ 1. In Peru, Pakistan oder Mexiko sind es etwa 0,6 Personen pro 100‘000 Einwohner.
In Frankreich ist eine von 300 Personen (etwa 0,3% der Bevölkerung) von Diabetes mellitus Typ 1 betroffen [Quelle: sda, August 2009].
Diabetes mellitus Typ 1 kommt bei Jugendlichen und insbesondere bei unter 35-Jährigen häufiger vor. Man beobachtet einen Höhepunkt der Inzidenz für Diabetes mellitus Typ 1 im Jugendalter zwischen 11 und 14 Jahren. Da der Diabetes eine Autoimmunerkrankung ist (mit einem genetischen Einfluss), ist es nicht möglich, dieser Form von Diabetes vorzubeugen (im Gegensatz zum Typ 2).
Gemäss der Internationalen Diabetes Gemeinschaft, nimmt die Inzidenz von Diabetes mellitus Typ 1 für Kinder im Vorschulalter jährlich um 3% zu.
Genetische Faktoren spielen beim Auftreten von Diabetes mellitus Typ 1 eine wichtige Rolle. 6% der Kinder von Diabetikern Typ 1, erkranken ebenfalls an dieser Krankheit. Die Wahrscheinlichkeit beträgt 5%, wenn ein Bruder oder eine Schwester betroffen sind und 30 bis 35% bei eineiigen Zwillingen. Zum Vergleich: die Häufigkeit von Diabetes mellitus Typ 1 in der allgemeinen Bevölkerung (ohne genetische Prädisposition für Diabetes mellitus Typ 1) ist etwa 0,4% (kann abhängig von der Region und der Ethnie verschieden sein).
In der Medizin kann man Diabetes mellitus Typ 1 in zwei verschiedene Arten einteilen: der Typ IA (häufigere Form) und IB (mit einer Inzidenz von weniger als 10%, betrifft vor allem Frauen zwischen 30 und 50 Jahren). Die verantwortlichen Gene für den Diabetes Typ IA und IB sind verschieden.

Ursachen

Ursachen_Diabetes_mellitus_typ_1Die Ursache von Diabetes mellitus Typ 1 ist verbunden mit einem Mangel an Insulinproduktion der Bauchschmeicheldrüse verbunden. Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung, d.h. das der Körper seine eigenen Zellen angreift, in diesem Fall die Beta-Zellen in den Langerhans-Inseln (ein Gewebe der Bauchspeicheldrüse) die durch die Angriffe des Körpers sich selber zerstören. Bei Menschen die nicht an Diabetes mellitus Typ 1 leiden, sind die Langerhans-Inseln verantwortlich für die Synthese von Insulin.

Es ist davon auszugehen, dass es sich bei Diabetes mellitus Typ 1 um eine Autoimmunerkrankung handelt, die durch bestimmte Erbfaktoren hervorgerufen wird.

Die genaue Ursache der Antikörperproduktion ist noch wenig bekannt, die Gene haben wahrscheinlich einen grossen Einfluss.

Gewisse Wissenschaftler vermuten, dass Diabetes Typ 1 in gewissen Fällen einen viralen Ursprung haben könnte, den sogenannten Coxsackie B4 Virus. Dieser braucht eine gute genetische Umgebung, um sich zu entwickeln und Diabetes Typ 1 auszulösen. Anders gesagt: es braucht die Anwesenheit von gewissen Genen, damit der Virus die Bauchspeicheldrüse angreifen kann.

Auf biologischer Ebene vermutet man, dass Enteroviren die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse (produziert Insulin) infizieren, wodurch es zu einer Entzündung kommt, die zu einer Dysregulation des Immunsystems führt. Die Beta-Zellen sind danach durch die eigenen Immunzellen angreifbar (Autoimmunreaktion) und produzieren weniger Insulin.


Risikopersonen

Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Krankheit, bei der die genauen Ursachen noch wenig bekannt sind. Die Menschen mit dem grössten Risiko, diese Krankheit zu entwickeln, sind:
– Menschen mit Fällen von Diabetes mellitus Typ 1 in der Familie (lesen Sie Epidemiologie Diabetes mellitus Typ 1)
– Einwohner gewisser Regionen oder Länder wie Finnland oder Sardinien (Italien)
– Kaukasier
Gewisse Risikofaktoren können die Entwicklung von Diabetes mellitus Typ 1 teilweise erklären:
– Die Exposition gegenüber gewissen Viren, wie z.B. dem Epstein-Barr Virus (Pfeiffersches Drüsenfieber) oder dem Cytomegalievirus. Diese können eine autoimmune Reaktion auslösen (Bei Diabetes mellitus Typ 1 spielt die Immunologie eine wichtige Rolle)
– Tiefe Vitamin-D Spiegel
– Andere Ursachen wie die Menge an eingenommenen Omega-3 Fettsäuren, die Einnahme von Nitraten, usw.
– Ein pränataler Einfluss (während der Schwangerschaft)

Symptome

Die Symptome des Typ-1-Diabetes vor der Diagnose und Behandlung sind mit den typischen Symptomen einer Hyperlipämie identisch:

Müdigkeit, häufiges Wasserlassen, Übelkeit, Durst, Sehstörungen, Juckreiz im Genitalbereich,…

Hier sind einige interessante Informationen nach der Behandlung (in der Regel auf der Basis von Insulin) nach der Diagnose von Diabetes mellitus Typ 1:

Anzeichen (Symptome) einer Krise von Diabetes mellitus Typ 1:

– Verwirrtheitszustand oder Gedächtnisverlustes (in diesem Fall sollte umgehend Hilfe zugezogen werden)

– Hypoglykämie (übermäßige Zunahme von Zucker oder Getränken).

Konsequenzen bei nicht ausreichender bzw. fehlender Behandlung von Diabetes mellitus Typ 1 nach 10 bis 15 Jahren

– Auftreten einer genetischen Mikroangiopathie: Komplikationen in der Netzhaut (welche zur Erblindung führen können), sowie in der Nierenregion (Nierensuffizienz,…).

– Probleme in der Nervenregion, Empfindlichkeit der Nerven, tiefsitzende Schmerzen, Fußschmerzen. Wir nennen dies auch diabetische Neuropathie.

Diagnose

Es gibt verschiedene Methoden, um die Diagnose von Diabetes mellitus Typ 1 zu stellen:
– Test des glykosylierten Hämoglobins (HbA1c). Diese Untersuchung zeigt das Niveau des Zuckers im Blut während der letzten 2 bis 3 Monate an. Er misst den Anteil des Zuckers, der an Hämoglobin gebunden ist. Je höher der Blutzuckerspiegel ist, desto höher ist der Anteil an glykosyliertem Hämoglobin. Ist der Wert bei zwei verschiedenen Messungen über 6,5%, leidet der Patient unter Diabetes. Mit Werten zwischen 5,4 und 6,5%, ist es ein Prä-Diabetes. Achtung: diese Werte können sich verändern, fragen Sie Ihren Arzt immer um Rat.
– Messung des nüchternen Blutzuckerspiegels. Es werden Blutproben abgenommen und der Blutzuckerspiegel in mg/dl oder mmol/l gemessen. Werte über 126 mg/dl, zeigen einen Diabetes an. Zwischen 100 und 125 mg/dl, spricht man von einem Prä-Diabetes und unter 100 mg/dl, ist der Blutzuckerspiegel normal.
Nach der Diagnose eines Diabetes mellitus Typ 1, muss der Patient regelmässig Bluttests durchführen, um den Fortschritt der Krankheit und die Wirksamkeit der Behandlung zu beurteilen.
Der Arzt wird oft ebenfalls den Cholesterinwert und die Nierenfunktion messen. Er kann zudem den arteriellen Blutdruck bestimmen.
– Urintest. Bei Verdacht auf Typ-1-Diabetes kann der Arzt die Ketone im Urin messen.

Komplikationen

Wird der Diabetes mellitus Typ 1 unangemessen behandelt, können viele Organe wie das Herz, die Leber, die Nieren, die Nerven oder die Blutgefässe geschädigt werden. Daher kommt auch die Wichtigkeit, diese Krankheit richtig zu behandeln und einen angepassten und möglichst stabilen Blutzuckerspiegel zu erhalten. Langfristig (10 bis 15 Jahre) kann der Diabetes mellitus bei fehlender oder schlechter Behandlung zu folgenden Konsequenzen führen:

– Eine Mikroangiopathie: Komplikationen der Retina (bis zur Erblindung) und ebenfalls der Nieren, Niereninsuffizienz, usw.

– Kardiale Komplikationen (Herzinfarkt, Angina pectoris, usw.). Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko, solche Krankheiten zu entwickeln, weil der Zucker eine Funktionsstörung der Lipide auslösen kann und das kardiovaskuläre System negativ beeinflusst.

Komplikationen_diabetes_mellitus_typ_1– Probleme der Nerven. Verminderung der Sensibilität, Tiefenschmerzen, Probleme mit den Füssen (diabetischer Fuss). Man nennt dies auch diabetische Neuropathie. Der diabetische Fuss kann ein grosses medizinisches Problem darstellen und in gewissen Fällen zu Amputationen der Füsse führen, es kann sogar das ganze Bein von der Infektion betroffen sein.

Ein Diabetiker muss seine Füsse immer gut pflegen, Infektionen oder Wunden vermeiden, die Sensibilität der Füsse überwachen, usw. Bei allen verdächtigen Anzeichen, sollte sofort ein Arzt kontaktiert werden.

> Probleme der Haut und des Mundes: Diabetes erhöht das Infektionsrisiko und kann zu einer Gingivitis führen.

> Osteoporose


> Komplikationen während der Schwangerschaft

> Hörprobleme

Wir wiederholen: alle Komplikationen können durch gute medizinische Behandlung vermieden werden.

Behandlung Diabetes Mellitus Typ 1

Behandlung_diabetes_mellitus_typ_1Diabetes mellitus Typ 1 ist eine nicht heilbare Krankheit. Im Falle einer Diagnose von Diabetes mellitus Typ 1 (in der Regel bei Kindern und Jugendlichen) ist der erste Schritt mit dem behandelnden Arzt Vorkehrungen zu treffen. Diese sind darauf ausgerichtet die Lebensqualität des Erkrankten zu verbessern und Komplikationen wie Unterzuckerung zu verhindern.

Die meiste Zeit sollte die Behandlung mit Insulin erfolgen, welches auf unterschiedlichen Wegen eingenommen werden kann: Insulin kann als Injektion verabreicht werden oder seit kurzem besteht auch die Möglichkeit Insulin als Spray anzuwenden. Die Einnahme erfolgt einmal oder mehrmals am Tag.

Ultra-Schnellwirkende Insulinanaloga (die Wirkung des Insulins tritt nach 15 Minuten ein und hält für bis zu 6 Stunden an), Schnellwirkende Insulinanaloga (Eintritt der Wirkung nach 30 Minuten und Wirkung bis zu 6 Stunden), Langwirkende Analog-Insulin (Wirkung nach 30 Minuten, 1,30 Stunden oder 2,30 Stunden und eine Dauer bis 24 Stunden) und Ultra-Langwirkende AnalogInsulin (Wirkung tritt nach 4 Stunden ein und wirkt für bis zu 28 Stunden. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte einen Arzt.
Das Ziel der Behandlung ist es eine Stabilisierung des Blutzuckerspiegels zu erreichen.

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Hinweise über die Behandlung mit Insulin:

– Ändern Sie die Einstichstelle täglich um ca. 2 cm. Lagern Sie das Insulin im Kühlschrank, aber seien Sie vorsichtig, da bei Temperaturen unter 15°C Schmerzen an der Injektionsstelle auftreten können.

– Klassische Nebenwirkung durch eine Insulin-basierte Anwendung: Insbesondere Hypoglykämie (<2,8 mmol / L) mit folgenden Symptomen: starkes Schwitzen, Zittern, Herzklopfen, Angstgefühl, Hunger, Reizbarkeit, Müdigkeit.

Im Falle einer Hypoglykämie ist es notwendig 15 Gramm Zucker (z.B. Traubenzucker) oder Glucagon zu sich zunehmen.

– Interaktion: Insulin kann eine Interaktion mit Beta-Blockern haben.

Andere Behandlungsmöglichkeiten im Falle von Diabetes mellitus Typ 1

– Pramlintid: dieses Medikament muss vor dem Essen gespritzt werden. Es verlangsamt die Absorption von Zucker.
Um andere assoziierte Krankheiten zu behandeln oder ihnen vorzubeugen.
– Medikamente gegen Bluthochdruck: um einem Bluthochdruck vorzubeugen.
– Cholesterinsenker: um einem Überschuss an Cholesterin vorzubeugen.

Pankreastransplantation
In bestimmten, sehr spezifischen Fällen von Typ-1-Diabetes empfiehlt der Arzt eine Pankreastransplantation. Da das Verfahren erhebliche Risiken für den Patienten mit sich bringt und nicht immer zum erhofften Erfolg führt, richtet es sich vor allem an jene Menschen, denen es nicht gelingt, ihren Diabetes in den Griff zu bekommen, wie das angesehene amerikanische Institut Mayo Clinic betont.

Ratschläge Diabetes Mellitus Typ 1

Ratschlaege_diabetes_mellitus_typ_1Gewisse gute Ratschläge können helfen, den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren und dem Patienten eine bessere Lebensqualität zu garantieren:
– Nehmen Sie eine gesunde Ernährung an (reich an Früchten, langsamen Zuckern,…), vermeiden Sie zu viele Sodas, bevorzugen Sie Teigwaren oder Reis (langsame Zucker) und essen Sie nur zu den Hauptmahlzeiten, knabbern Sie nicht zwischendurch.
– Versuchen Sie ein angepasstes Gewicht zu halten (vermeiden Sie Übergewicht und Adipositas).
– Bei einer Behandlung mit Insulin, sollten Sie die Injektionsstelle täglich um mindestens 2cm verschieben.
– Waschen Sie sich regelmässig die Füsse und kontrollieren Sie, ob es keine Verletzungen gibt. Ein schlecht behandelter Diabetes kann zu schweren Komplikationen an den Füssen führen. Es können die Kapillaren der Füsse betroffen sein, was zu einer Beeinträchtigung der Durchblutung und demzufolge zu einer schlechten Vernarbung der Wunden führt. Der Fuss spielt bei den Diabetikern eine Art Rolle eines „Kontrollturms“. Man muss leider festhalten, dass ein Diabetiker in den Füssen eine schlechtere Sensibilität haben kann und daher die Schmerzen gar nicht spürt. Daher ist die regelmässige Beobachtung der Füsse sehr wichtig, auch wenn keine Schmerzen spürbar sind. Bei verdächtigen Verletzungen am Fuss, sollte sofort ein Arzt kontaktiert werden.
– Schränken Sie Ihren Alkoholkonsum ein, Alkohol kann Diabetes verschlimmern
– Betreiben Sie regelmässig Sport (Gehen, Sport,…). Die physische Aktivität erlaubt das Senken des Blutzuckerspiegels und dies sogar nach Beendigung der Aktivität (mittel- und langfristige positive Wirkung).
– Überwachen Sie regelmässig Ihren Blutzuckerspiegel und erfassen Sie alle Werte während des Tages (heutzutage dank automatisierten Messgeräten vollautomatisch), vor und nach dem Essen wie auch vor und nach der Verabreichung der Behandlung (Insulin). Man sollte wissen, dass durch die Injektion von Insulin, der Blutzuckerspiegel stark schwanken kann. Je nachdem welche Diät man verfolgt, ob man Sport betreibt, Alkohol konsumiert, andere Medikamente einnimmt, andere Krankheiten vorliegen, Stress besteht oder wie die Hormonkonzentration ist (vor allem bei Frauen).
– Achten Sie auf alle Anzeichen einer Hypoglykämie (im Allgemeinen bei einer zu hohen Insulindosis). Folgende Symptome können auftreten: Schwitzen, Zittern, Hunger, Angstzustände, Schwindel, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Reizbarkeit, Bleichheit der Haut, Schwäche oder eine Erhöhung des Herzschlages.
Achten Sie sich vor einer Hypoglykämie, da dieses Leiden zu jedem Zeitpunkt auftreten kann, z.B. beim Autofahren oder Bedienen eines Landwirtschaftsfahrzeuges. Bevor Sie solche Aktivitäten ausüben, sollten Sie den Blutzuckerspiegel bestimmen und sich vergewissern, dass er genügend erhöht ist.
Um einer Hypoglykämie vorzubeugen oder sie zu behandeln, sollten Sie immer Getränke oder gezuckerte Nahrungsmittel mit sich tragen. Wenn Sie von einer Hypoglykämie betroffen sind, sollten Sie sich 15 Minuten ausruhen und den Blutzuckerwert erneut bestimmen.
– Besprechen Sie sich mit Ihrem Arzt, wenn Sie Mutter werden möchten. Während der Schwangerschaft kann es bei unter Diabetes mellitus Typ 1 leidenden Frauen, zu fötalen Komplikationen kommen. Der Arzt wird Ihnen das bestmögliche Vorgehen empfehlen. Gewisse Medikamente gegen Bluthochdruck oder Cholesterin müssen gestoppt werden.
– Kontrollieren und pflegen Sie den Diabetes während der Schwangerschaft aufmerksam.
– Seien Sie achtsam für Zeichen einer Hyperglykämie (Erhöhung des Blutzuckerspiegels. Normalerweise als Folge einer fehlenden Insulinverabreichung). Die Symptome einer Hyperglykämie (Diabetes) können folgende sein: häufiges Wasserlassen, Müdigkeit, unscharfe Sicht, starkes Durstgefühl, Übelkeit und Konzentrationsschwierigkeiten.
– Kontrollieren Sie die Menge an Ketonkörper im Urin. Diese Substanzen werden hergestellt, wenn der Zucker nicht in die Zellen eindringen kann (im Falle von Diabetes) und der Körper das Körperfett verbraucht. Die Erhöhung der Ketonkörper im Organismus, kann zu Übelkeit, Erbrechen, Abdominalschmerzen und Gewichtsverlust führen. Es gibt in der Apotheke Tests zu kaufen, um die Ketonkörper im Urin zu messen.
– Seien Sie mit Ihren Impfungen immer auf dem neusten Stand. Ein erhöhter Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie) kann das Immunsystem schwächen und es für Infektionen anfälliger machen.
– Kümmern Sie sich um die Gesundheit Ihrer Zähne und des Mundes: Der Diabetes kann das Risiko einer Infektion des Zahnfleisches (Gingivitis) erhöhen.
Raucherentwöhnung. Der Nikotinismus erhöht die Inzidenz und das Risiko einer Komplikation des Diabetes.
– Verwalten Sie den Stress, insbesondere mit Entspannungsmethoden. Stress kann sich auf Diabetes ungünstig auswirken.

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Wie übersetzt man ​Diabetes Mellitus Typ 1 in andere Sprachen ?
  • Englisch: diabetes type 1

  • Französisch: diabète de type 1

  • Italienisch: diabete tipo 1

  • Portugiesisch: diabetes tipo 1

  • Spanisch: diabetes tipo 1

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Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 09.10.2018 verändert.