Krätze

Definition

KrätzeDie Krätze, auch Skabies oder Acarodermatitis genannt, ist eine ansteckende Hautkrankheit. Diese Infektion wird durch Milben verursacht, die Sarcoptes scabiei hominis heissen (parasitäre Milben, die nur den Menschen befallen). Diese Ektoparasiten, d.h. äusserliche Parasiten wie z.B. auch Läuse oder Flöhe sind, bohren eine Art kleine bedeckte Gänge in die Epidermis und lösen als Folgereaktion einen starken nächtlichen Juckreiz aus, das ein typisches Symptom dieser Erkrankung ist.


Sarcoptes scabiei hominis, das von blossem Auge sichtbar ist, ist ein Parasit, der zwingend an den Menschen gebunden ist. Seine Lebensdauer ausserhalb des menschlichen Körpers ist daher maximal 72 Stunden. Ist der Mensch einmal befallen, spürt der Patient die Symptome nach 1 bis 4 Wochen. Nach der Behandlung können die Symptome noch Monate andauern.

Bei immunsupprimierten Patienten kann sich eine schlimmere Form manifestieren, die sogenannte norwegische Krätze.

Normalerweise hängt die Krätze mit einem engen und andauernden Kontakt mit einer befallenen Person zusammen. Am häufigsten geschieht die Ansteckung durch sexuellen Kontakt. Die Übertragung durch Wäsche (Leintuch, Bettwäsche, Tücher) geschieht, wenn eine sehr grosse Anzahl von Parasiten (hohe parasitäre Dichte) vorhanden ist. Diese Krankheit kann Menschen jeglichen Alters betreffen.

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten gegen diese Ektoparasiten: man kann antiparasitäre Crèmes und Lotionen auftragen. Wenn diese zu wenig wirksam sind, kann der Arzt auf oral verabreichte Medikamente zurückgreifen.

Epidemiologie

Die Krätze ist eine sehr ansteckende Krankheit, die weltweit auftritt. Es sind alle sozialen Schichten betroffen: vom Reichen zum Armen, vom Kind zum Erwachsenen und beide Geschlechter. Gemäss der WHO sind jährlich etwa 300 Millionen Menschen betroffen. Es ist also eine sehr häufig auftretende Krankheit.

In den entwickelten Ländern gibt es Epidemien, wohingegen es in Entwicklungsländern eher Endemien gibt. In Entwicklungsländern gibt es normalerweise das Problem der Überbevölkerung und die Hygiene ist schlechter, da der Zugang zu sauberem Wasser oft problematisch ist.


Die Anzahl der Fälle nimmt gemäss einer Studie, die vom „Institut de Veille Sanitaire“ zwischen 2008 und 2010 gemacht wurde, stetig zu. Weil die Parasitose gutartig ist, gibt es keine Meldepflicht, ausgenommen es treten Komplikationen auf (schwierig zu behandeln). Dies erschwert die Zählung.

Die Studien in Frankreich berücksichtigten die Anzahl der gemeldeten und isolierten Fälle in den familiären Umfeldern und den öffentlichen Einrichtungen (Schulen, Spitäler, usw.), wie auch die Anzahl der verkauften Medikamente gegen die Krätze (Ivermectin und Benzylbenzoat).

Ursachen

Der verantwortliche Keim für die Krätze heisst Sarcoptes scabiei hominis. Die Krankheit überträgt sich von Mensch zu Mensch, der sein einziger Wirt ist. Diese Milben ernähren sich von unserem Blut. Die befruchteten Weibchen graben kleine Tunnel oder Gänge in die Epidermis, um ihre Eier und Larven zu deponieren. Das Ausschlüpfen geschieht nach einigen Tagen. Alle diese Vorgänge führen zu einem starken Juckreiz der Haut. Halten wir fest, dass die erwachsenen Parasiten in seinem Wirt zwischen 4 und 8 Wochen überleben können.

Der Übertragungsweg der Krätze kann direkt oder indirekt sein. Die direkte Übertragung geschieht durch einen physischen Kontakt und wird durch ein enges Zusammenleben gefördert. Der sexuelle Kontakt fördert ebenfalls eine Ansteckung.

Bei der indirekten Übertragung erwischt man die Krätze durch den Kontakt mit kontaminierter Bettwäsche oder Kleider. Dort befinden sich Schuppen, die sich von der infizierten Haut abgelöst haben. Halten wir fest, dass die Überlebensdauer der Krätzmilbe ausserhalb des menschlichen Körpers nur 1 bis 2 Tage beträgt, sich aber im warmen und stark feuchten Milieu verlängern kann.

Die norwegische Krätze, eine andere ansteckende Form, betrifft vor allem ältere Menschen und Immunsupprimierte.

Bei der Scabies incognita (gepflegte Krätze) reicht das Auftragen einer Kortisoncrème auf die Haut.

Die nicht humane Krätze kann uns ebenfalls infizieren. Die Heilung geschieht jedoch spontan, da der tierische Parasit in unserem Körper nicht lange überleben kann.

Risikopersonen

Alle Menschen können an der Krätze erkranken, da diese Krankheit sehr ansteckend ist. Alle sozio-ökonomischen Schichten sind betroffen, vom Armen zum Reichen, die Frau wie der Mann, die Kinder wie die Erwachsenen. Man findet sie in der ganzen Welt.

Diese Parasitose betrifft ausschliesslich Menschen. Es gibt andere Milbenarten, die auch Tiere und Pflanzen befallen, es handelt sich aber nicht um Sarcoptes scabiei hominis. Bei den Milben, die Tiere und Pflanzen befallen, geschieht die Heilung spontan, da der Parasit im menschlichen Körper (Fehlwirt), nicht lange überleben kann.

Die Übertragung geschieht durch direkten oder indirekten Kontakt (im letzteren Fall braucht es eine sehr hohe Dichte von Parasiten). Alle Menschen, die sich in der Nähe eines Patienten befinden, können sich anstecken. Der sexuelle Kontakt ist ein häufiger Übertragungsweg, da man sich sehr nahe kommt und der Kontakt lange anhält.

Das Teilen der beschmutzten Bettwäsche, der Wäsche oder Kleider, ist ein indirekter Kontakt, um zu erkranken.

Die Ansteckungsgefahr für das ganze Umfeld des Patienten ist gross: Schule, Familie, Sexualpartner, Spital, usw. Es ist daher naheliegend, dass das nahe Umfeld des Patienten, auch wenn keine Symptome auftreten, Risikopersonen sind und ebenfalls behandelt werden müssen.

Symptome

Während der Inkubationszeit ist man bereits sehr ansteckend und sie dauert einige Tage bis einen Monat.

In der Eruptionsphase gibt es drei Hauptsymptome, die für die Krätze charakteristisch sind: Juckreiz, Bläschen und Gänge.

Bei der gewöhnlichen Krätze tritt der Juckreiz vor allem in der Dämmerung und in der Nacht auf den Seitenflächen der Finger, in den Ellenbogenfalten, in den Kniekehlen, auf den Handgelenken, unter den Achseln, an der Taille und am Inneren der Oberschenkel auf.

Das Gesäss, die Brustwarzen der Frauen und die Eichel der Männer sind ebenfalls betroffen. Durch die Wärme des Bettes oder ein heisses Bad werden die Empfindungen verschlimmert.

Auf der Haut bilden sich kleine Gänge mit einer Länge von 5 bis 20 Millimetern. Sie erinnern an gräulich, gewundene Fäden und lassen die Haut hervortreten. Durchsichtige Perlen oder geperlte Bläschen ragen an den Enden hervor.

Die Bläschen an den Hand- und Fusssohlen sind die häufigsten Symptome bei den Säuglingen.

Die schwere Krätze wird unterteilt in eine verstreute, entzündete Krätze (Scabies granulomatosa) und in die norwegische Krätze.

Die norwegische Krätze juckt sehr stark. Die weitläufigen dicken und spezifischen Krusten bilden sich auf der Handfläche, den Fusssohlen, den Oberschenkeln und den Ohren, sogar das Gesicht, der Haarboden und der Rücken bleiben nicht verschont.

Die Scabies crustosa, bei der man keine Gänge sieht, manifestiert sich durch starken Juckreiz auf Rücken und Glieder. Sie erscheint häufig bei älteren Personen.

Ausserdem charakterisiert der Unterschied zwischen dem Juckreiz und der minderen Wichtigkeit der Hautläsionen die Krätze der sauberen Menschen.

Die Knoten und Rötungen sind nicht ein charakteristisches Anzeichen für eine Krätze. Die Krusten entstehen durch die Gewohnheit des Kratzes, aufgrund des starken Juckreizes.

Diagnose

Die Diagnose der Krätze wird in erster Linie klinisch gestellt. Die Symptome der Krankheit sind sehr charakteristisch. Wenn zudem mehrere Menschen im nahen Umfeld dieselben Symptome haben, muss diese Krankheit in Betracht gezogen werden.

Die Anwesenheit von Juckreiz, Perlen und vor allem von Gängen weist spezifisch auf die Krätze hin. Der Juckreiz tritt am Tag und in der Nacht auf, wird aber in der Nacht stärker verspürt. Allerdings sind die Läsionen (in Form eines Ekzems, Streifen oder Hautabschürfungen Verlust der oberflächlichen Schichten der Epidermis) für diese Krankheit nicht spezifisch, aber das Kratzen durch den starken Juckreiz. Die Gänge entstehen durch das Graben des Parasiten in der Haut. Die Perlen, in der Grösse eines Stecknadelkopfes, finden sich am Ende der Gänge. Trotzdem gleichen die superinfizierten Läsionen deren von Geschlechtskrankheiten wie Syphilis oder weicher Schanker. Die Blutuntersuchung und die mikroskopischen Untersuchungen der Proben bestätigen die Diagnose der Krankheit.


Die chinesische Tinte erleichtert das Sichtbarmachen der Gänge. Man tropft etwas Tinte auf die Haut und verwischt sie mit einem Alkoholtupfer. Die mit Tinte gefärbten Gänge werden sichtbar.

Die Dermatoskopie und Untersuchungen mit Wood-Licht sind ebenfalls Techniken für die Bestimmung einer Krätze.

Komplikationen

Krätze und ImpetigoDie Krätze ist eine gutartige Krankheit. Da sie aber sehr ansteckend ist, ist die wichtigste Komplikation die schnelle Übertragung auf das nahe Umfeld des Patienten. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man schnell und richtig therapiert. Massnahmen zur Vertreibung des Parasiten sind wichtig und dauern etwa 3 Tage.

Der Juckreiz ist das charakteristische Symptom der Krätze. Er wird durch eine allergische Reaktion durch die Anwesenheit des Parasiten ausgelöst. Nach dem ersten Kontakt dauert es länger, bis die ersten Symptome auftreten. Der zweite Kontakt hingegen führt wie bei allen Allergien dazu, dass die Symptome viel schneller auftreten.

Der starke Juckreiz, ein charakteristisches Symptom der Krätze, führt zu Kratzen und zu Läsionen, die sich infizieren können. Die Bakterien können die Wunde durchdringen und eine impetiginisierte Krätze auslösen und ebenfalls zu einer Impetigo oder einer Follikulitis führen. Die Skabiose kann sich übrigens durch ein Ekzem oder eine renale Krankheit verkomplizieren. Die letztere Krankheit ist aber eher selten, man nennt sie ebenfalls die akute Glomerulonephritis und sie wird durch eine Infektion mit Streptokokken ausgelöst. Das Ekzem ist häufig und kann andauern, da der Juckreiz lange bestehen bleibt und manchmal sogar Monate nach der Heilung noch anwesend ist. Halten wir fest, dass der Juckreiz ebenfalls von der lokalen Krätzebehandlung ausgelöst werden kann.

Zudem trägt die Krätze zur Steigerung der Komplikationen von anderen Begleiterscheinungen, wie z.B. die Mangelernährung, Durchfall oder eine intestinale Parasitose bei.

Wann sollte man einen Arzt kontaktieren?

Eine medizinische Konsultation ist bei einer Krätze immer notwendig, da diese Krankheit, obwohl sie gutartig ist, schnell behandelt werden muss, weil sie durch ihre hohe Ansteckungsgefahr sehr schnell übertragen wird und Epidemien auslösen kann. Dieser häufige parasitäre Befall ist nicht mit einem Mangel an Hygiene verbunden, da er alle sozio-ökonomischen Schichten betrifft. Man muss sich daher nicht schämen, mit dem Arzt zu sprechen.

Wird die Krankheit durch Sarcoptes scabiei hominis (Parasit, der Menschen befällt) ausgelöst, heilt die Krätze nie spontan ab. Eine medizinische Diagnose ist wichtig, um eine adäquate lokale oder orale Behandlung zu erhalten. Zudem ist es, wenn man die möglichen Nebenwirkungen der Behandlung bedenkt, immer wichtig, die richtigen Medikamente in der richtigen Dosierung zu erhalten. Dies gilt auch für die lokale Behandlung. Wenn ein Erwachsener gegen Krätze behandelt wird, muss er Acht geben, die vom Arzt verschriebenen Medikamente weder den Kindern noch einer schwangeren Frau zu geben.

Wenn man Träger des Parasiten ist oder wenn eine Person im nahen Umfeld erkrankt, ist es unabdingbar, nach der Arztkonsultation Medikamente zu erhalten; auch wenn man keine Symptome verspürt und es komplementäre Massnahmen gibt, um die Symptome der Krätze zu lindern.

Das Ziel der medizinischen Konsultation ist daher die Krätzmilbe zu eliminieren, einer Epidemie vorzubeugen und mögliche Komplikationen zu verhindern.

Behandlung

Zu behandelnde Personen sind der Patient selber und sein nahes Umfeld (Familie, Sexualpartner), auch wenn keine Symptome vorhanden sind. Das enge Zusammenleben ist ein Risiko, die Krankheit zu erhalten und Epidemien auszulösen, da die Milben durch direkten oder indirekten Kontakt schnell übertragen werden.

Man sollte wissen, dass es bei der humanen Krätze keine spontane Heilung gibt und der Patient den Empfehlungen des Arztes folgen sollte. Die Behandlungen und Dosierungen können je nach Patient (Kind, Erwachsener, Schwangerschaft) verschieden sein.

Medikamente wie Benzylbenzoat, Pyrethrin, Ivermectin und Lindan töten die Parasiten ab. Lotionen, Crèmes, Sprays oder orale Formen sind gegen die Krätze auf dem Markt. Die lokalen Behandlungen werden bevorzugt.

Der Arzt verschreibt möglicherweise auch Antibiotika, wenn eine Superinfektion vorliegt oder ein Medikament gegen den Juckreiz. Die Krusten können übrigens durch das Auftragen einer Salicylvaseline entfernt werden.

Wenn mehrere Personen infiziert sind, ist eine Isolation notwendig, um eine Epidemie zu verhindern. Aus dem gleichen Grund dürfen Kinder mit Krätze vorübergehend keinen Kontakt mit ihren Freunden haben.

Halten wird zudem fest, dass die Knötchen auch mehrere Wochen nach der Behandlung noch anwesend sein können. Dies ist nicht beunruhigend, auch wenn keine anderen Symptome anwesend sind. Die Behandlung der Kinder und Säuglinge wird normalerweise im Spital durchgeführt, da es ein toxisches Risiko gibt (grosse Oberfläche, um das Medikament aufzutragen und Risiko vom Abschlecken).

Alternative-Behandlung

Reiben Sie 60 Gramm weisse Seife und lösen Sie diese in einem Liter rektifiziertem Alkohol. Reiben Sie die Haut des Patienten bis zur Genesung regelmässig mit dieser Lösung ein.

Sie können die Läsionen auch in der folgenden Lösung tünchen: Lassen Sie während 10 Minuten einen Liter Wasser mit 20 Gramm Akeleiwurzel kochen.

Gewisse ätherische Öle können gegen die Krätze sehr wirksam sein. Es sind vor allem die ätherischen Öle der Nelke und der Pfefferminze.

Diese ätherischen Öle können auf die betroffenen Stellen der Haut aufgetragen werden. Aber Achtung, man muss sie verdünnen. Es wird daher empfohlen, sie in einer Crème auf Basis von Zinkoxyd zu verwenden, die zudem die Irritationen beruhigt. Es gibt viele Zinkoxyd Crèmes auf dem Markt. Man findet sie bei den Bébé Artikeln, da sie gegen Windelekzeme eingesetzt werden. Es wird empfohlen, die ätherischen Öle zu mischen, um ihre Wirkung zu erhöhen. Der Apotheker kann diese Mischung in die Zinkoxyd Crème einarbeiten. Für eine Tube von 100 Gramm Crème, arbeitet man jeweils 1 ml ätherisches Öl der Nelke und der Pfefferminze ein. Man muss sie am Abend auftragen, einwirken lassen und am Morgen abwaschen. Durch eine Kompresse oder einen Verband hat die Crème einen besseren Kontakt mit der Haut. Man verhindert damit auch das Beschmutzen der Kleider. Achtung: das Pfefferminzöl und Nelkenöl sind bei schwangeren Frauen kontraindiziert!

Es wird ebenfalls empfohlen, im Voraus einen Allergietest mit diesen ätherischen Ölen zu machen.

Gute Ratschläge

– Vermeiden Sie bei einem Rückfall die Selbstmedikation.

– Lassen Sie das ganze Umfeld des Patienten behandeln, auch wenn keine verdächtigen Symptome vorhanden sind.

– Bei einer lokalen Behandlung (Crème, Lotion) muss der ganze Körper, ausgenommen des Gesichtes bei den Erwachsenen, behandelt werden. Bei den Kindern kann das Behandeln des Gesichtes möglich sein, wobei die Augen und der Mund ausgespart werden

– Denken Sie daran, die Crème oder Lotion überall aufzutragen: Falten, Bauchnabel, Kopfhaut, hinter den Ohren und zwischen den Fingern bzw. Zehen.
– Es wird empfohlen, während der Behandlung den Kindern Handschuhe anzuziehen, um zu vermeiden, dass sie sich durch das Abschlecken vergiften.

– Schneiden Sie Ihre Nägel, sie müssen kurz sein.

– Vermeiden Sie es, die Bettwäsche zu schütteln, um das Ausbreiten der Parasiten zu unterbinden.

– Vernichten Sie die Milben durch die folgenden Massnahmen

– Waschen Sie die Wäsche bei 60 Grad. Stoffe von Möbeln, Matratzen oder andere Materialien, die mit der Krätze in Kontakt gekommen sind, sollten folgendermassen behandelt werden

– Desinfizieren Sie alles mit einem antiparasitären Puder

– Isolieren Sie während einer Woche in einem hermetisch verriegelten Plastiksack

– Verwenden Sie eine milde Seife, um den Juckreiz zu lindern.

– Kontaktieren Sie Ihren Arzt wenn:

– Der starke Juckreiz über mehrere Monate nach der Behandlung bestehen bleibt. Wenn es während 1 Monat nach der Behandlung ist, muss man die mögliche toxische Therapie nicht wiederholen.

– Mehrere Personen betroffen sind

– Die Krankheit schwangere oder stillende Frauen und Kinder betrifft

Vorbeugung

Die folgenden Massnahmen können die Übertragung der Krätze (sehr ansteckend, kann Epidemien auslösen) vermindern:

– Schützen Sie sich vor jeglichem Kontakt mit der infizierten Person. Als direkten Kontakt erwähnen wir hier die Läsionen. Tatsächlich müsste der Kontakt zwischen 15 und 20 Minuten andauern, um die Krankheit zu übertragen. Dies betrifft aber die normale Krätze und nicht die norwegische Krätze (Scabies norvegica sive crustosa), die viel ansteckender ist.

– Weil Sie die Intensität der Krankheit nicht kennen (Dichte der Parasiten, Anzahl der Parasiten auf dem Körper des Patienten) ist es notwendig, den indirekten Kontakt durch Wäsche, Tücher, Hände, usw. ebenfalls zu vermeiden.

– Wenn Sie, Ihr Partner oder Ihre Kinder von der Krätze betroffen sind, ist es notwendig, das betroffene Umfeld zu benachrichtigen (Krippe, Familie, nahe Freunde, Arbeitsumfeld). Dies erlaubt es, die Übertragung der Krätzmilbe und damit eine Epidemie zu verhindern. Eine Isolation während 48 Stunden nach Behandlungsbeginn wird empfohlen.

– Die Behandlung der Allgemeinheit hängt von der Anzahl gemeldeten Fälle ab. Es wird durch die Gesundheitsbehörden, den Arzt und den Verantwortlichen der Institutionen (Schule, Krippe,…) entschieden. Alle Menschen, die in direktem Kontakt mit dem Patienten standen, müssen behandelt werden. Wenn die Anzahl der Fälle hoch ist, kann es auch alle Menschen betreffen, die regelmässig die jeweiligen Institutionen besuchen sowie ihre Familien.

– Waschen Sie sich möglichst oft die Hände mit Seife, vor allem nach Kontakt mit einer Person, die an der Krätze erkrankt ist. Die hydroalkoholischen Lösungen sind gegen Parasiten nicht wirksam.

Wie übersetzt man ​Krätze in andere Sprachen ?
  • Englisch: scabies

  • Französisch: Gale

  • Italienisch: scabbia

  • Portugiesisch: sarna

  • Spanisch: escabiosis

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Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 28.05.2015 verändert.

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