Herzinfarkt (Myokardinfarkt)

Definition

Definition_herzinfarkt Ein Herzinfarkt (Myokardinfarkt) entsteht durch eine Verstopfung von Arterien des Herzens (Herzkranzgefässen). Diese nennt man auch Koronarterien. Das Resultat dieser Okklusion ist das Absterben von Herzgewebe (ischämische Nekrose), da dieses nicht mehr mit sauerstoffreichen Blut versorgt wird.
Wenn nur ein kleiner Teil des Herzens betroffen ist, führt dies schon zu Symptomen (Angina pectoris). Wenn die Nekrose (Absterben von Gewebe) signifikant ist, kommt es zu einem Herzstillstand, der nicht selten tödlich endet.


Die Symptome bei einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) ähneln sehr einer Angina pectoris. Beim Herzinfarkt (Myokardinfarkt) ist die Herz-Kreislauf-Funktion vollständig gestoppt. Bei der Angina pectoris wird nur die koronare Durchblutung reduziert.

Im Fall eines Herzinfarktes sind die wichtigsten Ziele das Leben des Betroffenen zu retten und die Schmerzen zu lindern. Sobald sich der Zustand des Betroffenen bessert, müssen Medikamente ordnungsgemäß eingenommen werden, um Komplikationen und einen Rückfall zu verhindern.

Angehörige können sich ebenfalls über einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) informieren, um diesen zu erkennen und schnell zu handeln. Das kann das Leben des Betroffenen retten und ebenfalls die schwerwiegenden Komplikationen eines Herzinfarktes verhindern.

Ein Herzinfarkt (Myokardinfarkt) stellt einen medizinischen Notfall dar, und muss unbedingt in der Notaufnahme behandelt werden.

Ursachen

Die prinzipielle Hauptursache eines Herzinfarktes (Myokardinfarkt), ist eine koronare Thrombose des Herzmuskels. Die Arterie des Herzens ist komplett verstopft, und kann kein Blut zum Herzen pumpen.

Ursachen_herzinfarkt

Die Risikofaktoren eines Herzinfarktes (Myokardinfarkt) sind in nicht modifizierbare Faktoren (Alter, Geschlecht, Genetik) und modifizierbare Risikofaktoren (Lebensstil, Übergewicht, Bewegungsmangel, Bluthochdruck, Diabetes, Cholesterinspiegel, Ernährung, Rauchen und Stress) unterteilt.

Tabakkonsum erhöht das Herzinfarktrisiko um den Faktor 2,9, Diabetes um 2,4, Bluthochdruck um 1,9 und Fettstoffwechselstörungen um 3,3.

Durch Reduzierung der veränderlichen Risikofaktoren kann man also zur Prävention eines Herzinfarkts beitragen.

Schlaf und Herz-Kreislauf-Risiko

Mehrere amerikanische Studien aus den Jahren 2010 und 2012 haben gezeigt, dass weniger als 6 Stunden oder mehr als 8 Stunden Schlaf pro Nacht das Herz-Kreislauf-Risiko und insbesondere das Herzinfarktrisiko erhöhen kann. Um einem Herzinfarkt vorzubeugen scheint also ein durchschnittliches Schlafpensum von 7 Stunden pro Nacht ideal. Man weiss aber auch, dass Personen, die höchstens 5 Stunden pro Nacht schlafen, ein wesentlich höheres Herzinfarktrisiko haben. Am höchsten ist das Risiko laut dieser Studie bei unter 60-Jährigen, die weniger als fünf Stunden pro Nacht schlafen: Das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung ist  bei dieser Gruppe mehr als dreimal so hoch wie bei Personen, die pro Nacht sieben Stunden schlafen.
Die genauen Zusammenhänge zwischen Schlaf und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind allerdings noch weitgehend unerforscht.

Verlust eines geliebten Menschen

Durch den Verlust eines geliebten Menschen erhöht sich das Risiko eines Herzinfarkts (und eines Schlaganfalls) deutlich, nimmt jedoch im Laufe von vier Wochen nach dem Tod der entsprechenden Person laut einer im Januar 2012 in den USA veröffentlichen Studie nach und nach wieder ab.
Diese Studie mit 1985 Erwachsenen, die einen Herzinfarkt überlebten, zeigt, dass das Herz-Kreislauf-Risiko nach dem Tod einer nahestehenden Person einen Tag nach Erhalt der Nachricht 21 mal höher ist als normal und in der ersten Woche noch fast sechsmal so hoch bleibt. Anschliessend nimmt das Risiko im Verlauf eines Monats nach und nach wieder ab.
“Pflegepersonal und Ärzte sowie die Trauernden selbst müssen wissen, dass in den ersten Tagen und Wochen nach dem Verlust eines geliebten Menschen das Herzinfarktrisiko erhöht ist”, erklärt Dr. Murray Mittleman, Kardiologe und Epidemiologe an der medizinischen Fakultät Harvard (Massachusetts) und einer der Hauptautoren der Veröffentlichung.

Grippe und Herzinfarkt

Überraschenderweise kann auch die Grippe das Herzinfarktrisiko erhöhen. Während der Grippesaison (in der Regel im Winter) wird ein Anstieg der Zahl von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie z. B. von Herzinfarkten um rund 20 % beobachtet.
Auch wenn die Ursachen dafür noch nicht vollständig erforscht sind, könnte eine mögliche Erklärung laut Aussagen brasilianischer Forscher vom März 2012 darin liegen, dass der Grippevirus Risse im Endothel (die Blutgefässe umgebendes Gewebe) begünstigt, die wiederum die Bildung von Cholesterin-Platten und Blutgerinnseln fördern sollen, was zu einem Herzinfarkt oder anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann.
Personen mit erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko sollten sich daher einer Grippeimpfung unterziehen, da man davon ausgeht, dass auf diese Weise das Herzinfarktrisiko um rund 30 % reduziert werden kann.

Einnahme von Calcium im Übermass

Eine übermässige Einnahme von Calcium. Eine deutsche Studie, die 2012 erschienen ist, hat tatsächlich gezeigt, dass die Einnahme von mehr als 1 Gramm (oder 1000mg) Calcium pro Tag (in Form von Nahrungsergänzungsmitteln) mit einem erhöhten Herzinfarktrisiko verbunden ist. Diese Studie wurde mit etwa 24’000 Personen während mehr als 10 Jahren durchgeführt. Das kardiale Risiko war bei Personen, die täglich mehr als 1 Gramm Calcium einnahmen, 84% höher als bei Personen, die 1 Gramm oder weniger einnahmen.
Eine andere Studie, die 2010 im „British Medical Journal (BMJ)“ erschienen ist, hatte bereits dieses Risiko festgestellt. Gemäss dieser Studie aus 11 Essays mit 12’000 Personen, war die Einnahme von Calciumtabletten mit einer Erhöhung des kardialen Risikos von 25-30% verbunden.

Tabakkonsum und kardiovaskuläre Risiken

Eine europäische Studie, die im September 2014 am Kongress der Kardiologie in Barcelona vorgestellt wurde, zeigte folgendes: Man untersuchte 6‘000 Patienten mit einem Herzinfarkt in Berlin (Deutschland). Mehr als ¾ der Patienten, die vor dem 55.Lebensjahr einen Herzinfarkt hatten, waren Raucher.

Eine englische Studie, die am 29. November 2016 in der Fachzeitschrift Heart veröffentlicht wurde, hat gezeigt, dass die teilnehmenden Raucher ein höheres Herzinfarktrisiko aufwiesen als die Nichtraucher. Personen unter 50 Jahren hatten ein besonders hohes Risiko zu verzeichnen. Tatsächlich war das Herzinfarktrisiko bei Rauchern unter 50 Jahren 8,5-mal so hoch wie bei Nichtrauchern derselben Altersgruppe. Bei Rauchern zwischen 50 und 65 Jahren war das Risiko 5-mal so hoch, und bei Rauchern über 65 Jahren 3,5-mal so hoch. Diese englische Studie wurde unter der Leitung von Dr. Ever Grech des Northern General Hospital in Sheffield, England durchgeführt. Dabei wurden die Daten von über 1’700 Erwachsenen, die eine Herzattacke (Herzinfarkt) erlitten hatten, ausgewertet.


(Kaltes) Klima und Herzinfarkt

Kälte scheint ein Risikofaktor für Herzinfarkt zu sein. Tatsächlich hat eine schwedische Studie von 2017 gezeigt, dass jahreszeitlich bedingte Temperaturschwankungen die Anzahl der Herzinfarkte beeinflussen können und dass diese im Sommer seltener und im Winter häufiger sind. Diese Studie wurde am 28. August bei einem europäischen Kardiologie-Kongress (European Society of Cardiology Congress), der in Barcelona in Spanien stattfand, vorgestellt. Nach den Angaben der Forscher der Universität Lund und des Skane University Hospital, ebenfalls in Lund, Schweden, die diese Studie durchführten, ist noch ungeklärt, ob die Zunahme der Fälle im Winter direkt mit den niedrigen Temperaturen zusammenhängt oder durch das veränderte Verhalten während dieses Zeitraums im Jahr begründet ist. Diese umfassende Studie, die als Beobachtungsstudie verstanden wird, dauerte 16 Jahre (von 1998 bis 2013) und bezog Patienten aus dem ganzen Land (Schweden) ein. Die Wissenschaftler stützten sich auf die Datenbank SWEDEHEART, in der Herzinfarktfälle in Schweden registriert werden, sowie auf meteorologische Daten des Swedish Meteorological and Hydrological Institute (SMHI). Während des Studienzeitraums zählten die Wissenschaftler 280’873 Herzinfarkte, und in 99 % der Fälle waren meteorologische Daten verfügbar. Die schwedischen Forscher beobachteten, dass die durchschnittliche Anzahl an Herzinfarkten pro Tag bei kalten Temperaturen deutlich höher war als bei warmen Temperaturen. Konkret war die Anzahl der Herzinfarkte bei einer Tagesdurchschnittstemperatur von unter 0 °C viermal so hoch wie bei einer durchschnittlichen Temperatur über 10 °C. Außerdem stieg die Anzahl der Herzinfarkte bei Wind mit hoher Geschwindigkeit, wenig Sonneneinstrahlung und hoher Luftfeuchtigkeit.
Wenn es kalt ist, reagiert der Körper durch Zusammenziehen der oberen Blutgefäße, was die Wärmeleitfähigkeit im Hautbereich verringert. Ein Anstieg des arteriellen Blutdrucks ist die Folge. Andere Reaktionen auf Kälte sind Zittern und eine Erhöhung der Herzfrequenz, was den Grundumsatz steigert und die Körpertemperatur erhöht.
Dr. Moman A. Mohammad von der Universität Lund, der als erster Autor an dieser Studie mitgewirkt hat, kommentiert dies folgendermaßen: „Die meisten gesunden Menschen vertragen diese Vorgänge gut. Doch bei Menschen mit atherosklerotischen Plaques in den Koronararterien können sie zu einem Herzinfarkt führen.“ Dr. Mohammad weist aber darauf hin, dass andere Faktoren die Zunahme der Herzinfarkte im Winter begünstigen können, insbesondere indirekt, wie z. B. Grippe oder Atemwegsinfektionen. Zur Vorbeugung empfiehlt der Wissenschaftler von der Universität Lund eine Verringerung der körperlichen Betätigung und eine Umstellung der Ernährungsweise im Winter, da diese Maßnahmen sich positiv auswirken könnten.

Risikogruppen

Zu den Risikogruppen eines Herzinfarktes (Myokardinfarkt) zählen vor allem Männer, ältere Menschen sowie Personen die bereits ein Familienmitglied, welches früher als 60 Jahre einen Herzinfarkt erlitten hat.

Es handelt sich hierbei um nicht modifizierbare Faktoren für die Entwicklung eines Herzinfarktes (Myokardinfarkt):

– Alter;

– Geschlecht;

– Vererbung

Es existieren auch modifizierbare Faktoren, die das Auftreten eines Herzinfarktes (Myokardinfarkt) beeinflussen: Diese Faktoren sind:

– Bewegungsmangel;

– Ernährung;

– Tabakkonsum;

Bluthochdruck;

Diabetes;

Übergewicht, Fettleibigkeit;

Stress

– Psoriasis

– Chronische Niereninsuffizienz

Alter und Geschlecht

Männer über 50 Jahre und Frauen über 60 Jahre sind anfälliger für die Entwicklung eines Herzinfarktes (Myokardinfarkt).

Frauen sind durch das Hormon Östrogen (weibliches Hormon) bis zu den Wechseljahren vor einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt)weitgehend geschützt. Östrogen hat eine schützende Wirkung auf die Koronararterien. Nach den Wechseljahren reduziert sich die Produktion von Östrogen, wodurch Frauen ab dem 60. Lebensjahr leichter einen Herzinfarkt erleiden können.

Vererbung

Es gibt Familien, bei denen ein überhöhtes Risiko für die Entstehung eines Herzinfarktes (Myokardinfarkt) besteht. In diesen Fällen handelt es sich um eine Vererbung innerhalb der Familie. Diese Risikogruppen müssen ganz besonders auf ihren Lebensstil achten, um die Entstehung eines Herzinfarktes (Myokardinfarkt) zu vermeiden.

Bewegungsmangel

Bewegungsmangel kann Übergewicht fördern, welches eine Ursache für die Entstehung eines Herzinfarktes (Myokardinfarkt) sein kann.

Ernährung

Fetthaltige Nahrung sollte auf Grund von Cholesterin und neutraler Fette (Triglyceride) vermieden werden. Wenn diese Fette in Übermaß konsumiert werden, lagern sich diese in den Arterien ab, wodurch sich wiederum eine Arteriosklerose entsteht, die eine der Hauptursachen für einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) ist.

Vermeiden Sie übermäßigen Alkoholkonsum. Allerdings hat Rotwein eine schützende Wirkung auf die Blutgefäße des Herzens. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass nur 1 bis 2 Gläser Rotwein pro Tag getrunken werden.

Tabakkonsum

Tabakkonsum ist ein bekannter Risikofaktor, um kardiologische Erkrankungen (Herzerkrankungen) zu entwickeln. Diese fördern die Arteriosklerose in den Arterien des Herzens. Raucher sind einem dreifach höheren Risiko ausgesetzt einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) zu erleiden, als ein Nichtraucher.

Passivrauchen stellt ebenso einen Risikofaktor dar.

Bluthochdruck (Hypertonie)

Die arterielle Hypertonie verstopft die Arterien. Dieses führt zu einem hohen Risiko für eine Arteriosklerose, und somit für die Entstehung eines Herzinfarktes (Myokardinfarkt). Durch die Blutdruckmessung wird einmal die Messung des systolischen und diastolischen Druckes durchgeführt.

Der systolische Druck sollte zwischen 120 und 140 (mmHG) liegen.

Beim diastolischen Druck ist ein Wert zwischen 80 und 90 (mmHg) optimal.

Bitte beachten Sie, dass die Messung des Blutdruckes innerhalb eines Tages nicht soviel aussagen kann, da dieser im Laufe des Tages häufig schwankt. Wenn der Blutdruck bei Messungen häufig hoch ist, spricht man von Hypertonie (Bluthochdruck).

Diabetes

Diabetes ist eine heimtückische und leise Krankheit, die einige Komplikationen mit sich führen kann. Dazu zählen u.a. Arteriosklerose und ein Herzinfarkt (Myokardinfarkt). Es ist äußerst wichtig die Entstehung von Diabetes melitus Typ 2 zu verhindern, da sich dadurch die Herz-Kreislauf-Probleme deutlich verringern.

Übergewicht – Fettleibigkeit

Obwohl weniger als die Hälfte der deutschen Bevölkerung übergewichtig ist, handelt es sich dabei um ein Phänomen, was einen großen Teil der Bevölkerung beeinflusst. Bei Übergewicht handelt es sich um einen modifizierbaren Risikofaktor, bei koronaren Herzkrankheiten.

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht vom BMI-Berechner (body mass index):

BMI 19 bis 25: normales Gewicht, ideale Situation

BMI 25 bis 30: Übergewicht

BMI 30 bis 35: Fettleibigkeit

BMI über 35: morbide adipositas (krankhafte Fettleibigkeit).

Stress

Stress kann den Blutdruck erhöhen, und zählt somit zu den Risikofaktoren für die Entstehung eines Herzinfarktes (Myokardinfarkt). In diesem Fall reden wir nicht über gewöhnlichen Stress. Es handelt sich hierbei mehr um permanenten Stress, der bedingt durch psychischen Stress entsteht.

Symptome

Der Herzinfarkt ist ein absoluter medizinischer Notfall. Wenden Sie sich bei Auftreten verdächtiger Symptome oder Anzeichen unverzüglich an die Notrufzentrale. Ausführlichere Informationen finden Sie auf dieser Seite unten.

Stummer Herzinfarkt

Ein Herzinfarkt kann sich durch das Auftreten von Symptomen bemerkbar machen, aber das muss nicht zwangsläufig so sein. Ungefähr die Hälfte aller Herzinfarkte ereignet sich ohne spürbare Symptome. Man spricht in diesem Fall auch von einem stummen Herzinfarkt oder Herzanfall. Diese Form des Herzinfarkts kann auch zum Tod führen, d. h. sogar ohne klinische Symptome (siehe unten) kann der Herzinfarkt tödlich verlaufen.
Ein Arzt kann einen Herzinfarkt mithilfe von Diagnosemethoden wie dem Elektrokardiogramm (EKG) feststellen.
Während einer amerikanischen Studie, die vom Wake Forest Baptist Medical Center in den USA durchgeführt wurde und mehr als 9’000 Probanden einbezog, erlitt ungefähr die Hälfte der Teilnehmer einen Herzinfarkt ohne klinische Symptome. Im Einzelnen beobachteten die Wissenschaftler, dass innerhalb eines Zeitraums von ungefähr 9 Jahren nach Beginn der Studie 386 Probanden einen Herzinfarkt mit klinischen Symptomen und 317 einen stummen (asymptomatischen) Herzanfall erlitten hatten. Nach Aussage der Forscher erhöht ein aufgetretener stummer Herzanfall das Risiko, an einer Herzerkrankung zu sterben um das Dreifache. Diese Studie zeigte ebenso, dass ein stummer Herzanfall häufiger bei Männern als bei Frauen auftritt, dass jedoch mehr Frauen daran sterben. Diese Studie wurde im Mai 2016 in der angesehenen Fachzeitschrift American Heart Association’s journal Circulation veröffentlicht.

Symptome des Herzinfarkts (falls vorhanden)

Anmerkung: Bitte, lesen Sie die Informationen unten, um einen Einblick in die Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei Auftreten von Herzinfarkt-Symptomen zu bekommen.

Ein Herzinfarkt kann an bestimmten Anzeichen oder klinischen Symptomen erkannt werden:

– heftiger Schmerz in der Brust

– Schmerz, der in die linke Schulter und in den linken Arm ausstrahlt

– Schmerz, der trotz Ruhepause länger als 15 Minuten anhält

– Schmerz, der trotz der Einnahme von Nitroglycerin anhält

– Unruhe oder Angstzustände

– Atembeschwerden (mit oder ohne Brustschmerz). Dieses Symptom tritt häufiger bei Menschen über 65 Jahren und bei Diabetikern auf.

– Blässe

– Übelkeit und Erbrechen

– manchmal Bewusstlosigkeit

– übermässiges Schwitzen

– schneller Herzschlag

– Verdauungsbeschwerden


Auftreten und Dauer der Symptome
Die Symptome können wenige Minuten bis mehrere Stunden andauern. Sie können auftreten, wieder verschwinden und erneut auftreten.

Unterschiede zwischen Männern und Frauen
Bei Männern sind die Herzinfarkt-Symptome (sofern welche auftreten) in 90 % der Fälle eindeutig und äussern sich insbesondere durch einen heftigen und intensiven Brustschmerz, der in den linken Arm und in die linke Schulter ausstrahlt. Eine häufige Begleiterscheinung ist starkes Schwitzen.

Bei Frauen sind die Herzinfarkt-Symptome in 70 % der Fälle in Bezug auf die Intensität weniger deutlich. Sie äussern sich auch in Form von Rückenschmerzen, Schlafstörungen, Schmerzen an Hals und Kiefer, Müdigkeit, Sodbrennen oder Übelkeit und Erbrechen. Diese unspezifischen Symptome werden häufig mit anderen Krankheiten verwechselt.
Wie wir wissen, ist der Herzinfarkt ein absoluter medizinischer Notfall, denn das Leben des Patienten ist in Gefahr und jede Minute zählt. Dieser entscheidende Augenblick stellt für Frauen folglich ein höheres Risiko dar als für Männer.
Einer englischen Studie zufolge kommen Frauen nach einem Herzinfarkt durchschnittlich 12,5 Minuten später als Männer in der Notaufnahme an.

Symptome, die lange vor einem Herzinfarkt auftreten 

Bei Frauen können die ersten Symptome oder Anzeichen eines Herzinfarkts mehrere Monate vor dem akuten Anfall auftreten. Studien zufolge klagten die meisten Frauen über einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten vor dem akuten Anfall über nennenswerte Symptome, die am häufigsten (ungewöhnliche) Müdigkeit, Schlafstörungen und Atembeschwerden umfassten. Weitere Symptome wie Kribbeln in den Armen, Schmerzen, Unruhe oder auch Verdauungsbeschwerden können auftreten.

Bei Männern können bestimmte Symptome eine Kardiomyopathie ankündigen, z. B. Erektionsstörungen, frühzeitige Kahlköpfigkeit oder eine narbenähnliche Zeichnung am Ohrläppchen.

Herzinfarkt, lebensrettende Reaktionen
Bei der Rettung eines Menschen, der einen Herzinfarkt erlitten hat, zählt schnelles Handeln am meisten. Folgendes ist zu tun:

– unverzüglich den Rettungsdienst rufen

– Name und Aufenthaltsort des Betroffenen angeben

– den Oberkörper des Betroffenen hoch lagern, z. B. mithilfe von Kissen

– ihm das Atmen erleichtern, indem alles entfernt wird, was die Atmung behindern könnte, wie z. B. eine Krawatte

Wenn der Betroffene bei Bewusstsein ist, wird bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes das Kauen bzw. die Veranlassung zum Kauen von Aspirin (325 mg bei Erwachsenen) empfohlen, sofern keine Allergie oder Kontraindikation gegen dieses Arzneimittel vorliegt. Aspirin trägt zur Verringerung der durch den Infarkt verursachten Herzschäden bei. Die Verwendung von Aspirin in Form von Kautabletten wird empfohlen, weil der Kauvorgang eine effizientere Aufnahme des Wirkstoffs im Blut gewährleistet als die Einnahme einer herkömmlichen Tablette. Der Betroffene kann auch Nitroglycerin einnehmen, wenn dieses Arzneimittel von einem Arzt verordnet und empfohlen wurde.

– wenn die Person das Bewusstsein wieder erlangt, eine Herzlungen-Wiederbelebung (auf Englisch CPR) durchführen. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes kann Ihnen die Notrufzentrale die Methode der Herzlungen-Wiederbelebung erläutern.

Sehen Sie auch:  Unterschiede zwischen Männer und Frauen

Symptome_herzinfarkt

Diagnose

Die Diagnose eines Herzinfarktes geschieht anhand der Symptome. Wenn dies nicht ausreicht, kann zusätzlich ein Elektrokardiogramm (EKG) gemacht werden.

Elektrokardiogramm (EKG)

Das Elektrokardiogramm (EKG) bestätigt die Diagnose eines Herzinfarktes. Die Wellen, die mit dem Elektrokardiogramm angezeigt werden, zeigen bei einem Herzinfarkt eine anormale Herzaktivität.

Angiografie. Der Arzt kann eine Angiografie durchführen, ein medizinisch technisches Bildgebungsverfahren, um die Blutgefässe zu untersuchen.

Biologische Untersuchungen

6 Stunden nach dem Herzinfakt ist es durch Blutanalysen möglich, spezifische Proteine in den Herzmuskeln zu finden: das CPK MB und Troponin I oder T. Diese Analyse erlaubt es, die Diagnose zu bestätigen. Man sollte nie auf diese Ergebnisse warten, bevor man eine Behandlung des Herzinfarktes vornimmt. Bei einem Herzinfarkt spielt die Zeit eine wichtige Rolle. Man muss sehr schnell handeln, um Folgeschäden der Krankheit zu vermindern und das Leben zu retten.

Achtung: gewisse Herzuntersuchungen, die regelmässig durchgeführt werden (z.B. Angiografie), erlauben nicht immer, das Herzinfarktrisiko oder Herzprobleme zu bestimmen. Insbesondere bei den Frauen ist es ein Problem. Es ist wichtig, sich bei einem Kardiologen oder einem Arzt mit vielen Erfahrungen über das feminine kardiale Risiko anzumelden. Durch die Untersuchung von gewissen Blutproben und traditionellen Herzuntersuchungen, kann der Arzt möglicherweise spezifische Proteine und Enzyme für Beschwerden im Herzmuskel bestimmen.

Komplikationen

Folgende Komplikationen können bei einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) auftreten:

– Die Entstehung einer Herzinsuffizienz;

– Herzstillstand;

– Tod

Behandlung

Die Behandlung eines Herzinfarktes (Myokardinfarkt) unterscheidet sich von einem akuten Anfall und von der Vorbeugung eines Rückfalles.

Akute Krise bei einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt)

Während eine Herzinfarktes (Myokardinfarkt), ist es wichtig schnell Hilfe zu leisten. Ein schnelles Handeln entscheidet nicht nur über das Leben des Patienten, sonder hat auch Auswirkungen auf mögliche Komplikationen.

Ein Herzinfarkt (Myokardinfarkt) stellt einen medizinischen Notfall dar. Es ist immer notwendig umgehend den Notruf zu informieren, damit der Patient schnellstmöglich in ein Krankenhaus kommt. Wenn Personen über Schmerzen in der Brust, den linken Arm oder der Schulter klagen, so ist es ratsam einen Krankenwagen zu rufen.

Nach dem Elektrokardiogramm (EKG), erfolgt umgehend eine medikamentöse Behandlung. In der Regel werden Analgetika (Schmerzmittel), Beruhigungsmittel (z.B. Diazepam) um die Angstzustände zu lindern, Thyrombolytika zur Beseitigung von Blutgerinnseln, Aspirin und Clopidogrel 300 mg verabreicht.

Grundbehandlung nach einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt)

Sobald sich der Patient vom dem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) erholt hat, muss das Herz geschont werden und eine entsprechende medikamentöse Behandlung erfolgen, um ein erneutes Auftreten eines Herzinfarktes (Myokardinfarkt) zu verhindern.

Nach einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) ist eine medikamentöse Behandlung unbedingt notwendig. Zu den Medikamenten zählen u.a. Betablocker, ASS, Statine (zur Senkung von Cholesterin), sowie ACE-Hemmer.

Neben der medikamentösen Behandlung, ist es notwendig, dass sich der Patient erholt, und einen gesunden Lebensstil angewöhnt. Nach einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt), ist das Herz geschwächt, was häufig zu einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche) führt. Es kann Digoxin verabreicht werden, damit der Herzmuskel gestärkt wird.

Es sollte eine Nahrungsumstellung erfolgen, sowie die Einrichtung entsprechender körperlicher Aktivität gegeben werden. Dies erfolgt in der Regel unter ärztlicher Aufsicht. Nach einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) hat das Herz nicht mehr die gleiche Intensität wie vor dem Infarkt, weshalb keine Aktivitäten erfolgen sollten, die das Herz sehr belasten.

Ratschläge

Bei der Behandlung eines Herzinfarktes (Myokardinfarkt) ist es äußerst wichtig, dass die Medikamente regelmäßig eingenommen werden, um einen Rückschlag zu verhindern. Darüber hinaus ist es notwendig, einen Arzt regelmäßig zu konsultieren. Der behandelnde Arzt wird diverse Examen durchführen, um den Zustand des Patienten zu überwachen und die Behandlung gegebenfalls anpassen.

– Wenn der Patient eine große Anzahl an Medikamenten einnehmen muss, ist ein Wochenplan ratsam. Dieser soll bei der Behandlung unterstützen, damit eine ausreichende und regelmäßige Einnahme der Medikamente gewährleistet ist;

– Neben der medikamentösen Behandlung, wird die Änderung des Lebensstils empfohlen. Dabei wird kontrollierter Sport empfohlen, da hierdurch ein erneuter Herzinfarkt vorgebeugt werden kann.

Übungen nach einem Herzinfarkt
Nach dem Erleiden eines Herzinfarktes, kann zu viel physische Bewegung tödlich sein. Dies hat eine amerikanische Studie, die in der Zeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“ im August 2014 publiziert wurde, gezeigt. Die Grenze ist etwa 150 Minuten durchschnittlichen Sport pro Woche oder 75 Minuten heftige Bewegungen. Anders gesagt: man sollte nicht mehr als 150 Minuten normalen oder 75 Minuten intensiven Sport pro Woche betreiben, da sich sonst die Mortalität bei den Patienten, die einen Herzinfarkt hatten, erhöht.

Man ist der Ansicht, dass Patienten, die unter kardiovaskulären Erkrankungen leiden, jeden Tag etwa 30 bis 40 Minuten Sport machen sollten, jedoch jeweils nicht mehr als 1 Stunde.

Vorbeugung

Bei einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) unterscheidet man zwischen modifizierbaren und nicht modifizierbaren Faktoren. Nachfolgend finden Sie die modifizierbaren Faktoren aufgelistet:
Übergewicht, Fettleibigkeit;
– Ernährung;
– Bewegungsmangel;
– Tabakkonsum;
Hypertonie (Bluthochdruck);
Diabetes;
– Erhöhter Cholesterinwert;
Stress

Übergewicht, Fettleibigkeit

Übergewicht und Fettleibigkeit können für das Herz eine erhöhte Belastung darstellen. Der Idealwert beim BMI liegt zwischen 19 und 25. Eine Person die 1,65 Meter groß ist, sollte nicht mehr als 68 Kg wiegen.

Um ein ideales Gewicht zu erreichen, sollten keine Diäten erfolgen, die das Gewicht auf einmal reduzieren. Dies führt zu dem bekannten Jo-Jo-Effekt. Das Gewicht sollte schrittweise reduziert werden. Eine gesunde Ernährung, ausreichend Sport und viel Wasser trinken ist dabei hilfreich.

Ernährung

Eine Ernährung, die über niedrige Fettsäuren, sowie Antioxidantien verfügt, fördert die Gesundheit der Herzkranzgefäße. Oliven- und Rapsöle sollten anstelle von Sonnenblumenöl und Butter verwendet werden. Rotwein kann ebenfalls sehr gesundheitsfördern sein. Wichtig dabei ist, dass nicht mehr als 2 Gläser pro Tag getrunken werden.

Eine reichhaltige Ernährung mit Früchten, Gemüse und Fisch ist äußerst wichtig. Auf Fleisch sollte möglichst verzichtet werden.
Menschen, die an Hypertonie (Bluthochdruck) leiden, sollten auf übermäßigen Salzkonsum verzichten, weil Salz dazu neigt, den Blutdruck zu erhöhen.

Schwarze Schokolade hat einen präventiven Effekt auf den Herzinfarkt

Wie wir im Abschnitt über die phytotherapeutische Therapie des Herzinfarktes gelesen haben, kann die schwarze Schokolade einen interessanten Effekt in der Prävention des Herzinfarktes haben. Zudem hat eine australische Studie, die im Juni 2012 erschienen ist bestätigt, dass die regelmässige Einnahme von schwarzer Schokolade in der Prävention des Herzinfarktes positiv ist. Die tägliche Einnahme von 100g schwarzer Schokolade (mit einem Kakaoanteil von über 70%) während 10 Jahren,  könnte 15 nicht tödliche und 70 tödliche kardiovaskuläre Ereignisse pro 10’000 Personen abwenden.

Bewegungsmangel

Sport hilft nicht nur gegen Übergewicht, sondern hat auch eine positive Wirkung auf die kardiologischen Aktivitäten und im Allgemeinen auf das Wohlbefinden, da das Hormon Endorphinen ausgeschüttet wird.
Man sollte es nicht übertreiben mit den sportlichen Aktivitäten, da sich dies im Übermaß negativ auswirkt. Es ist ratsam 3-mal wöchentlich, je 30 Minuten Sport zu treiben. Dies ist wesentlicher effektiver, als wenn man nur einmal pro Woche 2 Stunden Sport treibt.

Übungen nach einem Herzinfarkt
Nach dem Erleiden eines Herzinfarktes, kann zu viel physische Bewegung tödlich sein. Dies hat eine amerikanische Studie, die in der Zeitschrift „Mayo Clinic Proceedings“ im August 2014 publiziert wurde, gezeigt. Die Grenze ist etwa 150 Minuten durchschnittlichen Sport pro Woche oder 75 Minuten heftige Bewegungen. Anders gesagt: man sollte nicht mehr als 150 Minuten normalen oder 75 Minuten intensiven Sport pro Woche betreiben, da sich sonst die Mortalität bei den Patienten, die einen Herzinfarkt hatten, erhöht.

Man ist der Ansicht, dass Patienten, die unter kardiovaskulären Erkrankungen leiden, jeden Tag etwa 30 bis 40 Minuten Sport machen sollten, jedoch jeweils nicht mehr als 1 Stunde.

Tabakkonsum

Rauchen ist ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es ist daher ratsam, mit dem Rauchen aufzuhören. Dazu stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
– Nikotinpflaster;
– Nikotinkaugummi;
– Nikotininhalator;
– Elektronische Zigaretten ohne Nikotin.
Das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken, nimmt 3 bis 5 Jahren nach der Raucherentwöhnung ab. Ihr Körper und Ihre Umwelt (Passivraucher) werden Ihnen für diese Entscheidung dankbar sein.

Stress

Treiben Sie ausreichend Sport und Entspannungsübungen, da diese dabei helfen den Stress zu reduzieren und für ein besseres Lebensgefühl sorgen. Ein gesunder Lebensstil kann außerdem erreicht werden durch:
– Vermeiden von übermäßigen Kaffeekonsum und anderen Aufputschmitteln;
– Ausgehen, Unternehmungen;
– Sich etwas Zeit für sich selber nehmen;
– Mit positiv eingestellten Menschen umgeben;
– Auf eine gesunde Ernährung achten;
– In aller Ruhe essen;
– Spazieren gehen;

Schlafen und Herzinfarkt

Laut einer veröffentlichen Studie aus dem Jahr 2010 geht hervor, dass sieben Stunden Schlaf pro Nacht das Risiko eines Herzinfarktes (Myokardinfarkt) deutlich gesenkt haben. Menschen, die unter 7 Stunden schlafen, sind einem wesentlich höherem Risiko ausgesetzt.

Nicht modifizierbare Risikofaktoren

Neben den nicht modifizierbaren Risikofaktoren (Alter, Geschlecht, Genetik), ist es äußerst wichtig, die modifizierbaren Faktoren zu kennen. Ihr Arzt oder Apotheker wird Ihnen ein paar allgemeine Fragen stellen und einen Diabetes, Cholesterin und Blutdrucktest durchführen, um das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einzuschätzen. Der Bauchumfang, Gewicht und BMI (Body Mass Index) werden ebenfalls gemessen. In Anbetracht der Ergebnisse, erfolgt eine regelmäßige Kontrolle durch den behandelnden Arzt, oder wenn nötig eine medikamentöse Behandlung.
Frauen haben dank des Hormons „Östrogen“ ein niedrigeres Risiko einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) zu erleiden. Dieses Hormon wirkt sich schützend auf die Koronararterien aus. Nach den Wechseljahren liegt jedoch eine verminderte Produktion von Östrogen vor, wodurch sich das Risiko eines Herzinfarktes (Myokardinfarkt) erhöht. Somit sollten auch Frauen ihren Lebensstil ändern, um die Entstehung eines Herzinfarktes vorzubeugen.

Grippe und Herzinfarkt

Wie bereits im Abschnitt Ursachen des Herzinfarkts erwähnt, sollten sich Personen mit erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko einerGrippeimpfung unterziehen, da man davon ausgeht, dass auf diese Weise das Herzinfarktrisiko um rund 30 % reduziert werden kann.
Siehe auch Abschnitt Ursachen des Herzinfarkts für weitere Informationen zum Zusammenhang zwischen Grippe und Herzinfarkt.

Ballaststoffe
Eine Studie, die im April 2014 durch Forscher der Universität von Harvard in den USA publiziert wurde hat gezeigt, dass die Einnahme von Ballaststoffen die Lebensdauer von Herzinfarktpatienten verlängert. Die Patienten haben ballaststoffreiche Nahrungsmittel gegessen, was das Risiko für einen Schlaganfall und Herzprobleme im Vergleich mit Patienten, die wenige Ballaststoffe assen, um etwa 25% senken konnte. Ballaststoffe aus Getreide haben eine signifikantere Verminderung des Risikos gezeigt, als andere Ballaststoffe wie z.B. aus Früchten.

Wie übersetzt man Herzinfarkt in andere Sprachen ?
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Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 02.03.2018 verändert.

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