Herzinsuffizienz (Herzschwäche)

Definition

Eine Herzinsuffizienz ist das Resultat einer verminderten Pumpleistung des Herzen. Die Herzleistung ist stark eingeschränkt, so dass einige Nebenwirkungen auftreten können.


Definition_herzinsuffizienz

– Venöse Stauung aufgrund eines schlechten venösen Rückflusses. Das Auftreten von Ödemen, und der Erhöhung des Volumens bestimmter Organen wie z.B. der Leber.

– Staulunge, mit Stagnation in der Lunge, sowie verringerter Lungenfunktion und Erkrankung der Atemwege.

Das Herz ist aus zwei Teilen zusammengesetzt (links und rechts). Bei jungen Menschen können die Auswirkungen recht unterschiedlich sein (je nach Betroffener Stelle). Es ist wichtig anzugeben, ob die Herzinsuffizienz auf der linken oder rechten Seite aufgetreten ist. Bei älteren Menschen sind in der Regel beiden Herzseiten gleichmäßig betroffen.

Eine Herzinsuffizienz ist in zwei Typen unterteilt. Zum einem existiert die systolische Herzinsuffizienz (häufigste Form) und die diastolische Herzinsuffizienz.

Bei der systolischen Herzinsuffizienz kontrahiert das Herz weniger. Dadurch ist es nicht möglich, dass gesamte Blut zu senden. Ein Teil des Blutes bleibt im Ventrikel (untere Herzkammern), was anschließend zu einer Ansammlung von Blut in den Venen führt.

Die diastolische Herzinsuffizienz bewirkt, dass sich das Herz nach der Kontraktion entspannt, jedoch ist die Füllung des Herzens gestört.

Epidemiologie

Weltweit schätzt man, dass es etwa 26 Millionen Patienten mit einer Herzinsuffizienz.

Alter und Herzinsuffizienz

Ab dem Alter von 80 Jahren, leiden etwa 10% der Menschen unter einer Herzinsuffizienz.

Zwischen 40 und 59 Jahren sind etwa 1% von dieser Krankheit betroffen und zwischen 60 und 79 Jahren ist die Prävalenz sogar 6%.

Ursachen

Eine Herzinsuffizienz kann durch eine Vielzahl von Krankheiten verursacht werden, die das Herz direkt- oder indirekt betreffen. Im Prinzip ist die Herzinsuffizienz einseitig. Von einer systolischen Herzinsuffizienz spricht man, wenn eine verminderte Pumpleistung des linken Ventrikels vorliegt. Die diastolische Herzinsuffizienz zeichnet sich durch eine normale Pumpfunktion aus. Jedoch ist in diesem Fall die Fülle des Herzens gestört. Bei älteren Menschen oder Personen mit Krankheiten können beide Arten gleichzeitig auftreten.

In allen Fällen einer Herzinsuffizienz, verwendet der Körper einen Kompensationsmechanismus. Dies führt zu einer kurzfristigen verbesserten Herzfunktion, denn auf lange Sicht würde sich die Herzinsuffizienz verschlimmern.

Salz und Herzinsuffizienz
Eine finnische Studie, die 2017 in der Fachzeitschrift European Heart Journal veröffentlicht wurde, hat gezeigt, dass ein übermäßiger Verzehr von Salz (Kochsalz) das Herzinsuffizienz-Risiko deutlich erhöht. Während der Dauer dieser Studie (Follow-up) entwickelten von den 4’630 Teilnehmern 121 Männer und Frauen eine neue Herzinsuffizienz. Nach statistischen Bereinigungen haben die finnischen Wissenschaftler herausgefunden, dass Menschen, die mehr als 13,7 g Salz pro Tag verzehren, ein doppelt so hohes Herzinsuffizienz-Risiko aufweisen als Personen, die weniger als 6,8 g Salz pro Tag konsumieren. Diese Studie wurde am 27. August 2017 beim jährlichen Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (auf Englisch European Society of Cardiology) vorgestellt. Sie wurde vom National Institute for Health and Welfare in Helsinki, Finnland, durchgeführt.

Systolische Herzinsuffizienz

Diagnose_herzinsuffizienzBei der systolischen Herzinsuffizienz wird das Herz schlechter durchblutet, wodurch eine eingeschränkte Pumpfunktion entsteht. In diesem Fall können Krankheiten die die systolische Herzinsuffizienz verursachen, den Herzmuskel schädigen. Dies ist insbesondere von den folgenden Bedingungen der Fall:

– Koronare Herzkrankheit: Das Herz wird nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt;

– Myokarditis (Entzündung des Herzmuskels), verursacht durch Infektionen

– Erkrankung der Herzklappen, aufgrund von Rückfluss des Blutes zum Herzen;

– Herzrhythmusstörungen

– Pulmonale arterielle Hypertonie: Das Herz arbeitet mehr, erweitert sich, und führt zu einer systolischen Herzinsuffizienz;

– Lungenembolie;

Einige andere Bedingungen führen indirekt zu einer systolischen Herzinsuffizienz:

– Anämie, bei der das Herz härter arbeiten muss, um die benötigte Menge für den Rest des Körpers bereitzustellen;


– Schilddrüsenerkrankungen (Hypothyreose bzw. Hyperthyreose). Im Falle einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) liegt ein erhöhter Stoffwechsel vor, weshalb das Herz mehr arbeiten muss;

– Nierenversagen: Die Nieren können keine ausreichende Beseitigung mehr leisten. Das Herz pumpt mehr Blut in den Umlauf;

Herzinfarkt: aufgrund eines Zelltodes kann sich eine Herzinsuffizienz entwickeln;

– Diabetes und Hypercholesterinämie. Hyperglykämie und Hypercholesterinämie fördern ein Fettdepot in den Arterien und verschliessen sie, was zu einer Ermüdung des Herzens führen kann;

Übergewicht. Indirekt kann Übergewicht Diabetes, Bluthochdruck, usw. fördern.

Diastolische

Bei der diastolischen Herzinsuffizienz ist die Durchblutung normal. Die Füllung des Herzens ist aber gestört. Dies tritt häufig im hohen Alter auf. Andere Ursachen für eine diastolische Herzinsuffizienz können sein:

Behandlung_herzinsuffizienz

Hypertonie;

– Infektionen, die eine Versteifung der Herzwand verursachen;

– Perikarditis (Entzündung der Schleimhaut des Herzens).

Ausgleichsmechanismus

Bei einer Herzinsuffizienz verwendet der Körper diverse Kompensationsmechanismen. Diese Mechanismen sind oft nützlich und wirksam z.B. nach einem Herzinfarkt. Auf einen langen Zeitraum verschlimmert sie jedoch die Herzinsuffizienz.

Diese Mechanismen sind:

– Ausschüttung der Hormone Adrenalin und Noradrenalin. Diese treiben das Herz zu mehr Leistung an, wodurch sich jedoch nach einiger Zeit ein negativer Effekt entwickelt, da das Gegenteil bewirkt wird;

– Erhöhtes Volumen der Herzkammerwände: Andere Organe können dadurch nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt werden. Durch das erhöhte Volumen werden sie weniger dehnbar.

Eine norwegische Studie, die anfangs 2013 erschienen ist, hat gezeigt, dass Schlafgestörte dem Risiko für eine Herzinsuffizienz besonders ausgesetzt sind.
Gemäss dieser Studie ist das Risiko, eine Herzinsuffizienz zu entwickeln, bei Menschen mit Schlafschwierigkeiten 3 Mal grösser, als bei anderen Menschen. In diesem Stadium bleibt der Kausalzusammenhang zu bestimmen, der eventuell biologischer Art sein könnte. Eine der Vermutungen basiert auf der Tatsache, dass Schlaflosigkeit für den Körper einen Zustand von Stress herbeiführt, so dass die kardiale Pumpe belastet wird. Dies muss jedoch alles Gegenstand zusätzlicher Untersuchungen sein [Quelle: Destination Santé].

Risikogruppen

Einige Menschen haben ein höheres Risiko für die Entstehung einer Herzinsuffizienz, als andere.

Nachfolgend finden Sie die Risikogruppen bzw. Ursachen für die Entstehung einer Herzinsuffizienz:

– Menschen mit hohem Blutdruck

– Ältere Menschen

– Personen die an einer Nierensuffizienz leiden

– Perikarditis (Herzbeutelentzündung)

– Menschen, die an einer Hypothyreose oder Hyperthyreose leiden

– Anämie (Blutarmut)

– Menschen, die an einer Herzmuskelentzündung leiden

– Menschen, die vom Schlafapnoe-Syndrom betroffen sind, haben ein höheres Risiko, an Herzinsuffizienz zu erkranken.

Symptome

Die Symptome bei einer Herzinsuffizienz können sich nach systolischer- und diastolischer Herzinsuffizienz unterscheiden. Dies bedeutet, dass sich der Zustand der Herzen verschlechtert, wenn die Kompensationsmechanismen nicht mehr wirksam sind. In der Regel sind die Symptomei einer Herzinsuffizienz:

Müdigkeit und Schwäche bei physischer Aktivität, mangelnde Sauerstoffversorgung der Muskeln, abnormales Atmen bei Anstrengung.

– Schläfrigkeit

– Konfusion

Im Gegensatz zum Herzinfarkt (Myokardinfarkt), entwickeln sich de Symptome bei der Herzinsuffizienz eher langsamer.

Eine Person, die unter einer Herzinsuffizienz leidet ist oft bleich, kann schwitzen und zeigt eine Tachykardie. Diese Erhöhung des Herzschlages ist für den Patienten eine wichtige Ursache von Stress.

Die Symptome einer Rechtsherzinsuffizienz ist die Bildung von Ödemen in den Füßen, Knöcheln, Beinen, Leber und im Bauch. Ebenso können Übelkeit und Appetitlosigkeit auftreten, wenn sich zu viel Flüssigkeit bildet. Gewichtsverlust und Muskelschwund sind die Folgen.

Wenn es sich um eine Linksherzinsuffizienz handelt, kann es zur Ansammlung von Flüssigkeit in der Lunge kommen. Dadurch entsteht Atemnot. Eine akute Linksherzinsuffizienz mit plötzlichem Anstieg der Flüssigkeit in der Lunge verursacht beim Betroffenen Unbehagen und Angst. Durch verringerte Pumpleistung entwickelt sich eine niedrigere Belastbarkeit. Eine akute Krise erfordert eine sofortige Hospitalisierung und stellt einen medizinischen Notfall dar.

Ein hartnäckiger Husten mit weißem oder rosafarbenem Schleim als Auswurf kann auch ein Symptom von Herzinsuffizienz sein.

Diagnose

Der Arzt kann eine klinische Untersuchung durchführen. Eine Röntgenuntersuchung des Thorax oder ein Echokardiogramm, welches ein Bild des Herzens zeigt, können vorgenommen werden. Ebenfalls kann ein Elektrokardiogramm (EKG) erfolgen, um die Herzfunktion zu ermitteln und auszuwerten.

Klinische Untersuchung

Während der klinischen Untersuchung wird der behandelnde Arzt auf folgende Symptome achten, um eine Herzinsuffizienz zu bestätigen:

– Häufig schwacher und schneller Puls

– Niedriger Blutdruck

– Herzrhythmusstörungen

– Ansammlung von Flüssigkeit in der Lunge;

– Fettleber

– Ödeme im Bauch, Füßen, Knöcheln und den Beinen.

Röntgenaufnahme des Thorax

Durch eine Röntgenaufnahme des Thorax kann die Herzgröße angezeigt und gegebenfalls Flüssigkeit in der Lunge nachgewiesen werden.

Elektrokardiogramm (EKG)

Ein Elektrokardiogramm (EKG) ist ein wichtiges Instrument für Ärzte, mit dem die Herzfunktion bewertet werden kann. Ebenfalls kann festgestellt werden:

– Ob ein ab normaler Herzrhythmus vorliegt;

– Die Wände der Herzkammern dicker sind.

Echokardiographie

Die Echokardiographie wird als zweites medizinisches Instrument verwendet, um die Herzfunktion zu beurteilen. Der Arzt kann danach sehen:

– Die dicke der Herzwände;

– Funktion der Ventile;

– Kardiale Kontraktion

Komplikationen

Eine Herzinsuffizienz hat zur Folge, dass das Herz in seiner Funktion eingeschränkt ist, und das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Vor allem die Hirnareale, die für die Atemkontrolle zuständig sind, sind davon betroffen. Dies führt zu einer periodischen Atmung (Atembeschwerden), die unter dem Namen Cheyne-Stokes bekannt ist.

Der Herzmuskel hat bei einer Herzinsuffizienz Schwierigkeiten Blut aus den Herzkammern zu pumpen. Das Blut staut sich und bildet Gerinnsel. Diese werden in die Blutbahn geschoben und können die Arterien des Körpers verstopfe, was wiederum zu einer Embolie führen kann. Man spricht von einem Schlaganfall (CVA), wenn ein Gerinnsel eine Arterie im Gehirn blockiert. Ein Schlaganfall ist sehr gefährlich und kann das Leben des Betroffenen gefährden, wenn nicht eine umgehende Behandlung erfolgt.

Andere Komplikationen bei einer Herzinsuffizienz sind das Auftreten von Ödemen an den Füßen, Knöcheln, Beinen, Leber und dem Bauch.

Eine Linksherzinsuffizienz kann die Bildung einer Herzrechtsinsuffizienz zur Folge haben.

Behandlung

Der behandelnde Arzt wird nicht nur die Behandlung der Herzinsuffizienz garantieren, sondern auch die Krankheiten, welche die Herzinsuffizienz verursachen oder verschlimmern. Dazu steht eine Anzahl von Medikamenten zur Verfügung. Eine Operation erfolgt nur bei sehr schweren Fällen einer Herzinsuffizienz. Bei einer Herzinsuffizienz handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die mit Hilfe von Medikamenten die Lebensqualität und Lebenserwartung der Patienten erhöht. Beachten Sie, dass sich die bei der akuten Herzinsuffizienz die medikamentöse Behandlung ändert. Diäten und ein verbesserter Lebensstil bewirken einen positiven Effekt bei einer Herzinsuffizienz.

Behandlung der Ursachen

Je nach Erkrankung wodurch die Herzinsuffizienz verursacht wird, können verschiedene Medikamente zum Einsatz kommen:

– Antihypertensivum

– Antibiotika

– Antianämika

– Medikamente gegen Hypo- oder Hyperthyreose

Kontrolle der assoziierten Faktoren einer Herzinsuffizienz

Durch die Kontrolle der damit verbundenen Faktoren, verringert sich das Risiko von koronaren Herzkrankheiten, so das sie zu einer bessern Funktion des Herzens beitragen.

– Achten Sie auf Ihr Gewicht, da das Herz dadurch gestärkt wird und mehr arbeitet.;

– Raucherentwöhnung, da Rauchen das Herzinfarktrisiko erhöht.;

– Kontrolle von Diabetes;

– Kontrollieren Sie Ihren Cholesterinwert;

– Tragen von Kompressionsstrümpfe, um die Ödeme zu reduzieren.

Behandlung einer Herzinsuffizienz

Die Herzinsuffizienz muss von einem Arzt sorgfältig überwacht werden. Viele Medikamente werden zur Behandlung einer Herzinsuffizienz eingesetzt:

Diuretika zur Reduzierung von Ödemen. Es existieren mehrere Arten von Diuretika: Schleifendiuretika, Thiaziddiuretika. Diese Medikamente werden in der Regel oral verabreicht. In Notfällen erfolgt eine intravenöse Verabreichung. Beachten Sie, dass Diuretika zu Kaliumverlust führen können. Aus diesem Grund wird z.B. Spironolacton verwendet, da dieses kaliumsparend ist. Ebenfalls kann eine Kalium-Supplementierung erfolgen.

– Inhibitoren des Angiotensin-Converting-Enzym (ACE). Dies ist das wichtigste Instrument für die pharmakologische Behandlung der Herzinsuffizienz. Diese Medikamente reduzieren die Symptome und verlängern die Lebensdauer. ACE-Hemmer verursachen Erweiterungen der Venen und Arterien und fördern die Beseitigung von überschüssigem Wasser. Es bewirkt eine Entlastung für das Herz. Die häufigste Nebenwirkung ist das Auftreten von Husten. Sollten ACE-Hemmer nicht vertragen werden, können Angiotensin-II-Blocker zum Einsatz kommen.

– Vasidilatatoren: Verwendung von Hydralazin und Nitroglyzerin in Spray-Form, wenn die Behandlung mit ACE-Hemmern nicht wirksam ist;

– Betablocker: erreicht eine Verbesserung der Herzfunktion durch Verlangsamung der Herzfrequenz und der Kontraktionskraft;

– Digoxin: senkt die Herzfrequenz und die Kraft der Herzschläge;

– Antikoagulantien: werden verwendet, um die Bildung von Blutgerinnsel zu verhindern;

– Antiarrhythmika: sollten bei Herzrhythmusstörungen verwendet werden;

– Eine Operation und Herztransplantation erfolgen, wenn die Medikamente nicht wirken und es sich um eine schwerwiegende Herzinsuffizienz handelt.

Behandlung einer akuten Herzinsuffizienz

Die Behandlung einer akuten Herzinsuffizienz erfolgt in der Notaufnahme. Es stehen folgende Medikamente zur Verfügung: Diuretika und Nitroglyzerin, welche sublingual oder intravenös verabreicht werden können.

Wenn Patienten unter einem akuten Lungenödem leiden, kann in manchen Fällen die Verwendung von Morphium erfolgen, um die Angst der Patienten zu reduzieren.

– Seit 2015 steht in zahlreichen Ländern der Welt eine neue Arzneimittelklasse gegen Herzinsuffizienz zur Verfügung, die als Neprilysin-Inhibitoren (auf Englisch Receptor Neprilysin Inhibitor) bezeichnet werden. Ein Molekül, das dieser Arzneimittelklasse angehört ist Sacubitril.

Bemerkungen zur Behandlung und die Überlebensrate:

Trotz der aktuellen Behandlungsmöglichkeiten, bleibt die Mortalitätsrate der Herzinsuffizienz erhöht. Fast 50% der Patienten sterben innerhalb von 5 Jahren nach der Diagnose.

Herzpumpe
In bestimmten Fällen setzt der Arzt bei Herzinsuffizienz im Bauch- oder Brustbereich eine Herzpumpe ein.

Heilpflanzen

Der Genuss eines Rote-Beete-Saftes pro Tag verbessert die Ausdauer und senkt den Blutdruck bei Menschen, die das 69. Lebensjahr vollendet haben und an Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) leiden. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die am 10. Februar 2016 in der Online-Version des Journal of the American College of Cardiology-Heart Failure, das vom Wake Forest Baptist Medical Center in Winston-Salem in North Carolina (USA) herausgegeben wird, veröffentlicht wurde.

Ratschläge

Ratschläge zur Verhinderung einer Herzinsuffizienz

Viele Krankheiten können die Ursache für eine Herzinsuffizienz sein. Daher ist es notwendig sie behandeln zu lassen. Zu diesen Krankheiten zählen Hypertonie (Bluthochdruck), Hypothyreose und Hyperthyreose.
Eine gesunde Lebensweise ist sehr wichtig, um das Herz in einem gesunden Zustand zu halten. Wir betonen ebenfalls, dass körperliche Aktivitäten und eine ernährungsbewusste Ernährung sehr hilfreich sind. Körperliche Aktivitäten stärken den Herzmuskel und verhindern die Entstehung von Übergewicht. Eine Diät, bei der wenig Salz verwendet wird, kann die Ansammlung von Flüssigkeit verhindern. Vermeiden Sie ebenfalls Lebensmittel mit zu viel Cholesterin, da es die Arterien verstopft und zu einer Überlastung des Herzens führen kann.

Wir empfehlen außerdem mit dem Rauchen aufzuhören. Durch Tabakkonsum erhöht sich das Herzinfarkt-Risiko deutlich.

Ratschläge bei der Behandlung einer Herzinsuffizienz

Bei einer Herzinsuffizienz ist es wichtig die Medikamente richtig einzunehmen, um eine Verschlechterung der Herzinsuffizienz zu verhindern:

– Behandlung von Krankheiten, die zur Herzinsuffizienz führen können;

– Ausüben von körperlichen Aktivitäten (Sport, Laufen,..) und die Einhaltung einer gesunden Ernährung;

Eine gründliche Überprüfung der Medikamente und der regelmäßige Besuch beim Arzt sind unerlässlich, da es sich bei der Herzinsuffizienz um eine chronische Erkrankung handelt, welche sich schnell ändern kann, und das Leben der Patienten gefährden kann.

Wie übersetzt man Herzinsuffizienz (Herzschwäche) in andere Sprachen ?
Das könnte Sie auch interessieren
Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 10.04.2018 verändert.

Themen