Psoriasis

Definition

Definition_psoriasisDie Psoriasis ist eine chronisch verlaufende Krankheit. Es handelt sich um eine nicht-ansteckende, entzündliche Autoimmunerkrankung der Haut und tritt relativ häufig auf.
Die Anzeichen einer Psoriasis sind das Auftreten leicht erhabener, oft rötlicher oder weisslicher, schuppenartiger Plaques. Die Psoriasis tritt häufig schubartig auf, unterbrochen durch Remissionsphasen.


Risikopersonen_psoriasisDie Hauptursache der Psoriasis liegt darin, dass der Zellerneuerungsprozess der Epidermis im Vergleich zum Normalfall zu stark beschleunigt ist (8 Tage im Fall einer Psoriasis, 28 Tage bei gesunder Haut). Die Folge ist ein Überschuss an Epidermiszellen, wobei erhabene Plaques und Schuppen entstehen.

Es gibt mehrere Formen der Psoriasis, mit 80% aller Fälle ist die Psoriasis vulgaris (gewöhnliche Psoriasis) die häufigste Art, aber auch die Psoriasis guttata, die Psoriasis im Gesicht, auf der Kopfhaut, Psoriasis-Arthritis. Jeder Typ von Psoriasis hat seine Merkmale und die Hautärztin bzw. der Hautarzt wird die Behandlung der jeweiligen Krankheitsform entsprechend anpassen.

Epidemiologie

– Nach den Angaben eines Artikels der Northwestern University, einer angesehenen amerikanischen Universität, der im Juni 2016 veröffentlicht wurde, sollen 3 % der Weltbevölkerung an Psoriasis (Schuppenflechte) leiden. Nach der Health Union, einem amerikanischen Unternehmen, das hauptsächlich auf die Erforschung der Psoriasis spezialisiert ist, sollen weltweit mindestens 125 Millionen Menschen von dieser Erkrankung betroffen sein.

– In den USA leiden nach einem Artikel der National Institutes of Health, der im Oktober 2013 aktualisiert wurde, ungefähr 3 % der Erwachsenen bzw. 5 Millionen Erwachsene an Psoriasis. Health Union schätzt die Anzahl der erwachsenen Psoriasis-Patienten in den USA im Jahr 2016 auf 7,5 Millionen.

– In der Schweiz leiden etwa 150’000 Menschen an Psoriasis.

– Zwischen 80% bis 85% der von Psoriasis betroffenen Menschen in den Vereinigten Staaten leiden an einer Psoriasis leichteren Grades. Immerhin 15% bis 20% leiden an stark ausgeprägter Psoriasis (die generell Injektionsbehandlungen mit Methotrexat, Ciclosporin oder biologische Behandlungen erfordern; siehe: Behandlungen der Psoriasis).

– In Brasilien vermutet man, dass etwa 20% der Bevölkerung unter Psoriasis leidet, d.h. etwa 4 Millionen Menschen.

– Je weiter man sich vom Äquator entfernt, desto stärker erhöht sich die Inzidenz für diese Krankheit. Zum Beispiel gibt es in einer gleich grossen Bevölkerungsgruppe in Finnland mehr Fälle von Psoriasis als in Venezuela.

Wissenswert: Ungefähr 5% bis 20% der von Psoriasis betroffenen Menschen leiden zusätzlich an Arthritis (Psoriasis-Arthritis); eine Erkrankung der Gelenke in Verbindung mit Psoriasis.

Die Anzahl der an Psoriasis erkrankten Männern und Frauen ist verhältnismässig gleich hoch.

10% der an Psoriasis leidenden Menschen sind Kinder. Eine Psoriasis tritt während der Kindheit also eher selten auf. Es scheint, dass eine Angina oder andere Racheninfektionen häufig ein erstmaliges Auftreten von Psoriasis auslösen. Eine Angina sollte deshalb gründlich behandelt werden, um diese Art von Komplikation zu verhindern.
Man vermutet, dass 25% der Psoriasis Patienten unter einer Depression leiden.

Ursachen

Die Gründe für die Ursache einer Psoriasis sind noch nicht vollständig bekannt. Man vermutet jedoch, dass die Ursache dieser Krankheit in einer Störung des Immunsystems liegt. Man stellt fest, dass diese Krankheit auch häufig genetisch bedingt ist. Dies bedeutet, dass in ungefähr einem Drittel aller Fälle ein Elternteil an dieser Hautkrankheit leidet oder gelitten hat.

genetique_psoriasis

Weisshäutige Menschen (Kaukasier) sind häufiger von Psoriasis betroffen, was die Annahme, dass die Ursache dieser Krankheit genetisch bedingt ist, bestärkt.


Es wurde ein Gen gefunden, das mit der Entwicklung einer Psoriasis in Verbindung steht.

Dennoch können bestimmte Faktoren eine Psoriasis auslösen oder verschlimmern. Häufig handelt es sich um mehrere Faktoren, die zusammen eine Psoriasis oder eine Attacke auslösen können:

Ursachen_psoriasis– Stress fördert besonders Schübe von Psoriasis. Gemäss einer Studie vom Jahr 2013, kann Stress ein auslösender Faktor sein und zudem auch die Wirksamkeit der Behandlung vermindern. Das Risiko eines Teufelskreises ist möglich, wenn der Stress nicht richtig behandelt wird.

– Infektionskrankheiten wie zum Beispiel eine Angina

– Ein kaltes Klima (zum Beispiel eine Wintersaison in der nördlichen Hemisphäre von Europa, Kanada oder den Vereinigten Staaten)

– Die Einnahme bestimmter Medikamente (zum Beispiel Lithium, Malariamedikamente, Betablocker, Interferone u.a.)

– Trauma (zum Beispiel Todesfall, Kündigung)

– Psychische Probleme

– Übergewicht, Fettsucht (in einer Studie von 2007 bestätigt)

– Verletzungen

– Hormonelle Faktoren (zum Beispiel eine Schwangerschaft)

– Verschiedene Hormon- oder Stoffwechselprobleme

– Alkoholkonsum (vor allem bei Männern und/oder Tabakkonsum soll für einen Viertel aller Psoriasisfälle verantwortlich sein, in einer Studie von Ende 2007 bestätigt)

Sonnenbrand

Physiologie der Psoriasis
Da der Mechanismus der Psoriasis noch nicht im Einzelnen bekannt ist, handelt es sich hauptsächlich um Hypothesen, die noch durch weitere Studien bestätigt werden müssen. Die Forscher sind der Ansicht, dass die Erkrankung durch Störungen des Immunsystems, also des Abwehrsystems des Organismus, ausgelöst wird. Die davon betroffenen Zellen des Immunsystems sollen vor allem die        T-Lymphozyten (auch T-Zellen genannt) sein. Unter normalen Umständen sind diese Zellen auf die Bekämpfung externer Krankheitserreger programmiert. Doch bei Psoriasis greifen sie irrtümlicherweise die hauteigenen Zellen an.
Abgesehen von genetischen Ursachen können also die oben erwähnten Auslöser der Psoriasis (z. B. Stress) die normale Funktion der T-Lymphozyten stören, indem sie sie auf den Angriff der hauteigenen Zellen umprogrammieren. Es gibt übrigens Arzneimittel gegen Psoriasis, die als              T-Lymphozyten-Modulatoren bezeichnet werden. (Ausführlichere Informationen siehe unten.) Die als Biopharmazeutika bezeichneten Arzneimittel (Biologics auf Englisch) wirken auch auf das Immunsystem.

Risikopersonen

An Psoriasis leidende Personen sind vor allem Menschen der weissen Rasse (kaukasische Rasse), Mann und Frau gleichermassen. Dennoch können gleichwohl alle Menschen von Psoriasis betroffen sein.

Bekannt ist, dass junge, alkoholabhängige Menschen oder solche mit starker Tendenz zu Alkoholkonsum ein grösseres Risiko aufweisen, an Psoriasis zu erkranken. Bei diesen Personen scheint der Alkohol mit der Psoriasis in Zusammenhang zu stehen. Bei den Frauen stellt man interessanterweise fest, dass zwischen Alkoholismus und Psoriasis kein Zusammenhang nachgewiesen ist. Beim weiblichen Geschlecht scheint also zwischen Alkoholkonsum und der Erkrankung keine Verbindung zu bestehen.

Symptome

Bevor wir die Symptome der Psoriasis genauer beschreiben, sollten wir festhalten, dass Psoriasis sich oft im Alter zwischen 15 und 36 Jahren, sowie ab dem Alter von 50 Jahren entwickelt.

Die Symptome der gewöhnlichen Psoriasis (die häufigste Art von Psoriasis, auch Psoriasis vulgaris, Plaque-Psoriasis oder gewöhnliche Psoriasis genannt; siehe: Definition der Psoriasis), sind im Allgemeinen: Rötliche, rauhe Hautflecken bedeckt von ziemlich dichten und klar abgegrenzten Herden, silbrig-weisslichen Schuppen, häufig in kreisförmigen oder ovalen, erhabenen Herden angeordnet. In 20% bis 30% aller Fälle erzeugen diese Entzündungen Juckreiz.

Symptome_psoriasis

Mehr als die Hälfte der Patienten, die von Plaque-Psoriasis betroffen sind, leiden ebenfalls unter Symptomen auf dem Haarboden.

In bestimmen Fällen wie bei einer Psoriasis guttata, können die Psoriasisherde viel kleiner sein, die aussehen wie über den ganzen Körper verteilte Wassertropfen. Es scheint, dass die Psoriasis guttata vor allem bei Kindern und Jugendlichen häufig infolge einer Angina oder anderen Racheninfektionen auftritt.

Am häufigsten ist die Haut im Bereich der Ellenbogen und Knien, generell der Gelenke, die behaarte Kopfhaut (deshalb Kopfhautpsoriasis genannt) oder die Nägel betroffen, in den schlimmsten Fällen sogar der ganze Körper.

Es ist auch darauf hinzuweisen, dass die Psoriasis sich schubartig entwickelt. Im Fall eines Psoriasisschubes wird Ihnen Ihr Arzt die passende Therapie empfehlen

Diagnose

Die Psoriasis muss unbedingt von einer Dermatologin bzw. einem Dermatologen (Hautärzin bzw. Hautarzt) diagnostiziert und behandelt werden. Der Arzt wird im Allgemeinen eine Anamnese und eine klinische Abklärung veranlassen.

Komplikationen

Komplikationen_psoriasisKomplikationen einer Psoriasis bergen die Gefahr, an Psoriasis-Rheuma oder Psoriasis-Arthritis zu erkranken (bis zu 20% der an Psoriasis leidenden Personen). Psoriasis-Rheuma ist eine Erkrankung, die Gelenkschmerzen verursacht und das bis zu einer Deformierung der Gelenke führen kann.

Zur Beruhigung der von Psoriasis betroffenen Personen kann man dennoch sagen, dass es zusehends wirksamere Behandlungen gibt, mit deren Hilfe Psoriasis behandelt und dem Risko zu Komplikationen entgegengewirkt werden kann. Sprechen Sie mit Ihrer Hautärztin oder Ihrem Hautarzt darüber.

Das Risiko, an Problemen psychologischer Art (z.B. Angst, Depression) zu erkranken, kann auch eine Folge der Psoriasis sein. Es ist für Psoriasis-Patienten oft nicht leicht, sich mit dieser Krankheit in der Gesellschaft zu bewegen. Sie kann zur Ursache von Schamgefühl sowie Rückzug aus der Gesellschaft und so zu einem Verlust des Selbsbewusstseins des Patienten führen. Es ist deshalb äusserst wichtig, mit dem Arzt darüber zu sprechen, aber auch vor allem mit dem eigenen Umfeld.
Patienten, die unter Psoriasis leiden, haben manchmal eine Komorbidität mit anderen Krankheiten wie Bluthochdruck oder Morbus Krohn.

Wann Zum Arz?

Wann_zum_arzt_psoriasisDie Psoriasis ist eine ernsthafte Krankheit. Wenn Sie eine Psoriasis vermuten, suchen Sie in jedem Fall eine Hautärztin oder einen Hautarzt auf.

Falls Sie an Psoriasis leiden (bereits diagnostiziert), konsultieren Sie regelmässig Ihre Hautärztin bzw. Ihren Hautarzt. Falls zusätzliche, beunruhigende Symptome (z.B. erhöhtes Fieber, Entwicklung einer bakteriellen Infektion mit Eiter, besondere Schmerzen) auftauchen, sollten Sie sich baldmöglichst mit Ihrer Hautärztin oder Ihrem Hautarzt in Verbindung setzen.

Behandlung

ie Psoriasis ist eine Krankheit, die sich nicht innert kurzer Zeit heilen lässt. Man verfügt allerdings über immer mehr Medikamente, um die Krankheit zu mildern und deren Fortschreiten abzuschwächen. Der Erfolg der Therapie hängt ebenfalls vom Schweregrad der Psoriasis ab.

Gemäss der Schweizerischen Psoriasis und Vitiligo Gesellschaft (www.spvg.ch) in Bern hängt die Behandlung von folgenden Faktoren ab:
– Art der Psoriasis
– Ausdehnung und Schweregrad der Psoriasis
– Alter, Geschlecht und Lebensumstände des Patienten
– Reaktion des Patienten auf frühere Behandlungen

Nachfolgend einige häufig angewandte Behandlungen bei Psoriasis (alle unten genannten Behandlungen müssen ärztlich verordnet werden):

Vorgehen im Falle von leichter Psoriasis (topische Anwendung)

Behandlung_psoriasisKortikoide (Dermokortikoide): Es handelt sich generell um eine erste vom Arzt ergriffene Massnahme im Falle einer leichten Psoriasis. Der Arzt verschreibt daher Crèmen oder Lotionen mit Kortison oder dessen Derivate.

Bemerkung: Es gibt verschiedene ’’Stärken’’ von Kortikoiden. Ihr Arzt oder Apotheker wird Sie über die Crèmen mit Kortison und dessen Derivate beraten.

Vitamin-D3-Derivate: Generell in Form von Crèmen, Lotionen oder Salben anzuwenden. Zum Beispiel Crèmen mit Calcitriol, Tacalcitol oder Calcipotriol.

Andere lokale Behandlungen, wie solche mit Teer oder auch mit Acetylsalicylsäure (Konzentration von 5%,10% oder 25%) aus der Familie der Keratolytika in Form von Crème oder Salbe; hilft beim Ablösen der Hautschuppen.

Vorgehen im Fall von schwerwiegender Psoriasis (orale Einnahme)

– Die PUVA-Therapie besteht in der Einnahme eines Medikamentes mit Psoralen und in der Anwendung von UV-A-Licht. Psoralene helfen der Haut, überdurchschnittlich viel Licht aufzunehmen.

Immunosuppressive Therapien:
– Methotrexat (in spritzbarer Form, subkutan, intermuskulär oder intravenös anzuwenden oder in Form von Tabletten einzunehmen).
Achtung: Methotrexat wird ein Mal pro Woche und nicht jeden Tag eingenommen. Methotrexat ist besonders wirksam im Fall von rheumatischer Psoriasis, weil es ebenfalls zur Behandlung von Arthritis eingesetzt wird.

Biologika (ebenfalls Biotherapeutika oder Immunologika genannt):
– TNF-alpha-Antagonisten wie Etanercept (Enbrel®), Adalimumab (Humira®) oder Infliximab (Remicade®)

– Modulatoren der T-Lymphozyten wie Efalizumab (Rapura®) oder Alefacept (Amevive®).

– Seit 2016 ist auf mehreren Märkten und insbesondere in den USA ein neues Medikament erhältlich, Ixekizumab. Es handelt sich um einen monoklonalen Antikörper, der insbesondere bei der Behandlung von Plaque-Psoriasis angezeigt ist. Nach einer Studie, die 2016 in der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde, bildete sich die Erkrankung bei ungefähr 80 % der Patienten mit leichter oder schwerer Psoriasis infolge der Anwendung von Ixekizumab vollständig oder beinahe vollständig zurück. Diese Ergebnisse stammen aus 3 umfassenden, klinischen Langzeitstudien, die von der Northwestern Medicine, einer angesehenen Institution in den USA, durchgeführt wurden.

Alternativmassnahmen zur Behandlung von Psoriasis

– Thermalbäder besuchen. Dies kann die Psoriasis mildern.

– Omega-3-Fettsäuren einnehmen: Diese scheinen positive Wirkungen bei der Behandlung von Psoriasis zu haben.

– Schwefelbad. Besuchen Sie ein Schwefel-Thermalbad, z.B. in Schinznach-Bad (Schweiz).

– Sie können ebenfalls ein Salzwasserbad nehmen (wenn möglich mit 40% Salz, um eine Annäherung an die Salzkonzentration des Toten Meeres zu erzielen) oder besuchen Sie ein Salz-Thermalbad, z.B. SoleUno in Rheinfelden (Schweiz).

– Ein altes Grossmutterrezept ist die Anwendung eines Breiumschlags mit Kurkuma.

– Medikamente mit Zink einnehmen.

– Medikamente mit Vitamin C oder Vitamin E einnehmen (dank antioxidativer Wirkung).

– Benutzen Sie Crèmen mit echter Kamille. Dies hat ebenfalls eine positive Wirkung bei der Behandlung von trockener Haut (Nebenerscheinung der Psoriasis).

– Heilmittel mit Lezithin (aus dem Meer) sollen ebenfalls eine gute Wirkung auf Psoriasisherde haben (zusätzliche Informationen zu diesem Thema, wie zur Dosierung und den Eigenschaften: psoriacalm.com).

– Die Anwendung von Steinkohlenteer (coal tar auf Englisch) wird manchmal auch bei Psoriasis empfohlen, um Symptome wie Reizungen und Jucken zu lindern. Der Nachteil dieses Präparats ist sein starker Geruch. Außerdem kann es Flecken auf der Kleidung verursachen.

Hausmittel

Bade-Meersalz
Kurkuma-Breiumschlag

Ratschläge & Vorbeugung

– Sich der Sonne auszusetzen, hilft in 80% aller Fälle, den Zustand einer Psoriasis zu verbessern. Im Gegensatz dazu scheint es, dass sich die Krankheit in weniger als 10% aller Fälle durch Aussetzen der Sonne verschlimmert.
Selbstverständlich sollte man zu lange Aufenthalte in der Sonne vermeiden, um die Entstehung eines Sonnenbrands und die Erhöhung des Hautkrebsrisikos zu vermeiden. Ihr Arzt kann Sie darüber aufklären, wie viel UV-Exposition unbedenklich ist.

– Vermeidung trockener Haut: Tragen Sie zum Beispiel Salben mit Vaseline auf die Psoriasisherde auf. Das Eincremen nach dem Duschen oder Baden, d. h., wenn die Haut noch feucht ist, ist besonders wichtig.

– Gesunde Ernährung wie Früchte oder Gemüse (reich and Antioxidantien) sowie Omega-3-Fettsäuren (in Meerfischen oder Nahrungszusätzen enthalten) haben eine fördernde Wirkung in der Behandlung und zur Vorbeugung von Psoriasis.

– Versuchen Sie, abzunehmen. Nach den Angaben von Forschern der Universität Kopenhagen in Dänemark hat eine Gewichtsabnahme erhebliche und spürbare Auswirkungen auf die Symptome der Psoriasis und auf die Lebensqualität. Hierbei handelt es sich um die Ergebnisse einer Studie, die 2016 in der Fachzeitschrift The American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde. Im Rahmen dieser Studie haben 60 von Adipositas betroffene Personen innerhalb von 16 Wochen durchschnittlich 15 Kilo abgenommen. Sie erlebten eine Steigerung ihrer Lebensqualität sowie eine Verringerung des Schweregrads der Psoriasis-Symptome. Ein Jahr später erfuhren auch die Patienten, die mindestens 10 Kilo abgenommen hatten, sowohl eine Verbesserung der Lebensqualität als auch eine Linderung der Psoriasis-Symptome.

– Bestimmte Ursachen (siehe Rubrik Ursachen oben) oder Risikofaktoren, wie z. B. Stress oder Kälte, können Psoriasis auslösen und insbesondere die Symptome verstärken. Wenn Sie die Ursache(n) der Psoriasis erkannt haben, versuchen Sie, diese möglichst einzuschränken. Wenn es z. B. der Stress ist, arbeiten Sie daran, dieses Problem besser in den Griff zu bekommen.

Wie übersetzt man Psoriasis in andere Sprachen ?
  • Portugiesisch: psorìase
  • Spanisch: psoriasis
Das könnte Sie auch interessieren
Details der Redaktion: Dieser Artikel wurde am 03.08.2017 verändert.

Themen