Malaria

Definition

Die Malaria, ebenfalls Sumpffieber genannt, ist eine infektiöse Krankheit, die durch einen Parasiten, genauer gesagt durch Protozoen (ein Plasmodium), verursacht wird. Das Plasmodium wird nach einem Stich der weiblichen Anophelesmücke auf den Menschen übertragen.
Der Mensch und die Mücke sind beides die Hauptwirte. Es gibt 4 Arten von Plasmodien, die für den Menschen pathogen sein können: Plasmodium falciparum, Plasmodium vivax, Plasmodium ovale und Plasmodium malariae. Jeder Typ befindet sich in verschiedenen geografischen Zonen und verursacht andere Symptome. Die gefährlichste Art für den Menschen ist das Plasmodium falciparum. Es verursacht Fieberschübe, die an den dritten und fünften Tagen auftreten. Das Plasmodium malarie hingegen, führt an den vierten und siebten Tagen zu Fieber.
Diese Art von Mücken findet man häufig in den tropischen Ländern (Südost-Asien, Afrika, Zentralamerika). Durch die vielen Reisen in diese Länder, wird die Einfuhr dieser Krankheit in andere Regionen hingegen möglich.
Man sollte wissen, dass die Anopheles-Mücke nur beim Eintreten der Nacht sticht, daher ist es wichtig, zu diesem Zeitpunkt Präventionsmassnahmen zu ergreifen. Lesen Sie unter der Rubrik: Ratschläge, um der Malaria vorzubeugen.
Die nicht behandelte Krankheit ist fatal und tötet noch in der heutigen Zeit. Um die Malaria zu behandeln, gibt es Chemotherapien.


Berühmte Personen der Geschichte sind an Malaria gestorben, wie z.B. Alexander der Grosse.

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Epidemiologie

Die Hälfte der Weltbevölkerung ist dem Risiko für eine Malaria ausgesetzt, obwohl die verschiedenen Arten der Plasmodien sich vor allem in den Tropen befinden. Das Plasmodium falciparum befindet sich aber vor allem in den Zonen zwischen den Wendekreisen, Plasmodium vivax in Afrika, Südost-Asien und Südamerika, das Plasmodium ovale in Zentralafrika und Plasmodium malariae kann man weltweit finden, mit einer Vorliebe für heisse und feuchte Zonen.


Nach den Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jedes Jahr 400 000 Menschen an Malaria. Im Jahr 2015 schätzte die WHO die Anzahl der Verstorbenen auf ungefähr 429 000.
Ungefähr 212 Millionen Menschen waren im Jahr 2015 von Malaria betroffen.
Im April 2017 ging die WHO davon aus, dass alle 2 Minuten irgendwo auf der Welt ein Kind an Malaria stirbt.

Ursachen

ursachen_malariaWie wir in den Definitionen gesehen haben, wird die Krankheit durch Parasiten verursacht, dem sogenannten Plasmodium. 2 Arten dieser Gattung sind insbesondere problematisch und verantwortlich für die Malaria: Plasmodium falciparum und Plasmodium vivax. Sie weilen in der Anopheles (eine Stechmücke, weiblich) und werden durch einen Stich auf den Menschen übertragen.
Diese Art von Mücken hat die Gewohnheit, beim Einbruch der Dunkelheit zu stechen. Deshalb sollten am Abend Präventionsmassnahmen ergriffen werden.
Sobald das Plasmodium im Körper ist, geht es in die Leber und die roten Blutkörperchen. Der Riss der roten Blutkörperchen führt zu Fieberanfällen, das charakteristische Symptom von Malaria. Bei einem weiteren Stich, saugt die Anopheles-Mücke das infizierte Blut, wird wieder Wirt des Parasiten und gibt den Parasiten weiter. Die zwei Wirte der Protozoen sind also der Mensch und die Mücken.
Die Leber ist ein Ort zur Entwicklung der Protozoen. Zudem kann der Parasit dort auch verweilen und später auftreten. Wenn das Plasmodium in der Leber bleibt, ist das die „stille oder schlafende Phase“ der Malaria. Dieses Phänomen erklärt, warum Fieberschübe entfernt auftreten können: von einigen Tagen bis einigen Jahren.

Risikopersonen

Risikopersonen für eine Malaria sind Menschen, die in den tropischen Ländern (Südasien, Zentralamerika, Afrika) leben, sowie Reisende, die sich in diesen Ländern aufhalten.

Risikopersonen_malaria
Menschen, die in diesen Risikoländern wohnen.
Zu den Einwohnern können wir noch die Auswanderer, die Menschen, die für einige Zeit für religiöse Missionen oder humanitäre Organisationen oder auch für die Arbeit in dieses Land geschickt wurden, hinzufügen. Diese Menschen leben während mehreren Monaten oder sogar Jahren in diesen endemischen Ländern. Ihr Verhalten ist oft eine grosse Gefahr, da sie durch die Gewohnheit meistens die einfachsten Vorsorgemassnahmen zur Vermeidung der Krankheit verlieren. Es wird stark empfohlen, ihre Ratschläge nicht zu befolgen da die Reisenden, im Gegensatz zu den Auswanderern, die medizinischen Strukturen nicht kennen und mehr Mühe haben, sich rechtzeitig behandeln zu lassen.
Die Reisenden (die diese Risikoländer bereisen)
Mit dem wachsenden Tourismus ist das Risiko grösser geworden, an Malaria zu erkranken. Deshalb ist die Prävention eine wichtige Massnahme im Kampf gegen die Krankheit. Lesen Sie den Abschnitt „Ratschläge Malaria“.
Die Krankheit ist für schwangere Frauen, wie auch für Kinder tiefen Alters besonders schlimm, da es zu schwerwiegenderen Symptomen kommt.

Symptome

Symptome_malariaDie Inkubationszeit (Zeit bis zur Ausbildung der ersten Symptome) dauert normalerweise zwischen 10 und 20 Tagen. Wenn in den ersten 6 Tagen einer Reise Fieber auftritt, ist dies ein Zeichen, dass es sich nicht um Malaria handelt, da die Malaria noch keine Zeit hatte, Fieber auszulösen. Man muss also während dieser Zeit nicht sofort Antimalariamittel einnehmen.

Die charakteristischen Symptome der Malaria sind folgende:
– hohes Fieber, zwischen 40 und 41 Grad Celsius
– Fieberschübe treten in Phasen auf: täglich, alle 2 oder alle 3 Tage. Diese Krisen stimmen mit dem Riss der roten Blutkörperchen überein, in dem sich der Parasit vermehrt hat. Man spricht von tertiärem oder quartärem Fieber, die Symptome sind von der Art des Plasmodiums abhängig.
– Schüttelfrost
Kopfschmerzen
– Muskelschmerzen
– manchmal Erbrechen und Durchfall
– ein Temperaturabfall mit Schweissbildung und Kältegefühl
– eine grosse Müdigkeit nach einem Fieberschub
– eine Veränderung des Allgemeinzustandes: Müdigkeit, gelbliche Pigmentierung der Haut, eine akute oder chronische Anämie (durch den Riss der roten Blutkörperchen)
– die Krankheit ist vor allem bei Kindern und schwangeren Frauen gefährlich. Die Vorsicht ist für diese Risikogruppen deshalb besonders wichtig.

Diagnose

Die Diagnose beginnt durch eine Anamnese, bei der der Arzt den Patienten über die vergangenen Reisen und die Vorgeschichte befragt. Zudem bestätigt er seine Diagnose durch den Nachweis des Parasiten mit einem Blutausstrich. Mit Hilfe eines Mikroskops bestimmt man die Elemente der Protozoen im Blut. Die Diagnose erlaubt ebenfalls die Bestimmung der Abstammung des Plasmodiums, das die Krankheit ausgelöst hat (steht oft im Zusammenhang mit dem Reiseziel).
Es gibt künftig auch Schnelltests, die in den Impfzentren für die Reisenden abgegeben werden. Diese Schnelltests sollten in die Ferien mitgeführt werden, um bei den ersten Symptomen den Test durchzuführen. Das Ziel ist das Folgende: eine schnelle Behandlung bei einem Arzt erhalten und eine Medikation verhindern, falls es nicht notwendig ist. Es ist allseits bekannt, dass in gewissen Ländern die Antimalaria Therapie voreilig und ohne es mit einer Diagnose zu bestätigen, abgegeben wird, da die Ärzte die Wirkung der Chemoprophylaxe unterschätzen oder die Prävalenz (Anzahl Fälle) der Krankheit überschätzen. Es wird empfohlen, dass man 2 Tests mit sich führt, um ihn in den folgenden 24 Stunden mit dem Ziel zu wiederholen, das Resultat zu bestätigen. Normalerweise muss der Patient, dem ein Schnelltest gegen Malaria abgegeben wird, vor den Augen des Arztes oder der Krankenschwester den Test üben, um zu gewährleisten, dass er den Test korrekt anwendet. Man muss sich selber in den Finger stechen, um Blut zu sammeln und dies ist nicht für alle Menschen einfach.
Durch die Schädigung der Blutkörperchen kann es ebenfalls zu einer Anämie kommen, die bestimmt werden kann.

Komplikationen

Wie im Abschnitt Symptome beschrieben wird, leidet der Patient wesentlich unter den Fieberschüben, die einige Stunden andauern können und alle 3 bis 4 Tage auftreten (je nach Art des Plasmodiums). Wenn die Fieberschübe nicht nachlassen oder häufig wieder auftreten, kann der Patient:
–          unter Gelbsucht leiden.
–          unter einer Anämie leiden (die Anämie entsteht durch die Zerstörung der roten Blutkörperchen).
–          eine Milz haben, die wächst und sogar reissen kann.
–          sich sehr müde fühlen (die Müdigkeit ist eine Folge der Anämie, die durch die Malaria verursacht wird).
Diese Symptome treten vor allem auf, wenn die Malaria schlecht behandelt wird.
Es gibt vier Sorten von Plasmodien. Das Plasmodium falciparum kann eine sehr schwerwiegend verlaufende Malaria auslösen. Aktuelle Studien (sehen Sie unter den News) zeigen ebenfalls die Gefährlichkeit von Plasmodium vivax.
Die schweren Komplikationen, die durch das Plasmodium falciparum ausgelöst werden, sind zerebral bedingt und verursachen eine verminderte Durchblutung des Gehirns, eine Enzephalopathie, Konvulsionen und Koma. Diese Komplikationen können möglicherweise tödlich verlaufen. Halten wir allerdings fest, dass von 3 Millionen Reisenden etwa 6‘000 unter Malaria leiden und etwa 20 sterben.
Diese Krankheit ist bei Menschen, die ein schwächeres Immunsystem haben, wie z.B. die Kinder und die schwangeren Frauen, noch gefährlicher.

Behandlung

Behandlung_malariaEs existieren Medikamente zur Vorbeugung und/oder Behandlung von Malaria:

1. Medikamente zur Vorbeugung von Malaria:

Ihr Apotheker oder Arzt wird Sie aufklären, welche Medikamente für welches Reiseziel verwendet werden können. Dies ist wichtig, da jedes Plasmodium unterschiedlich ist und gegebenfalls gegen eines der Medikamente resistent ist. Dies ist häufig bei Plasmodium falciparum der Fall. Chemoprophylaxen können starke Nebenwirkungen haben, unwirksam sein oder in einigen Fällen die Symptome verschlimmern.

– Die verfügbaren Chemoprophylaxen sind Chloroquin (P. vivax), Mefloquin, Atovaquon und Doxycyclin.
– Moskito-Sprays: Diese werden zum Schutz gegen Mückenstiche auf den Körper gesprüht. Moskitonetze können gegenebenfalls während der Nacht verwendet werden.
– Vitamin B1: Diese Form ist nicht wissenschaftlich bewiesen. Sie kann – unterstützend – als Vorbeugung verwendet werden. Dieses Vitamin wird in Schweiss abgesondert und soll eine abstossende Wirkung auf die Mücken haben.

Zusammenfassung Repellentien für die Haut (von Van Nguyen, Apothekerin)

Um einer Malaria vorzubeugen, ist es zwingend, sich durch physikalische Hilfsmittel (Moskitonetz, imprägniertes Moskitonetz) oder durch das Auftragen von Repellentien zu schützen.

Die europäische Regelung erkennt im Moment 4 Moleküle als kutane Repellentien an, die zum Ziel haben, Mücken fernzuhalten ohne sie zu töten. Die Konzentrationen variieren je nach Alter (Erwachsene/Kinder) und Zustand (schwangere Frau oder nicht).

– DEET (Diethyltoluamid): 30% bei den Kindern ab 6 Monaten und schwangeren Frauen, 30-50% bei Kindern ab 12 Jahren.

– Icaridin (oder Picaridin, KBR3023): 20% für Kinder ab 2 Jahren und schwangere Frauen.

– EBAAP (Ethyl-Butyl-Acetyl-Amino-Propionat, IR 3535): 20% für Kinder ab 6 Monaten und schwangere Frauen, 20-35% bei Kindern ab 2 Jahren.

– Citriodiol (PMDRBO, Produkt aus Zitroneneukalyptus): 20-25% bei Kindern ab 6 Monaten. Nicht bei schwangeren Frauen anwenden.

Die Substanzen wirken zwischen 2 und 5 Stunden, abhängig von der Anfangskonzentration und der herrschenden Temperatur. Sie müssen unbedingt auf die Haut (und nicht auf die Kleider) aufgetragen werden, um wirksam zu sein. Wenn sie während dem Tag aufgetragen werden, muss man sie 20 Minuten nach dem Auftragen der Sonnencreme sprayen, damit die Wirkung nicht abgeschwächt wird

Die Verwendung von Repellentien ist bei Säuglingen und Kleinkindern problematisch. Es wird empfohlen, mechanische Hilfsmittel anzuwenden wie das Tragen von hellen und deckenden Kleidern (nicht klebend), sowie imprägnierten Moskitonetzen. In den endemischen Gebieten mit grossem Risiko, ist die Verwendung von Repellentien allerdings nötig. Bei schwangeren Frauen und kleinen Kindern, müssen die Dosierungen eingehalten werden:

6 Monate- Alter zum Gehen: 1 Anwendung pro Tag

Alter zum Gehen- 12 Jahre: 2 Anwendungen pro Tag

> 12 Jahre – Erwachsene, schwangere Frauen: 3 Anwendungen pro Tag

Man sollte vermeiden, die Repellentien auf grossen Flächen, an den Schleimhäuten, auf Wunden und auf Kinderhänden anzuwenden.

Das ätherische Öl von Zitronengras sollte nicht verwendet werden, da es allergisierende Substanzen enthält, wenig wirksam ist und bei jungen Kindern Krämpfe auslösen kann.

2. Medikamenten zur Behandlung von Malaria

– Chinin: Dieses Medikament kommt oft bei Auftreten von Fieber zum Einsatz.

Medikamenten_malaria


– Antibiotika oder Anti-Malaria-Medikamente: Mefloquin, Doxycyclin, Atovaquon und Proguanil sowie Artemether und Lumefantrin.

Alternative Behandlung 

Es ist möglich, die Behandlung der Malaria mit einer alternativen Behandlungsform zu ergänzen. Dabei ist es wichtig, die Spurenelemente nüchtern mit einem Einweglöffel aus Plastik und nicht aus Stahl oder anderem Metall einzunehmen.

– Kupfer-Gold-Silber: 1 Dosis (= 5ml) 1 bis zweimal täglich;

– Magnesium: 1 Dosis (= 5ml) 1 bis zweimal täglich.

Wir empfehlen Personen, die an einer alternativen Behandlung interessiert sind, nicht willkürlich eine Behandlungsform auszuwählen, sondern zuerst einen (schulmedizinisch ausgebildeten) Arzt oder Apotheker, welche sich auf diesem Gebiet speziell weitergebildet haben, um Rat zu fragen.s

Heilpflanzen

Um die Malaria zu behandeln, verwenden die Chinesen in der Phytotherapie bereits seit Tausenden von Jahren die Pflanze „Einjähriger Beinfuss“ (Artemisia annua)  und dies mit gutem Grund.
Aktuelle Studien konnten in der Tat eine grosse Wirkung des Beinfusses zeigen. Das aktive Molekül dieser Pflanze heisst Artemisinin. Es wird heutzutage als Tablette eingenommen und oft mit anderen Therapien kombiniert, um die Malaria bestmöglich zu behandeln und die Resistenzen zu vermindern.
In der Aromatherapie, können folgende ätherische Öle in der Prophylaxe wie auch in der Behandlung der Malaria interessant sein. Es sind die ätherischen Öle des Eukalyptus polybractea cryptone, Eukalyptus Zitrone, Rosenholzes oder des Bohnenkrautes. Die ersten ätherischen Öle werden kutan angewendet (auf die Haut auftragen, eine wichtige Mischung). Die vorbeugende Anwendung dieser ätherischen Öle wird vor dem Abflug begonnen, während der Reise fortgesetzt und nach der Rückkehr in das Heimatland beendet. Das ätherische Öl des Bohnenkrautes hingegen kann innerlich angewendet werden.
Es ist wichtig, dass Sie keine Selbstmedikation betreiben, sei es in der Phytotherapie oder auch in der Aromatherapie. Kontaktieren Sie immer Ihren Arzt, da Malaria eine schwere Krankheit sein kann und nur der Arzt die beste Behandlung für ihre Situation bestimmen kann. Jedes Fieber, das nach einem Aufenthalt in den tropischen Ländern auftritt, auch Monate nach der Rückkehr, verlangt eine medizinische Konsultation.

Ratschläge

– Kontaktieren Sie schnellstmöglich einen Arzt, wenn Sie unter Fieber leiden oder andere Symptome haben, die an eine Erkältung erinnern und einige Zeit nach der Reise in ein Risikoland auftritt. Das Medikament, das vor der Reise bei erhöhtem Malariarisiko verschrieben wurde, sollte nur eingenommen werden, wenn der Arzt nicht innerhalb von 12 Stunden kontaktiert werden kann. Obwohl man die Medikamente einnimmt, muss schnellstmöglich ein Arzt konsultiert werden.
– Das Fieber kann Monate nach der Rückkehr auftreten, da diese Parasiten in der Leber lange Zeit latent bleiben können. Bei starkem Fieber wird empfohlen, dem Arzt von der Reise in die Tropen zu erzählen.
– Es ist wichtig, die Einnahme des Medikamentes, d.h. der Chemoprophylaxe, richtig einzunehmen, um die Wirksamkeit zu gewährleisten. Bei Mefloquin (Lariam®) ist es sehr wichtig, vor dem Reisestart bereits 2 Dosen einzunehmen. Dies gewährleistet eine genügend hohe Wirkstoffkonzentration im Blut und eine gute Wirksamkeit. Man kennt auch die Verträglichkeit des Patienten, damit er während der Reise die Therapie nicht beenden muss. Wenn der Patient das Medikament nicht verträgt, kann er mit dem Arzt sprechen und ein anderes erhalten.
– Die Antimückensprays, die DEET enthalten, vermindern die Wirksamkeit von Sonnencrèmes. Deshalb muss zuerst die Sonnencrème aufgetragen und danach 30 Minuten gewartet werden, bevor der Antimückenspray angewendet wird.

Vorbeugung

– Einnahme der Chemoprophylaxe (Medikamente), wenn es der Arzt verschrieben hat (Sehen Sie die möglichen Medikamente zur Prävention)
– Die Dosierungen richtig einhalten: man muss mit den Medikamenten 1 Woche vor dem Reisestart beginnen, während der Reise und bis 4 Wochen nach der Rückkehr einnehmen (im Fall von Mefloquin). .
Bei der Kombination Atovaquon + Proguanil (Malarone®) muss das Medikament 1 Tag vor dem Reisestart, während des Aufenthaltes und bis 7 Tage nach der Rückreise eingenommen werden.
Bei Doxyclin ist es sehr wichtig, dass man sich vor der Sonne schützt, da dieser Wirkstoff stark photosensibilisierend wirkt. Es wird daher in Ländern mit starker Sonneneinstrahlung nicht empfohlen. Dieses Medikament ist interessant bei Resistenzen oder bei einer Unverträglichkeit auf andere Medikamente, die in der Chemoprophylaxe verwendet werden. Es kann aber leider bei schwangeren Frauen und Kindern unter 8 Jahren nicht eingesetzt werden, da es für die Knochen und Zähne toxisch ist.
Antimückensprays verwenden (müssen das Molekül DEET enthalten, weitere Informationen unter den Antimückensprays).
– Verwenden Sie ein Moskitonetz
– Decken Sie die Arme und Beine beim Einbruch der Dunkelheit (lange Kleidung tragen)
– Einnahme von Vitamin B1 (Wirksamkeit ist zurzeit wissenschaftlich nicht bewiesen. Stand 2013).
– Bevor man essen geht, sollte man die Fenster und Türen des Zimmers schliessen und einen Antimückenspray verwenden. Diese Massnahme ist sehr wirksam und tötet die Mücken, die im Zimmer vorhanden waren.

Wie übersetzt man ​Malaria in andere Sprachen ?
  • Englisch: malaria

  • Französisch: malaria

  • Italienisch: malaria

  • Portugiesisch: malária

  • Spanisch: malaria

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Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 09.10.2018 verändert.