Katarakt

Definition

Definition-KataraktDer Begriff Katarakt kommt aus dem lateinischen “cataracta”, was Wasserfall bedeutet. Die Katarakt ist eine Erkrankung des Auges, die durch eine getrübte Sicht gekennzeichnet ist; so als schaue man durch einen Wasserfall.
Es gibt mehrere Arten von Katarakt, abhängig von der Ursache der Krankheit: die senile Katarakt, die traumatische Katarakt und die sekundäre Katarakt.


Die senile Katarakt

Mehrheitlich entwickelt sich die Katarakt mit dem Alter durch Trübung und Verhärtung der Linse. Die Linse ist hinter der Regenbogenhaut platziert und arbeitet als Sammellinse. Das Licht wird gebündelt und als Bild dargestellt. Die Linse verändert dabei ihre Form. Mit dem Älterwerden ist die Linse weniger biegsam. Sie kann ihre Form nicht mehr so einfach verändern, die Funktion als optische Linse wird eingeschränkt und dadurch die Sicht getrübt. Der Mechanismus der Alterung ist noch nicht gut bekannt. Es scheint aber, dass der Angriff von freien Radikalen, was der normalen Alterung des Körpers entspricht, eine Ursache ist. Dies geschieht schrittweise. Die senile Katarakt tritt normalerweise im Alter ab 70 Jahren auf.

Es gibt verschiedene Arten von juveniler Katarakt; dies ist aber eher selten. Kinder können mit einer Katarakt geboren werden; dies ist aber eher eine sekundäre Katarakt aufgrund von Krankheiten während der Schwangerschaft (z.B. Röteln, Syphilis, Genitalherpes oder Toxoplasmose). Halten wir fest, dass es zudem einen genetischen Faktor gibt. Dieser kann z.B. bei Trisomie21 Kindern eine Rolle spielen.

Die traumatische Katarakt

Die traumatische Katarakt tritt bei Personen häufiger auf, deren Augen durch ein Trauma an der Linse verletzt wurden. Dies ist bei chirurgischen Eingriffen am Auge, bei Verletzungen, Schlägen auf das Auge, Verbrennungen, usw. der Fall.

Die sekundäre Katarakt

Definition-KataraktDie sekundäre Katarakt wird durch die Anwendung von gewissen Medikamenten wie Kortison ausgelöst. Sie kann ebenfalls aufgrund von Krankheiten wie schlecht kontrolliertem Diabetes, Kurzsichtigkeit, Glaukom, Retinaablösung oder einer Uveitis (Entzündung der mittleren Augenhaut) entstehen.

Das Alter

Die Katarakt ist meistens abhängig vom Älterwerden – sie wird auch senile Katarakt genannt. Mit der Alterung wird die Linse hart und trüb.

Aufgrund der fehlenden Biegsamkeit, kann die Linse nicht mehr als optische Linse funktionieren, um das Licht zu bündeln und ein scharfes Bild wiederzugeben.

Die Linse ist klein und durchsichtig, biegsam und leitet die Lichtstrahlen auf den Augenhintergrund, wo die Informationen in einen Nervenimpuls umgewandelt werden. Dieser Impuls wird durch den Sehnerv ins Gehirn geleitet. Das Gehirn dekodiert den Nervenimpuls und macht ein Bild. Mit der Verhärtung und Trübung der Linse wird das wahrgenommene Bild von Jahr zu Jahr unschärfer. Dies kann bis zur Erblindung führen, wenn die Katarakt nicht behandelt wird.

Der Mechanismus, der zur Verhärtung und Trübung der Linse führt, ist bisher nicht vollständig bekannt. Es scheint, dass der Angriff der freien Radikale, was der Alterung des menschlichen Körpers entspricht, zu einer Veränderung der Proteine in der Linse führe. Diese Proteine werden ebenfalls verändert, wenn das Auge dem UV-Licht ausgesetzt ist; insbesondere dem UVB.


Epidemiologie

Ungefähr 1 neugeborener Säugling von 250 ist von einer angeborenen Katarakt (grauer Star) betroffen.

– In den Vereinigten Staaten wurden 2017 laut den Referenzmedien CBSNews etwa 4 Millionen Amerikaner einer Kataraktoperation unterzogen.

– Laut dem American National Eye Institute sind Frauen stärker von Katarakt betroffen. Es ist möglich, dass der Rückgang des Östrogenspiegels in den Wechseljahren zum Teil für das erhöhte Risiko von Katarakt bei Frauen verantwortlich ist.


Ursache

Ursache-KataraktKrankheiten, die eine Katarakt auslösen können, sind Diabetes (schlecht kontrollierter), Leiden des Auges wie eine Uveitis, Kurzsichtigkeit, Glaukom oder eine Retinaablösung.

Gewisse Krankheiten, die während der Schwangerschaft aufgetreten sind und auf den Fötus übertragen wurden, können bei den Neugeborenen ebenfalls eine Katarakt auslösen. Diese Krankheiten sind Toxoplasmose, Röteln, Syphilis und Genitalherpes.

Die Katarakt kann auch angeboren sein und bereits bei den Kleinkindern auftreten. Dies ist der Fall bei Kindern, die unter einer Trisomie21 leiden.

Die Medikamente

Medikamente, die eine Katarakt auslösen können sind orale oder kutane (Salben, Crèmes) Kortikosteroide, die über eine lange Zeit verwendet werden. Es hängt von der aufgenommenen Menge ab.

Die Traumen

Alle Traumen, die das Auge oder die Linse betreffen, können das Risiko für eine Katarakt erhöhen. Verletzungen, Schnitte und Schläge auf das Auge können ebenfalls eine Ursache sein. Andere Traumen wie chemische oder physikalische Verbrennungen, sind ebenfalls verantwortlich für die Bildung einer Katarakt.

Risikopersonen

Die Katarakt ist mehrheitlich eine Folge des Älterwerdens; eine natürliche Alterung der Linse. Daher sind alle Menschen Risikopersonen. Es beginnt meistens im Alter von 65 Jahren. Da es eine fortschreitende und sich langsam entwickelnde Erkrankung ist, ist die Sicht noch nicht getrübt, wenn die Lise nicht vollständig undurchsichtig ist. Erst im Alter von 75 Jahren fühlen sich die Menschen durch die getrübte Sicht stark beeinträchtigt.

Obwohl die Alterung der Hauptgrund für das Auftreten einer Katarakt ist, gibt es mehrere verschlimmernde Faktoren. Krankheiten wie Diabetes, Glaukom oder eine Uveitis können das Risiko erhöhen. Medikamente wie Kortison erhöhen ebenfalls das Auftreten einer Katarakt. Die Exposition zu UV-Strahlen, insbesondere von UVB, ist ein Risikofaktor. Menschen, die in der Nähe des Äquators leben, sind einem höheren Risiko ausgesetzt. Alle Menschen, die einen Schock oder Traumen am Auge erlebt haben, entwickeln schneller eine Katarakt.

Bei den Kindern ist das Risiko an Katarakt zu erkranken viel kleiner. Es ist jedoch möglich und das Risiko erhöht sich bei Trisomie21, sowie bei Kleinkindern, deren Mutter während der Schwangerschaft an Röteln, Syphilis, Genitalherpes oder Toxoplasmose erkrankt ist.

Wie in der obigen Epidemiologie zu sehen ist, sind Frauen stärker von Katarakt betroffen als Männer.

Symptome

Katarakt ist eine schmerzlose Krankheit, die aber mit der Zeit sehr lästig werden kann. In erster Linie senkt Katarakt das Sehvermögen und kann anschliessend zu einem Sehverlust führen. Zu Beginn bemerkt der Patient keine Symptome. Mit der Zeit trübt sich jedoch die Sicht und kann langfristig zu Blindheit führen.

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Die folgenden Symptome sind für eine Katarakt charakteristisch:

– Gefühl, dass ein Segel vor den Augen ist, Gefühl durch einen Wasserfall zu schauen, durch ein Segel

. Getrübte und konfuse Sicht

. Doppeltes Sehen

. Verdunkelte Sicht (die Lichtstrahlen erreichen den Sehnerv nur mit Schwierigkeiten, die Linse ist bereits befallen)

– Schwierigkeiten, in der Nacht Auto zu fahren

. Verminderte Wahrnehmung von Farben. Diese sind fad, weniger lebendig

. Blendung, insbesondere in Anwesenheit von starkem Licht, Photophobie (ist selten)

. Entwicklung der Kurzsichtigkeit wird beschleunigt. Wechsel von Brillen und Kontaktlinsen wird häufiger. Die Sicht der Patienten mit Weitsichtigkeit wird provisorisch verbessert. Wenn sich die Katarakt jedoch verstärkt, beginnt auch Ihre Sicht zu trüben.

. Die weite Sicht ist als erstes beeinträchtigt

. Die Sicht ist auf einer Seite stärker getrübt als beim anderen Auge. Die Katarakt trifft oft ein Auge stärker als das andere. Es ist ein asymmetrisches Leiden.

Anmerkung:
Die Symptome der Katarakt treten allmählich auf. Die Erkrankung beginnt mit leichten Symptomen, die immer stärker werden, je weiter sie fortschreitet.

Diagnosestellung

Diagnosestellung-der-KataraktWeil die Katarakt eine Erkrankung ohne Schmerzen ist, ist es selten, dass man den Arzt wegen diesem Leiden kontaktiert. Sie wird eher bei einer Routineuntersuchung durch den Augenarzt festgestellt. Es wäre für alle Menschen, die unter einer Schwächung der Sehschärfe leiden wichtig, dass sie einen Augenarzt kontaktieren, um die Krankheit schnellstmöglich zu diagnostizieren. Die Katarakt ist irreversibel, kann aber behandelt werden.

Der Augenarzt vermutet eine Katarakt durch die Bestimmung der charakteristischen Symptome. Es ist nur eine klinische Diagnosestellung.

Bei einer Routineuntersuchung der Augen benutzt der Arzt zudem eine Spaltlampe. Dies ist ein Mikroskop, mit dem er das Auge beleuchten, jeden Abschnitt des Auges untersuchen und dadurch Augenerkrankungen feststellen kann. Was die Katarakt betrifft, interessiert sich der Augenarzt vor allem für die Linse: er bestimmt den Umfang, die Form und die Farbe (Transparenz, Lichtreflex).

Um die Abnahme der Sehstärke quantitativ zu bestimmen, setzt der Augenarzt die sogenannten Sehtesttafeln ein.

Halten wir fest, dass in fortgeschrittenen Fällen einer Katarakt die Trübung der Linse von blossem Auge erkennbar ist. Die Pupille ist nicht mehr so schwarz, scheint aber grau oder weisslich. Wenn die Linse noch nicht vollständig getrübt  und weisslich ist, hat der Augenarzt Lösungen, um die Pupille zu erweitern und damit die Linse zu sehen.

Komplikationen

Die Katarakt ist eine Krankheit, die keine Schmerzen verursacht. Hingegen verschlimmert sie sich und führt zu einer Verminderung der Sehstärke. Im schlimmsten Fall kann es zu Blindheit führen.

Obwohl die Erkrankung schmerzfrei ist, ist es wichtig, sie schnell zu diagnostizieren und zu behandeln. In Entwicklungsländern ist die Katarakt für mehr als einen Drittel der Erblindungen verantwortlich. Dies ist insbesondere durch die schlechte Ernährung und die starke Exposition gegenüber UV-Strahlen vom Typ B zu erklären. Von den Millionen von blinden Menschen weltweit, könnte man durch die Behandlung der Katarakt bei einigen die Erblindung verhindern.

Die Industrieländer haben ebenfalls ein grosses Problem mit der Katarakt. Es gibt immer mehr ältere Menschen; die Fälle von Katarakt sind sehr häufig. Medizinische Hilfsmittel sind jedoch besser zugänglich und die Patienten werden schneller versorgt.

Wenn sich die Sehkraft verschlechtert; noch ohne von Erblindung zu sprechen, ist die Lebensqualität der Patienten stark eingeschränkt. Denken wir nur an die einfachen täglichen Aktivitäten wie Lesen oder Autofahren.

Ein charakteristisches Anzeichen der fortgeschrittenen Katarakt ist die Verfärbung der Pupille. Diese ist nicht mehr schwarz und scheint weisslich oder gräulich. Man kann von blossem Auge die Trübung der Linse sehen.

Behandlungen

Es gibt keine medikamentösen Behandlungen gegen die Katarakt, sei dies als Augentropfen oder als Tabletten. Die einzige Behandlungsmöglichkeit ist die Chirurgie.

Die Chirurgie wird bei Patienten eingesetzt, deren Sicht so stark eingeschränkt ist, dass es ein normales Leben verunmöglicht: Lesen, Autofahren, usw. Wenn die Katarakt noch nicht zu stark fortgeschritten ist und der Alltag noch ohne allzu grosse Schwierigkeiten bewältigt werden kann, gibt es einfache Massnahmen, die die Sicht verbessern:

. Der Augenarzt kann Brillen oder Kontaktlinsen verordnen, die regelmässig angepasst werden müssen.

. Bevorzugen Sie Brillen mit entspiegeltem Glas (die Blendung, kann die Katarakt fördern).

. Eine angepasste Beleuchtung für zu Hause ist notwendig: durch die Katarakt kann die Sicht verdunkelt sein

. Essen Sie genügend Gemüse und Früchte, um ausreichend mit Antioxidantien versorgt zu werden, die die freien Radikale (verantwortlich für die Alterung der Linse) bekämpfen. Als Antioxidantien versteht man Vitamin C, Vitamin E, Betakarotin und Lutein.

Chirurgie

Behandlungen-KataraktSobald die Katarakt weit fortgeschritten ist, gibt es nur die Möglichkeit der Chirurgie. Diese beinhaltet die Entfernung der Linse unter Anästhesie. Der Chirurg lässt die Hülle der Linse (sogenannte Kapsel) an Ort, entfernt die pulverisierte Linse durch Ultraschall (am einfachsten zu entfernen) und ersetzt sie durch eine funktionierende Kunstlinse.

Es gibt zwei Arten von Kunstlinsen: die harten und die weichen. Die harten Linsen verlangen einen grösseren Schnitt der Kornea (5,5mm). Diese Linsen werden seit langem verwendet. Die weichen Linsen hingegen erlauben eine viel feinere Beschneidung, da die Linse gefaltet ist und so in die Kapsel eingeführt werden kann. Die Art der verwendeten Linse hängt vom Patienten und seiner Vorgeschichte ab. Die Linsen erlauben ebenfalls, die Sicht zu korrigieren, wenn der Patient kurzsichtig, weitsichtig, astigmatisch oder alterssichtig ist.

Diese Operation ist schmerzlos und geht sehr schnell vonstatten. Es braucht keine Hospitalisierung. Hingegen wird aus Sicherheitsgründen jedes Auge einzeln operiert. Der Chirurg beginnt mit einem Auge und einige Wochen später operiert er das andere. Die Sicht kommt relativ schnell wieder, ganz klar ist sie nach einigen Tagen bis Wochen (normalerweise 8 Wochen). Die chirurgische Behandlung ist bestens bekannt und wird heute gut gemeistert.

Die wichtigste Komplikation basiert auf der Tatsache, dass die Hülle, die im Auge gelassen wird, ebenfalls getrübt wird und eine Katarakt auslösen kann. Zudem erlaubt eine einfache Korrektur mit dem Laser die Sicht wieder zu verbessern.


Bei manchen Patienten, die zusätzlich von anderen Augenleiden betroffen sind, ist der Austausch der Augenlinse gegen eine künstliche Linse nicht möglich. Nachdem die Augenlinse entfernt wurde, müssen die Patienten Spezialbrillen oder Kontaktlinsen tragen.

Erhöhte Lebenserwartung der Frauen nach der Operation
Ältere Frauen mit Kataraktoperationen leben länger als diejenigen, die nicht operiert wurden und auch an der Krankheit leiden, so eine Studie aus dem Jahr 2017.  Im Detail zeigte diese Studie, in der mehr als 74.000 Frauen im Alter von 65 Jahren oder älter an Katarakt erkrankt waren, dass diese ophthalmologische Operation mit einer 60%igen Reduzierung des Todesrisikos aus allen Ursachen verbunden war.  Allerdings sind sich die Forscher der genauen Ursachen für diese höhere Lebenserwartung noch nicht bewusst. Eine Hypothese ist eine Verbesserung der Lebensqualität dieser Frauen durch eine bessere Sicht, die sich aus der Operation ergibt. Diese Studie wurde am 26. Oktober 2017 in der wissenschaftlichen Zeitschrift JAMA Ophthalmology (DOI: 10.1001/Jamaophthalmol.2017.4512) online veröffentlicht.

Ratschläge & Vorbeugung

– Die Operation der Katarakt und das Ersetzen der Linse durch eine andere, ist eine Methode, die sehr häufig eingesetzt und gut bekannt ist. Es ist wichtig, dass die behandelten Personen sich bewusst sind, dass die Heilung erst nach etwa einem Monat vollständig beendet ist. Es wird daher abgeraten, in dieser Zeit mit dem Auto zu fahren.

– Unangenehme Symptome können nach der Operation verspürt werden. Es fühlt sich wie eine Farbexplosion an. Diese nehmen mit der Zeit jedoch ab. Dieses Gefühl basiert auf der Tatsache, dass das Gehirn sich an die verschlechterte Sicht während der Katarakt angepasst hat und die Signale verstärkt.

– Sobald die Linse ersetzt wurde, wird die Sicht wieder normal. Die Signale sind aber noch verstärkt, was ein unangenehmes Empfinden verursacht (sehr lebendige Farben). Dies kann manchmal sogar schmerzhaft sein. Dieses Gefühl schwächt sich mit der Zeit ab und hängt von der notwendigen Zeit zur Anpassung an die neue Linse ab.

– Wenn die Linse durch eine Kunstlinse ersetzt wird, lassen die Chirurgen die Hülle (auch Kapsel genannt) meistens im Auge. Diese Hülle kann sich mit der Zeit ebenfalls trüben, was zu einer zweiten Katarakt führen kann. Diese lässt sich aber mit Hilfe von Laserstrahlen einfach behandeln.

– Obwohl die Operation der Katarakt gut bekannt ist und sie beherrscht wird, ist es unablässig, dass der Patient die verschiedenen Augentropfen, die der Augenarzt verschrieben hat, korrekt anwendet. Dies erleichtert nicht nur die Operation, es verhindert auch Infektionen in Folge des Eingriffes.

– Die Katarakt ist meistens eine Konsequenz der natürlichen Alterung der Linse. Die Veränderung der Linse selber ist noch nicht gut bekannt. Es scheint, dass sich die Proteine der Linse durch freie Radikale verändern (vor allem auch durch UVB Strahlen). Einige präventive Massnahmen können helfen, die Alterung der Linse zu verzögern:

– Einnahme von Antioxidantien: Vitamin C, Vitamin E, Betakarotin, Lutein. Es sind wichtige Nährstoffe, die vor allem in Früchten und Gemüsen vorkommen.

– Vermeiden Sie die Aussetzung gegenüber UVB-Strahlen. Schützen Sie die Augen durch Sonnenbrillen mit adäquatem Schutz.

– Die Katarakt ist eine «stille» und schmerzlose Krankheit. Wenn die Symptome auftreten, ist die Krankheit bereits mehrere Jahre alt. Man muss also nicht warten, bis die Sicht getrübt ist, bevor man mit der Prävention beginnt. Man sollte auch nicht das kritische Alter abwarten (65 bis 70 Jahre). Die präventiven Massnahmen sollten so früh wie möglich begonnen werden.

– Ein schlecht kontrollierter Diabetes kann zu einer Katarakt führen. Es ist wichtig, die Entwicklung des Diabetes zu kontrollieren und korrekt zu behandeln.

Andere Krankheiten können das Risiko für eine Katarakt erhöhen. Dies sind Erkrankungen, die während der Schwangerschaft übertragen wurden (Röteln, Genitalherpes, Syphilis, Toxoplasmose). Es ist daher grundlegend, dass schwangere Frauen durch den Gynäkologen gut betreut sind und dieser die Krankheiten sofort behandelt, damit die Mutter das Kind nicht ansteckt.

– Präventive Massnahmen im Arbeitsbereich sind wichtig, um alle physikalischen und chemischen Verletzungen am Auge zu vermeiden. Es ist daher wichtig, je nach Art der Arbeit (z.B. bei einem Chemiker) die Augen mit Brillen zu schützen.

Wie übersetzt man ​Katarakt in andere Sprachen ?
  • Englisch: cataract
  • Französisch: cataracte
  • Italienisch:  cataratta
  • Portugiesisch: catarata
  • Spanisch: catarata
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Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 05.11.2018 verändert.